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Wirres und Wahres - Der Podcast aus der OL-Redaktion#18 Schulöffnungen, die vergessene Jugend und fehlende Freizeit

VOGELSBERG. Seit über einem Jahr befindet sich Deutschland im Lockdown – und über alles und jeden wird gesprochen, doch die Jugend wird irgendwie vergessen. Was machen junge Menschen in dieser Zeit und fühlen sie sich im Stich gelassen? OL-Praktikant Marlon ist zu Gast beim Podcast und erzählt über die Krise aus den Augen von jungen Menschen. Die neue Folge „Wirres und Wahres“ ist jetzt online.

Nachrichten werden lokal gemacht – und man mag es kaum glauben, aber oftmals sind auch die kleinen Nachrichten in Regionen wie dem Vogelsberg ziemlich wirr. Ein recht verquatschter Haufen aus der OL-Redaktion erzählt hier im Podcast wöchentlich über die Themen, die bewegen, über die wahre Arbeit in der Redaktion und über die wirren Geschichten, die die Region schreibt. Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Auf Spotify, bei Amazon Music, Apple Podcasts und Google Podcasts.

2 Gedanken zu “#18 Schulöffnungen, die vergessene Jugend und fehlende Freizeit

  1. In einer Zeit, wo bestimmte Drogen ja eher zu knapp waren/sind (Impfstoff) und jede einzelne Dose Impf mit impfneidischen Argusaugen zum vermeintlich impfdränglerischen Nachbarn verfolgt wird, und über dem fast täglich wechselnden „Schule-auf-Schule zu“-Spiel hat man nicht nur die Jugend vergessen, sondern auch die Soloselbständigen vor den Schultoren, die angeblich alle Dieter mit Vornamen heißen. Dies holt nun die Reportage von Caroline Wiemann unter dem Titel „Kiffen, Ecstasy, Pep – Alles am Schultor?“ (in der ARD-Videothek, oben verlinkt) nach. Was macht Dieter Dealer, wenn seine Kundschaft Homeschooling macht oder man nie weiß, welche Hälfte der Abnehmer gerade in den Klassenräumen präsent ist? Nicht einmal Armin Laschet bietet hier seine freundliche Unterstützung an (wohnt ja auch nah an der holländischen Grenze, hä, hä). Da hätte man doch mal den Fast-Namensvetter von Reporterin Caroline, Marlon Wiedemann, uns Kreuzverhör nehmen können. Und Bob Dyldecken hätte (per Einspieler) einen seiner themenbezogenen Kölsch-Songs beigesteuert. Wieder eine Sternstunde des Podcastes verpasst!

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  2. Klopf, klopf. Und sagt mal alle „Hallo!“. Inklusive Marlon Wiedemann, der gerne Podcasts hört und deshalb mit dabei sein darf. Das erste mal zu dritt und ein bisschen Jugend mit hinein gebracht. Warum auch nicht?
    Wochenrückblicke per Video- und Audio-Podcast, luxuriöserweise sogar mit Gebärd*innen-Dollmätscher*innen, gibt es ja einige und sogar einige gar nicht so schlechte. Man denke etwa an Maischberger – Die Woche (Beispiel: https://www.ruhr24.de/nrw/zoff-um-schulen-in-nrw-ard-moderatorin-maischberger-greift-laschet-an-90248690.html) oder die satirische ZDF-Wochenshow (https://www.youtube.com/watch?v=SrC74-rRkA0). Da wird eben das Wi(ch/tz)igste herausgepickt und aufs Korn genommen. „Wirres und Wahres AUS der Redaktion verspricht der Oberhessen-Live-Podcast, bleibt aber nicht beim Thema. Denn statt allwöchentlich Redaktionsinterna vor einer sensationsgierigen Hörerschaft auszubreiten, geht es doch wie Kraut und Rüben mit externen Themen durcheinander. Es ist wie beim Rathaus, aus dem man nur schlauer heraus kommt als man hinein gegangen ist, wenn man eben zuerst hinein gegangen und die dortselbst sachbearbeitenden Sesselfurzer mit seinem Anliegen angetriggert hat.
    Dabei sammelt sich redaktionsintern regelmäßig so viel Wirres an, dem man wahrlich auf den Grund gehen könnte, dass es des Eintrags weiterer Erreger oder Aufreger gar nicht bedürfte. Aber lieber saugt man wie einst Graf Dracula das Frischfleisch Marlon Wiedemann aus: „Wann warst du das letzte Mal in der Schule?“
    „Verdamp lang her…“, könnte da ein Vorpraktikant namens Bob Niedecken antworten. Ich versuch’s vielleicht demnächst mal als Tarzan (Schuddescheusel) Görig.

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