Blaulicht0

Feuerwehrausbildung nimmt wieder "Fahrt auf"15 Brandschützer legten Prüfung zur Truppmann 2 Ausbildung ab

ALSFELD (ol). Unter den Augen des Kreisbrandmeisters Mario Henning aus Grebenhain legten am vergangen Samstag 15 Feuerwehrmänner und Frauen aus dem Kreisgebiet ihre Prüfung zur Truppmann 2 Ausbildung in Alsfeld ab.

In der Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld heißt es, nach zweijähriger Ausbildung, die in Teilen auch Online durchgeführt wurde, zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein was sie in der Basisausbildung der Feuerwehr bis jetzt gelernt haben. Hier standen Themen wie Gefahrstoffe, Zivil und Katastrophenschutz, Löscheinsatz ebenso auf dem Lehrplan wie Objektkunde und technische Hilfeleistung.

Die Ausbildungsinhalte wurden den Teilnehmern bei ihren verschiedenen Heimatfeuerwehren näher gebracht. Neben der Modularen Truppmann 2 Ausbildung besuchten einige Teilnehmer bereits weitere Lehrgänge wie den Atemschutzgeträteträgerlehrgang oder haben ihre Sprechfunkberechtigung erworben.
Für die Abnahme hatten die beiden Kreisausbilder Mathis Kruse, Florian Borchard und die Ausbilderin Naomi Hedrich aus Alsfeld verschiedene Stationen vorbereitet.

Fotos: Naomi Hedrich

Ziel der Truppmannausbildung Teil 2 ist die selbstständige Wahrnehmung der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Der Trupp besteht in der Regel in der Feuerwehr aus zwei Personen, dem Truppführer und dem Truppmann. Der Angriffstrupp soll zum Beispiel Personen aus verrauchten Bereichen unter Atemschutz retten oder dieser führt bis zur Übernahme durch den Rettungsdienst „Erste Hilfe“ Maßnahmen durch. Im Wassertrupp sorgt man für die Löschwasserversorgung im Brandeinsatz und ist im Anschluss der Sicherheitstrupp den Angriffstrupps.

Der dritte Trupp der Gruppe, wie die Einheit in der Feuerwehr heißt, ist der Schlauchtrupp. Dieser stellt benötigte Geräte bereit, wie zum Beispiel Lüfter oder ein Sprungrettungsgerät. Durch die erfolgreiche Teilnahme an der Truppmann 2 Prüfung eröffnet sich den fertig ausgebildeten Feuerwehrmännern und Frauen nun neue Möglichkeiten in der Feuerwehrausbildung.

Aufgrund der geltenden Vorschriften der Landesfeuerwehrschule für Feuerwehren besteht eine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird. Da dieser in den Praxisteilen häufig unterschritten wird, tragen die Teilnehmer einen entsprechenden Mundschutz. Auch mussten noch nicht vollständig geimpfte Teilnehmer einen Schnelltest vorlegen.