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Lena Schmitt und Patrick Botthof von der Amandus Physiotherapie am KKA schließen Zusatzausbildung abDas Motto: Berufsanfänger fördern und weiterbilden

ALSFELD (ol). Drei Jahre Ausbildung, 400 Stunden Theorie, 400 Mal Manuelle Therapie, 400 Mal medizinisches Fachwissen, 400 Mal Behandlungsmethoden und physiologische Prozesse lernen – all das ist nun vorbei. Denn Lena Schmitt und Patrick Botthof, die seit drei Jahren als Physiotherapeuten in der Physiotherapiepraxis Amandus am Krankenhaus des Vogelsbergs in Alsfeld (KKA) arbeiten, haben es geschafft: Sie haben die Weiterbildung in Manueller Therapie abgeschlossen.

Das erfüllt Heike Haß, Leitung der physikalischen Therapie, in zweifacher Hinsicht mit Stolz und Dankbarkeit: „Darauf, dass die beiden die Herausforderung der Zusatzqualifizierung angenommen und nun abgeschlossen haben, bin ich – genauso wie die beiden – stolz. Dankbar bin ich dafür, dass zum einen das KKA seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern diese Möglichkeit bietet, zum anderen darauf, dass das Team der Amandus Physiotherapie die Ausbildung mitträgt.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung, denn in den neun fünftägigen Blockseminaren habe das Team der Physio-Praxis die Patienten der beiden übernommen, und so weiterhin beste therapeutische Betreuung gewährleistet.

Lena Schmitt hat die Fortbildung erfolgreich absolviert. Foto: KKA

Schmitt und Botthof haben vor drei Jahren begonnen, in der Praxis zu arbeiten und sich aus Interesse an einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen für ein osteopathisches Konzept und die Ausbildung in Manueller Therapie entschieden. Diese haben die beiden Physiotherapeuten am „Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie“ in Marburg absolviert.

„Wir haben in den vergangenen drei Jahren vieles gelernt und können das nun in Alsfeld einbringen“, sind Schmitt und Botthof überzeugt. Natürlich komme das in erster Linie den Patienten des KKA und der Amandus Physiotherapiepraxis zu Gute, allerdings trage man das neuerlernte Wissen auch mit ins Physio-Team.

Um Patienten nach den Regeln und Ansprüchen der Manuellen Therapie behandeln zu können, mussten die beiden eine schriftliche, eine praktische und eine mündliche Prüfung meistern. Nun sind sie gewappnet, den Menschen individuelle Therapieansätze der Manuellen Therapie zur Verfügung zu stellen. Denn diese hilft dabei, durch gezielte Untersuchung die Beschwerden des Patienten einem Symptomkomplex zuzuordnen.

Patrick Botthof hat die Fortbildung erfolgreich absolviert. Foto: KKA

Dabei lassen sich Ursachen von Beschwerden nicht nur auf lokaler, sondern auch auf vegetativer Ebene ausmachen, behandeln und so lindern. Zum Einsatz kommen dabei beispielsweise spezielle Gelenkstimulations- und Muskeltechniken, um so auf pathologische und physiologische Prozesse im Körper Einfluss zu nehmen.

„Seit drei Jahren bringen sich die beiden zum Wohl der Patienten an KKA und Amandus Physiotherapiepraxis ein. Mit der nun erlangten Zusatzqualifikation in Manueller Therapie stehen zwei weitere qualifizierte Therapeuten für die Menschen der Region zur Verfügung“, führt Haß abschließend aus.

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