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Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates im Kirtorfer Stadtteil GleimenhainOrtsvorsteher von Gleimenhain: Gerhard Immel geht, Thorsten Becker übernimmt

GLEIMENHAIN (ol). Unter einem besonderen Stern stand die konstituierende Sitzung des Ortsbeirats Gleimenhain: Seit der Gebietsreform im Jahre 1972 war es erst das dritte Mal, dass der Ortsvorsteher einen neuen Namen tragen sollte. Gerhard Immel, der das Amt im Jahr 1989 von Karl Fröhlich übernahm, war bei der vergangenen Kommunalwahl nicht mehr als solcher angetreten.

„Ein halbes Leben Ortsvorsteher war eine schöne Zeit, doch nun ist es an der Zeit die nachfolgende Generation an das Ruder zu lassen“, so Gerhard Immel, dessen Leben auch weiterhin nicht ganz ohne Politik sein wird. Das erste Mal in seiner kommunalpolitischen Karriere begleitet er nun das Amt eines Stadtrats der Stadt Kirtorf und wird sich dort neben Thorsten Becker, der für die FWG/CDU Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kirtorf gewählt wurde, um die Belange des Ortes Gleimenhain kümmern.

In der Pressemitteilung des Ortsbeirates heißt es, Thorsten Becker war es auch, der in die Fußstapfen von Gerhard Immel treten durfte, nachdem er einstimmig vom neu gebildeten Ortsbeirat gewählt und vom Bürgermeister der Stadt Kirtorf Andreas Fey, nach dem Sprechen der Eidesformel, zum Ortsvorsteher ernannt wurde.

Andreas Fey (BGM Stadt Kirtorf), Thorsten Becker (neuer Ortsvorsteher), Gerhard Immel (alter Ortsvorsteher), Erwin Heinbächer, Gerd Fröhlich (Schriftführer), Jan Dietz und Markus Fröhlich (stellv. Ortsvorsteher) Foto: Ursula Immel

Im Rahmen seiner Antrittsrede zeigte der neue Ortsvorsteher die herausgehobene Bedeutung des Ehrenamtes auf. „Der Wandel im ländlichen Raum wird gerade kleine Orte wie Gleimenhain vor Herausforderungen stellen. Diese gilt es gemeinsam zu meistern“, so Thorsten Becker. Mit den Worten „Jede Generation muss in einem kleinen Ort irgendwann Verantwortung übernehmen. Heute nehmen wir den Stab der Verantwortung auf und treten in die Fußstapfen derer, die Gleimenhain zu dem gemacht haben, was es heute ist: Ein lebenswertes Dorf mit Zukunft“, beschloss Thorsten Becker seine Rede und bedankte sich für das Vertrauen bei den weiteren Ortsbeiratsmitgliedern Markus Fröhlich, Gerd Fröhlich, Jan Dietz und Erwin Heinbächer.