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Drittes Blankenauer MopedtreffenRund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten zur 110 Kilometer-Tour „Ring of Fire“

BLANKENAU (ol). Am vergangenen Wochenende fand das Blankenauer Mopedtreffen statt, bei dem sich Moped-Begeisterte zum dritten Mal auf dem Gelände an der Grillhütte in Blankenau „Am alten Steinbruch“ versammelten. Die Teilnehmer starteten zu einer 110 Kilometer-Tour durch den Vogelsberg, die sie in etwa zweieinhalb Stunden absolvierten.

Unter dem Motto „Benzin liegt in der Luft – Spüre die Kraft vom zweiten Takt“ ließen es die Blankenauer Heimatfreunde „knättern“. Zahlreiche Mopeds und Mofas konnten am Samstagmorgen des 8. Juni ab 9 Uhr in Blankenau bewundert werden, so berichtet die Vogelsberger Zeitung in einer Pressemitteilung.

Bei dem beliebten Blankenauer Mopedtreffen versammelten sich bereits zum dritten Mal Moped-Begeisterte auf dem Gelände an der Grillhütte in Blankenau „Am alten Steinbruch“. Nostalgisch wollten die Mopedfreunde die Zweitaktkultur früherer Zeiten pflegen, aufleben lassen, gemeinsam feiern und ein paar schöne Stunden verbringen, hieß es. Die Menschen tauschten sich angeregt über ihre Fahrzeuge aus, bevor es gemeinsam auf die Straße ging.

Nach einem guten Frühstück war es dann so weit, die Moped-Fahrerinnen und Fahrer starteten zu einer „Moped 50 ccm-Ausfahrt“ unter dem Titel „Ring of Fire“ durch den Vogelsberg. In einem langen Konvoi von rund 40 Fahrzeugen ging es bei klarem Himmel und Sonnenschein los. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von circa 40 Stundenkilometern führte die Route von rund 110 Kilometern durch die wunderschöne Landschaft des Vogelsberg mit bis zu 1.300 Höhenmetern. Nach einer reinen Fahrzeit von
zweieinhalb Stunden kamen am frühen Nachmittag gegen 14.30 Uhr alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer wieder in Blankenau an. Anders als im vergangenen Jahr gab es dieses Mal keine großen Ausfälle. Das Pannenfahrzeug konnte in Blankenau bleiben. Kleinere Pannen konnten an Ort und Stelle repariert werden, hieß es.

Währenddessen wurden auf dem Grillplatz in Blankenau ab 11.30 Uhr Besitzer von alten Mopeds, Mokicks, Mofas, Motorrädern aus den 50er, 60er, 70er und 80er-Jahre, die Ihre „Retro Feuerstühle“ präsentieren wollten, erwartet. Jeder der wollte, konnte sich kostenfrei mit seinem Gefährt der Ausstellung anschließen, ob restauriert, im Originalzustand und völlig markenoffen, von Ape bis Zündapp, jeder konnte an dieser
nostalgischen Zeitreise teilnehmen.

An der Grillhütte gab es als Stärkung einige Leckereien vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Auch Kaltgetränke waren vorhanden. Den Abend ließ man mit einer „After-Race-Party“ ausklingen.

Fotos: Vogelsberger Zeitung

13 Gedanken zu “Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten zur 110 Kilometer-Tour „Ring of Fire“

  1. Schön war die Zeit 🙄.
    Kann mich noch gut an die 50er Zeit in den 70ern erinnern. Fast jedes Wochenende ging es los. Erst mit Freunden paar 🍺🍺🍺🍺gekippt. Dann ab in die Disco und zum Abschluss noch schön die Geliebte beglückt ❤️😋. Gegen morgen gings dann mit der treuen 50er donnervoll nach Hause 🛵.
    Ach wie schie war die Zeit…..

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    1. @Gündchen.
      Toller und ehrlicher Beitrag aus einer schönen Zeit.
      Hockeln und besoffen sein ist des kleinen Mannes Sonnenschein 😋❤️🍺🍻.
      Lewwer dugg dich, gleich kommt noch en pletsch

  2. @Julius, hier sieht man, dass sie keine Ahnung haben.
    In den 60er und 70er Jahren fuhr fast jeder Jugendliche eine 50er, man hat sich so mit seinen Freunden treffen können oder ist damit zu Arbeit gefahren.
    Vielleicht sind sie ja in der Großstadt groß geworden mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Hier auf dem Land war so eine 50er ein tolle Errungenschaft, den nicht jede Familie besaß zwei oder sogar drei Autos wie heute.
    Da fuhr der Ernährer der Familie mit dem einzigen Auto zur Arbeit und der Rest der Familie???.
    Deshalb besser nicht kommentieren als so einen Dünn… ẞ zu verbreiten

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    1. @Hallo 2018
      Nicht nur ausschließlich Jugendliche, auch Erwachsene sind oft Moped gefahren. War günstig und die Bäuerin konnte in der Erntezeit z.B. das Mittagessen auf’s Feld fahren. War früher nicht unüblich in der ländlichen Gegend.

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  3. Verstehe nicht das von modernen Autos immer mehr Umwelt/Luftschutz verlangt wird, aber diese alten Drecksschleudern weiter die Luft verpesten dürfen, ohne Kat oder sonstige Filter Systeme. Diese ekelhaften Gefährte, wenn die an einem vorbei fahren bzw. vor einem fahren ist die luft total verätzt und stinkt bestialisch.

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    1. Diese 50ccm Mopeds verbrauchen in der Regel zwischen 2-3L/100km. Die allerwenigsten Mopeds werden im Alltag gefahren und haben daher sehr niedrige Laufleistungen/ Jahr.
      Das Alter der Mopeds ist größtenteils über 40 Jahre und sie werden auch noch die nächsten 40 Jahre überdauern, ohne auf dem Schrott zu landen.

      Mit diesem ökologischem Fußabdruck kann kaum ein anderes Fahrzeug mithalten.
      Was für den einen Gestank ist, ist für die anderen herrlicher 2-Takt Duft.
      Die Mehrheit freut sich, solche Fahrzeuge nochmal auf den Straßen zu sehen.

      Habe ich noch was vergessen?
      Ach ja, es ist sehr, sehr geil!

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      1. BLABLABLA so ein 2 Takt Müll mögen nur OSSIS.
        Woher soll ich wissen das der Besitzer es nur 1x im Jahr ausfährt und nicht 24 Std am Tag?

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