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Konzert der Altenburger Vocalisten im Kuhstall von Schloss AltenburgDer Vulkan singt in alten Mauern”

ALTENBURG (ol). Für das erste große Chorkonzert nach langer und entbehrungsreicher Zeit haben die Altenburger Vocalisten den Kuhstall von Schloss Altenburg in einen Konzertsaal verwandelt. Vom Aperol Spritz im Scheuneneingang bis hin zu Höhepunkten der klassischen Deutschen und der Internationalen Chormusik konnte sich das Publikum dort auf urige und besondere Art verzaubern lassen.

In der Pressemitteilung heißt es, rund 170 Gästen lauschten dort auf selbst gestellten Stühlen dem hervorragenden Ensemble, das sich in vier Konzertteilen vom Madrigal über klassische deutsche Volkslieder wie „In einem kühlen Grunde” von Friedrich Silcher bis zu skandinavischen Volksweisen wie „I Furuskogen“ von W. Peterson-Berger oder „Uti var hage“ und „Tjuv och tjuv“ von Hugo Alfven präsentierte.

Im zweiten Konzertteil mit „Pop and More” dann die Melange dieser Einflüsse mit Liedern wie „And so it goes“ von Billy Joel, über „Can you feel the love tonight“ in einem Arrangement von Carsten Gerlitz bis hin zu „Alkohol“ von Herbert Grönemeyer in einem Arrangement von Oliver Gies.

Mit deutlicher Aussprache und guter Intonation bestach das Ensemble unter der Leitung von Sabine Spahn. Beeindruckend die Akustik in den alten Gemäuern. Manch einer war hierüber sehr überrascht. Schließlich vollendete das Vokalensemble die musische Klangfülle mit den beiden Stücken „Neigen sich die Stunden“ von Lorenz Maierhofer und „Good Night Sweetheart“ von Robert Sund und erntete anhaltenden Beifall und Standing Ovation für die meisterliche Leistung am Nachmittag.

„Schade, dass es schon vorbei ist, das war seit langer Zeit des Schweigens etwas ganz Besonderes heute, wir freuen uns auf das nächste Konzert“, so äußerten sich viele Konzertbesucher zum Ende des Nachmittags. Und wer noch mehr Lust hat auf die Altenburger Vocalisten kann sie beim nächsten Konzert am 12. Dezember 2021 in Großropperhausen (Frielendorf) hören.