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Traudi Schlitt und Tobias Gremmel suchen Alsfelder HinterhöfeSchlafende Schönheiten, verwunschene Ecken, Himmelsblicke

ALSFELD (ol). Viele Menschen, die in der Alsfelder Innenstadt wohnen, hatten sie in den letzten Wochen und Monaten in ihren Briefkästen: Karten mit einem blauen Himmel, fotografiert aus einem Alsfelder Hinterhof. Tobias Gremmel und Traudi Schlitt hatten sie eingeworfen, denn sie haben für das Jubiläumsjahr ein besonderes Projekt geplant.

„Wir wollten zeigen, wie interessant es hinter den alten Mauern und Toren der Altstadt aussieht, welche Kleinode es dort zu entdecken gibt und wie schön man einfach auch im historischen Stadtkern lebt“, so Traudi Schlitt, die sich gemeinsam mit ihrem Fotografen freut, dass ihre Aktion im Rahmen des TRAFO-Projekts TraVogelsberg – eine Region bricht auf“ unterstützt wurde.

Gut ein Dutzend Hinterhöfe hat der Hobby-Fotograf Tobias Gremmel inzwischen aufgenommen und ist begeistert von der Vielfalt und der Unterschiedlichkeit der meist kleinen, aber feinen Parzellen, zu denen auch Dachterrassen und Höfe im weiteren Innenstadtgebiet zählen. „Aber natürlich hätten wir gerne noch ein paar Einblicke mehr, denn wir sind jetzt erst richtig neugierig geworden und würden uns freuen, wenn sich noch stolze Hinterhofbesitzer melden würden.“ Dass es Schlitt und Gremmel nicht nur um sommerliche Pracht geht, sondern auch winterschlafende Ecken oder kleine Details, liegt bei einer Anfrage im November auf der Hand, so geht es aus der Pressemeldung hervor.

Und: Im neuen Jahr können nur noch bis Anfang April Aufnahmen gemacht werden: Die Ausstellungseröffnung mit den schönsten Hinterhoffotos soll im Rahmen der Alsfelder Kulturtage im Jubiläumsjahr stattfinden – voraussichtlich am 14. Mai.

Hinterhofbesitzer können sich für Terminabsprachen bei Traudi Schlitt melden (info@traudi-schlitt.de, 0160/94481358) oder diese am besten gleich direkt mit dem Tobias Gremmel abstimmen (t.gremmel@web.de, 0179/1088713).

Ein Gedanke zu “Schlafende Schönheiten, verwunschene Ecken, Himmelsblicke

  1. Aber aufpassen!
    Es gibt so manche “ Furien“ in Alsfeld,die es garnicht mögen, wenn man ihre Deko und Blumenpracht von aus der Nähe fotografiert.
    Selbst schon die Erfahrung gemacht, eine schöne Rosenranke in Macro, an der Hauswand, abzulichten… und schon tönte es aus dem Inneren der Behausung :“ Dass geht zu weit, so nicht… eine Frechheit! “
    Angemerkt sei noch, das ich mich auf dem öffentlichen Weg befunden habe, und keineswegs auf irgendeinem Grundstück. Es wurde eine Blume an einer Hauswand fotografiert und keine privaten Räumlichkeiten etc.
    Habe einfach nur mit dem Kopf geschüttelt und gemeint, das sie ihr Haus nicht so schön, nach aussen hin bepflanzen und dekorieren soll…tz tz!

    Also Obacht 😉

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