Sport0

Trotz Sieg: Luchse mit Leistung nicht zufrieden„Man muss auch in der Lage sein, schlechte Spiele zu gewinnen“

LAUTERBACH (ol). „Man muss auch in der Lage sein, schlechte Spiele zu gewinnen“, waren die ersten Worte von Trainer Thomas Berndaner nach dem vergangenen Hessenpokalspiel der Lauterbacher Luchse gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim an seine Mannschaft. Zwar klingt das 2:7 Ergebnis nach einem deutlichen Auswärtssieg, dennoch waren Trainer und Spieler nach den 60 Minuten mit ihrer Leistung nicht zufrieden.

Die Luchse erwischten dieses Mal erneut einen guten Start in die Partie, denn bereits in der dritten Minute konnte Kapitän Hilgenberg auf Zuspiel von Schwab den 0:1 Führungstreffer erzielen, heißt es in der Mitteilung der Luche. Nur drei Minuten später traf dann bereits Daniel Knieling zum 0:2 für die Lauterbacher Luchse.

Das Ergebnis spiegelte aber nicht den eigentlichen Spielverlauf wider, denn die Gastgeber aus Bad Nauheim waren an diesem Abend wacher und kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Lauterbacher Tor, was sich dann auch in der 16 Minute zum 1:2 Anschlusstreffer durch Gimenez auf der Ergebnistafel zeigte. Mit diesem knappen Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel änderte sich das Spielverhalten der Lauterbacher Luchse nicht, die oft zu leichtsinnig, zu offensiv und mit wenig Zugriff in der Defensive agierten. Daher kam es zu vielen guten Angriffen der Roten Teufel, die oft nur durch einen stark spielenden Steve Themm gestoppt werden konnten.

In der 28 Minute musste dann der Bad Nauheimer Naumann nach einem Revanchefoul an Kapitän Hilgenberg für fünf Minuten auf die Strafbank. Die darauffolgen Überzahl nutzen die Luchse für zwei Treffer von Julian Grund und Pierre Wex zur 4:1 Führung. Vier Minuten später trafen dann erneut die Gastgeber durch Flemming eher Matyas Welser in erneuter Überzahl für die Luchse zum 2:5 Pausenstand einnetzte.

Das letzte Drittel verlief für die Lauterbacher dann ruhiger. Mit der Führung im Rücken stellten sich die Spieler um Trainer Berndaner defensiver ein und suchten nur noch den sicheren Weg in die Offensive, was weitere Treffer der Kurstädter verhinderte. Die Lauterbacher hingegen trafen noch einmal durch Niels Hilgenberg und durch Lars Metzendorf zum 2:7 Endstand.

Am Sonntag treffen die Lauterbacher Luchse im entscheidenden Rückspiel erneut auf die Roten Teufel aus Bad Nauheim. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Lauterbacher Eishalle. Mit einem Sieg in diesem Spiel können die Luchse im Hessenpokal den Sack zu machen und diesen in die Vogelsberger Kreisstadt holen. Die Spiele der Lauterbacher Luchse finden weiterhin unter den 3G Bedingungen statt. Durch die neuen Hessischen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zählt für getestete Personen nur noch ein aktueller PCR-Test und kein Antigentest mehr.

Tore
0:1 Hilgenberg (Schwab)
0:2 Knieling (Kuhn, Wex)
1:2 Gimenez (Flemming)
1:3 J. Grund (Bruch, Wex)
1:4 Wex (Knieling)
2:4 Flemming (Vermeersch)
2:5 Welser (Schwab)
2:6 Hilgenberg (Wex)
2:7 Metzendorf

Spieler Lauterbacher Luchse
Steve Themm, Sebastian Grunewald, Stephan Andert, Tavish Davidson, Niels Hilgenberg, Lars Metzendorf, Matyas Welser, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Pierre Wex, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Andre Bruch, Julian Grund

Spieler Rote Teufel Bad Nauheim
Jamie Schinner, Niklas Heß, Martin Peters, Julian Paul Novy, Jan Niklas Lindemann, Jan Philipp Naumann, Leon Hirsch, Markus Rost, Dominik Kail, Marc-Andre Sablatnig, Pablo Gimenez, Max Stark, Tobias Wolff, Florian Flemming, Marcel Rost, Christophe Vermeersch, Michael Martaller

Strafen
Luchse Lauterbach: 8
Rote Teufel Bad Nauheim: 11

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.