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IHK Gießen-Friedberg zeichnet Mücker Unternehmen ausMK Versuchsanlagen gewinnt Unternehmenspreis

MÜCKE (ol). Seit Jahren würdigt die IHK Gießen-Friedberg Menschen und Firmen, die sich durch ihr Engagement für eine starke wirtschaftliche Zukunft der heimischen Region einsetzen, mit dem Unternehmenspreis. Im Jahr 2020 gehört MK Versuchsanlagen zu den ausgezeichneten Unternehmen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die vor allem eine Anerkennung für das erfolgreiche Arbeiten und kreative Schaffen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist“, so Unternehmensgründer Michael Keil bei der Preisverleihung. Corona-bedingt fand die Preisverleihung virtuell statt.

 „Wir sind immer wieder begeistert, was Familienunternehmen in unserem Kammerbezirk leisten“, betonte IHK-Präsident Rainer Schwarz in seiner Laudatio auf MK Versuchsanlagen und Laborbedarf e.K. in Mücke. „Reinräume aus dem Vogelsberg, eingebaut in Containern, durchqueren mit dem Forschungsschiff ‚Polarstern‘ die Arktis und Antarktis und sichern die Reinheit der gesammelten Wasserproben“, erklärte er das Alleinstellungsmerkmal des innovativen Unternehmens.

1988 als Einmann-Betrieb von Michael Keil gegründet, zählt das Unternehmen laut Pressemitteilung mittlerweile rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist einer der größten Arbeitgeber im Vogelsberg. Die von MK Versuchsanlagen entwickelten Reinräume bieten eine vollständig metallfreie Arbeitsumgebung, damit beispielsweise entnommene Proben im Labor nicht kontaminiert werden.

Als zweites Standbein hat der Mücker Betrieb Handschuh-Prüfsysteme für die Pharmaindustrie entwickelt, die es ermöglichen, in kürzester Zeit 100 und mehr Handschuhe direkt in der Produktion auf Beschädigungen zu prüfen. Dank eigener Software- und Elektronikentwicklung komme MK Versuchsanlagen auf eine Produktionstiefe von bis zu 95 Prozent.

So viel langjähriges Know-how in den eigenen Reihen habe das Unternehmen im Segment der Handschuhprüfung zum Weltmarktführer gemacht. Um den Innovationsgrad stets hochzuhalten, kooperiere der Sonderanlagenhersteller mit den regionalen Hochschulen Justus-Liebig-Universität Gießen, der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Philipps-Universität Marburg. Aktuell baue das Unternehmen seinen Standort in Mücke aus. Auf weiteren 2.000 Quadratmetern entstehen neue Verwaltungs- und Produktionsräume, heißt es weiter.

Stellvertretend für alle anderen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde die Dienstälteste Gertraud Volz, die seit Januar 2006 im Unternehmen ist, als Repräsentantin geehrt. Mit Ihrer ruhigen und ausgeglichenen Art sei sie zu einer Stütze des Unternehmens geworden und habe, wie zahlreiche andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region, maßgeblich zum heutigen Erfolg von MK Versuchsanlagen beigetragen.

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