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Jens Mischak übergibt Zuwendungsbescheid an Lohnunternehmer Jonas Höhl„Eine Investition, die in die Zeit passt“

HEBLOS (ol). Fünf Traktoren, drei Bagger, Kombiladewagen, Kipper, Abschiebewagen, Häcksler und noch einige weitere Maschinen sind bereits Teil des Betriebs von Jonas Höhl in Heblos. Nun sollen 265.000 Euro investiert werden. Neben einem Kompaktbagger, einem Mähdrescher, einem Häckseltransportwagen und einem Schwader steht auch eine Rundballenpresse auf der Investitionsliste. Knapp 94.000 Euro davon deckt nun der Zuwendungsbescheid, den Dr. Jens Mischak im Gepäck hat.

Ein ungewohntes Bild zu dieser Jahreszeit: Es stehen tatsächlich einige Maschinen auf dem Betriebsgelände des Lohnunternehmers Jonas Höhl in Lauterbach-Heblos – ausnahmsweise. Denn zurzeit brummt es laut Pressemitteilung des Vogelsbergkreises eigentlich auf vielen landwirtschaftlichen Flächen und Baustellen im Vogelsberg: Grassilage, Ernte- sowie Erd- und Tiefbauarbeiten stehen auf dem Programm.

All das sind Arbeiten, die Jonas Höhl und seine Mitarbeiter anbieten und für die er seit 2012 einen beachtlichen Fuhrpark aufgebaut hat. „Erst zwei Jahre nebenberuflich, dann seit 2014 komplett selbstständig. Und das sehr erfolgreich, es ist schon beachtlich, auf wie vielen Gespannen und Baumaschinen mittlerweile ‚Jonas Höhl‘ draufsteht“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak im Rahmen der Bescheidübergabe in Heblos.

„Mit der Investition nimmt das junge Unternehmen einen weiteren wichtigen Schritt. Neben dem vergrößerten Fuhrpark wird eine weitere Stelle geschaffen – eine Investition, die in die Zeit passt“, sagt Dr. Mischak. Schließlich seien die Investitionssummen gerade für landwirtschaftliche Betriebe sehr hoch, viele stoßen dabei an ihre finanziellen Grenzen. Und entschieden sich immer öfter dazu, bestimmte Arbeitsschritte an Lohnunternehmen zu vergeben. „Die Kombination aus landwirtschaftlichen Dienstleistungen sowie Erd- und Tiefbauarbeiten sorgt außerdem das ganze Jahr über für eine konstante Auslastung“, fügt Dr. Mischak an.

Die Wartung seiner Maschinen kann Jonas Höhl als gelernter Mechatroniker „zumindest solange keine Software dafür nötig ist“ selbst übernehmen, wie er berichtet. In der Werkstatt, in der schon sein Großvater als Landmaschinenmechanikermeister gearbeitet hat, wartet er die Maschinen, tauscht Verschleißteile und bereitet sie beispielsweise für kommende Ernteeinsätze vor. „Für die vielfältigen Tätigkeiten wünsche ich weiterhin ein gutes Händchen und viel Erfolg“, sagt Dr. Mischak an Jonas Höhl gerichtet, der sich für den großzügigen Bewilligungsbescheid bei allen Beteiligten herzlich bedankt.

Ein Gedanke zu “„Eine Investition, die in die Zeit passt“

  1. Vor der Wahl gehen die Herren durch das Land und verteilen großzügig Geld das ihnen nicht gehört und spielen sich alls Wohltäter auf.

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