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Zwei Verletzte - mehrere Kilometer StauKleintransporter krachte auf Lkw

GEMÜNDEN (ol). Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Homberg Ohm und Alsfeld-West ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person schwer und eine weitere leicht verletzt.

In der Meldung der Polizei heißt es, ein 61 Jahre alter tschechischer Fahrzeugführer befuhr mit seinem Kleintransporter der Marke Ford Tourneo den linken Fahrstreifen der zweispurigen A5. In Höhe der Unfallstelle befindet sich derzeit, aufgrund von Fahrbahnsanierungsarbeiten, der Beginn einer Autobahnbaustelle. Zu diesem Zweck werden die beiden Fahrspuren der A5 in Fahrtrichtung Kassel unter Benutzung des Standstreifens nach rechts verschwenkt. Das eingerichtete Baufeld wurde durch aufgestellte Mini-Guard Elemente von der Fahrbahn getrennt.

„Der Fahrzeugführer des Klein-Lkw übersah, vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit, die Fahrbahnverschwenkung der Baustellenzufahrt und kam nach links von der Fahrbahn ab“, heißt es von der Polizei. Im weiteren Verlauf des Unfallgeschehens kollidierte er zuerst mit den dort aufgestellten Warnbaken und im Anschluss mit den dortigen Mini-Guard Elementen.

Von den Mini-Guard Elementen wurde das Fahrzeug abgewiesen und schleuderte nach rechts über die gesamte Fahrbahnbreite. Dort kollidierte das Fahrzeug mit der am rechten Fahrbahnrand befindlichen Außenschutzplanke, heißt es weiter. Das Fahrzeug wurde erneut abgewiesen und schleuderte danach weiter über die Fahrbahn. Letztendlich schleuderte das Fahrzeug frontal auf das Heck eines auf dem ersten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges. Beide Fahrzeuge kamen im Anschluss auf der Fahrbahn zum Erliegen.

Der 51-jährige litauische Fahrer des Sattelzugs wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst nach Alsfeld ins Krankenhaus gebracht. Er konnte jedoch nach ambulanter Untersuchung wieder entlassen werden. Der 61-jährige tschechische Fahrzeugführer des Klein-Lkw wurde bei dem Zusammenprall schwer verletzt. Er war in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro.

Fotos: Crönlein/GBS News-Online

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