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Homberg Ohm ebenfallsFeldatal ins Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen

FELDATAL (ol). Die Gemeinde Feldatal wurde als neuer Förderschwerpunkt in die Dorfentwicklung aufgenommen. Am 31. August wurde der zugehörige Anerkennungsbescheid durch die hessische Umweltministerin Priska Hinz an Bürgermeister Leopold Bach überreicht.

„Wir wollen die Dorfkerne in Hessen stärken und unterstützten die Städte und Gemeinden dabei mit dem Dorfentwicklungsprogramm. Es geht um wichtige Zukunftsfragen: wie kommen die Menschen von A nach B, wie kann die Versorgung mit Ärzten und Lebensmitteln sichergestellt werden, welche Treffpunkte braucht die Dorfgemeinschaft und wie sollen die Kinder betreut werden?“, sagte Priska Hinz, die für die ländlichen Räume zuständige Ministerin bei der Diskussionsveranstaltung zum Dorfentwicklungsprogramm in Wiesbaden.

Sie freute sich, zwölf Kommunen im hessischen Dorfentwicklungsprogramm begrüßen zu dürfen, die sich genau diesen Fragen stellen und sich für die Erhaltung und Wiederbelebung ihrer Dorfkerne einsetzen: Niederaula, Schmitten, Waldbrunn, Brachttal, Amöneburg, Neukirchen, Melsungen, Feldatal, Homberg Ohm, Frankenberg, Willingen und Großalmerode. Damit gehören insgesamt 109 Städten und Gemeinden zum Dorfentwicklungsprogramm“. Grundlage für Projekte im ländlichen Raum ist der Aktionsplan „Starkes Land – gutes Leben, heißt es in der Pressemitteilung des Umweltministeriums.

Ziel der Dorfentwicklung ist es, die Dörfer im ländlichen Raum als attraktiven Lebensraum zu erhalten und weiterzuentwickeln. Sie gliedert sich in eine zweijährige Konzeptphase, gefolgt von einer circa sechsjährigen Objektförderphase. In neun Handlungsfeldern werden alle Bereiche der Daseinsvorsorge behandelt, mit dem Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land zu schaffen. Dafür stehen allein in diesem Jahr 1,2 Milliarden Euro Landesmittel bereit.