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Georg-Dietrich-Bücking-Straße AlsfeldHund von Auto erfasst und verstorben

ALSFELD (ol). In der Georg-Dietrich-Bücking-Straße in Alsfeld gab es einen tragischen Unfall: Ein Hund riss sich von der Leine los, lief auf die Straße, wurde dort von einem Auto erfasst und verstarb später. 

An diesem Montagmittag gegen 15 Uhr, kam es auf der B62 in Alsfeld, also auf der Georg-Dietrich-Bücking-Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem Hund. Das meldet die Polizei in einer Pressemitteilung.

Nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen hatte sich das Tier in Höhe einer Tierarztpraxis in der Georg-Dietrich-Bücking Straße von der Leine seiner Besitzerin losgerissen und war anschließend auf die angrenzende Bundesstraße gerannt. Dort kollidierte ein zunächst unbekannter Verkehrsteilnehmer mit dem Hund. Aufgrund der schwere seiner erlittenen Verletzungen verstarb der Hund kurze Zeit später in einer Tierklinik.

Einen Tag nach der Veröffentlichung dieser Meldung meldete sich ein Zeuge des Unfalls bei der Polizei und OL. Der Mann sagte, der Autofahrer habe sehr wohl angehalten und habe versucht, sich nach dem Zustand des Hundes zu erkundigen. Da sei die Besitzerin des Hundes jedoch schon in der nahegelegenen Tierarztpraxis verschwunden gewesen. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage von OL, dass sich der zunächst unbekannte Fahrer inzwischen bei der Polizei gemeldet und eine Aussage getätigt habe. Da seine Personalien der Polizei jedoch nicht sofort bekannt gewesen seien, bleibe der Anfangsverdacht einer möglichen Fahrerflucht bestehen – selbst wenn der Mann ausgestiegen sei. Ob der Verdacht gegen den Mann tatsächlich aufrecht erhalten werden könne, müsse nun die Staatsanwaltschaft klären. Die Polizei könne von selbst ein erstmal angestoßenes Ermittlungsverfahren nicht einstellen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall oder dem Verursacher beziehungsweise der Verursacherin geben können, wenden sich bitte an die Polizeistation Alsfeld unter der Telefonnummer 06631/974-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

3 Gedanken zu “Hund von Auto erfasst und verstorben

  1. Was den Sprachgebrauch des Artikels anbelangt: Menschen „versterben“, Tiere „gehen ein“ oder „verenden“. Genauso wie Tiere nicht „schwanger“ sind, sondern „trächtig“ oder „tragend“.
    Diese ständige Vermenschlichung ist unerträglich, manche, gerne Promis, gehen soweit, daß Tiere nicht mehr fressen sondern „essen“.
    Das hat nichts damit zu tun, daß Tiere ordentlich behandelt werden sollten, und natürlich ist es bedauerlich, daß der Hund sein Leben verloren hat.

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    1. Ach ja, die ständige Vermenschlichung von Tieren! Dagegen ist es ja gar nichts, wenn Menschen wie Tiere behandelt werden (siehe Ukraine-Krieg Putins).
      Fressen und gegessen werden
      Ist des Schicksals Schwein auf Erden
      Auch wenn’s, wie du bemerket hast
      Nur umgekehrt ins Versmaß passt
      Tatsächlich siegt der volle Bauch
      Über Moral und Sprachgebrauch
      Das ist wohl so und kommt davon
      Seit Burger King of Babylon.

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