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Sechstes Kneipenfestival in Alsfeld: unterschiedlichste Musik und gut gefüllte LokaleLandunter auf dem Alsfelder Kneipenfestival

ALSFELD (ls). Was ein Abend, was eine große Partynacht in Alsfeld: Zehn Kneipen luden am Samstagabend zum sechsten Alsfelder Kneipenfestival – und das mit vollem Erfolg. Etliche Hundert Besucher strömten durch die Alsfelder Innenstadt und belebten die Nacht. Die Lokale, gefüllt bis auf den letzten Zentimeter – teilweise so, dass niemand mehr hinein passte.

Wer sich am Samstagabend dazu entschieden hatte am sechsten Alsfelder Kneipenfestival teilzunehmen, der dürfte es selbst gemerkt haben: Es war ein absoluter Erfolg. Eine Nacht, zehn Kneipen und ganze elf Live-Konzerte. Damit dürfte das diesjährige Kneipenfestival wohl das größte seit Beginn der Erfolgsgeschichte gewesen sein.

Der Reiz für die Besucher: nur einmal musste Eintritt bezahlt werden, aber insgesamt elf unterschiedlichen Bands konnte man dabei lauschen – wenn man denn durch kam, denn teilweise waren die Lokale so gut besucht, dass es kaum vorwärts oder rückwärts ging.

Kein Rein- und Rauskommen bis weit nach Mitternacht

Viele Kneipen meldeten bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung landunter: Im Kännche, der Gemütlichkeit, dem Kleinen Café, dem Plan B oder dem Laternchen ging zeitweise gar nichts mehr: Kein Rein- oder Rauskommen im Gedränge und lange Schlangen mit Besuchern bildeten sich vor den Lokalen – und das bis weit nach Mitternacht. Wer nicht früh genug da war, hatte schon vor Beginn der Veranstaltung kaum noch eine Chance auf einen Sitzplatz.

Es ging nicht vor und nicht zurück: ähnlich wie in der Gemütlichkeit ging es an diesem Abend in allen teilnehmenden Kneipen zu.

Es ging nicht vor und nicht zurück: ähnlich wie in der Gemütlichkeit ging es an diesem Abend in allen teilnehmenden Kneipen zu.

Die kalte Nacht tat dem allerdings kein Abbruch. Viele Wirte bauten bereits in weiser Voraussicht draußen Stehtische, Schirme und Zelte auf, um in den Lokalen Luft zu machen und den Wartenden ein angenehmes Ambiente zu schaffen. Selbst Kneipen, die offiziell nicht am Kneipenfestival teilnahmen, waren gut gefüllt.

In den Lokalen selbst wurde es teilweise sehr kuschelig: stimmungsvolle – und unterschiedliche Musik und allerhand gute Laune ließ sich dort verzeichnen. Bei der Auswahl der Live-Musiker hatten die Gastwirte in diesem Jahr wieder ein gutes Händchen bewiesen. Ob Rockmusik in der Gemütlichkeit oder im Schwalbennest oder Jazz- und Blues-Elemente im Plan B, Poppiges im Laternchen und im Kännche, stimmungsvolle Schlagermusik mit „The Gringos“ im Mainzer Tor, harmonisch ruhige Wohlfühlmusik in Ramspecks Weinkeller oder laute Töne im Rockkeller: alles passte zusammen und für jeden war etwas dabei.

Tanzlaune im Mainzer Tor mit "The Gringos".

Tanzlaune im Mainzer Tor mit „The Gringos“.

Das sechste Alsfelder Kneipenfestival, ein voller Erfolg

Das spiegelte sich deutlich in den Besucherzahlen wieder. Wieder einmal ein voller Erfolg für die Alsfelder Wirte, der auf einiges für das nächste Kneipenfestival hoffen lässt. Vielleicht ja sogar ein zweites Kneipenfestival im Jahr – lohnen würde es sich sicherlich.

Weitere Eindrücke vom sechsten Alsfelder Kneipenfestival:

2 Gedanken zu “Landunter auf dem Alsfelder Kneipenfestival

  1. War super! Ich war an 6 Plätzen, überall proppevoll und gute Laune.
    Man fragt sich wirklich, warum 1 mal im Jahr in 10 Kneipen, statt 4 mal im Jahr in 3 en? Das Publikum jedenfalls würde es offenbar hergeben, sobald mal was los ist, sind die Leute auch da.

  2. Hallo
    Ich halte dem Verfasser dieses Berichtes zu Gute, dass er er eine lange und kalte Nacht hatte. Wenn aber berichtet wird, dann sollten alle Veranstalter beteiligt sein.
    Wir waren 6 Stunden im ..Caribbian.. voller Laden..geiles Essen…super Service.
    Ray Binder, das 70jährige Urgestein mit seinem genialen 5Fingerbass spielenden Bassisten
    Wolgang.. Keine Erwähnung.. keine Fotos….. und es ging auch die Post ab.
    Schade für den Veranstalter, der sich richtig Mühe gemacht hat, dem Event zu helfen.

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