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Kamax-Beschäftigte spenden mehrere Tausend Euro5.000 Euro für zwei gemeinnützige Initiativen

HOMBERG OHM (ol). Insgesamt 5.000 Euro kamen zusammen, als rund 53 Kollegen von der Instandhaltung des Homberger Unternehmens Kamax im vergangenen Jahr über ein unternehmensinternes Verbesserungsprogramm Geld für gemeinnützige Zwecke sammelten. Je 2.500 Euro gingen so nun an zwei wohltätige Projekte in der Region.

In der Pressemitteilung heißt es, mit Unterstützung durch die Geschäftsführung konnten so insgesamt 5.000 Euro an das Projekt „Alsfeld erfüllt Herzenswünsche“ und die „Heilpädagogische Gemeinschaft Kirchhain“ übergeben werden.

Bereits seit einigen Jahren gebe es, aus Optimierungsgründen und zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb des Werks, am Hauptsitz in Homberg ein Punkte-System, bei dem Mitarbeiter mittels Verbesserungsmaßnahmen und Mängelidentifizierung Geld für ihre jeweilige Abteilung sammeln können. Im Jahr 2020 kamen dabei für die Abteilung Instandhaltung 2.500 Euro zusammen.

Während in den vergangenen Jahren das Geld zur Steigerung des Gemeinschaftssinns als Teammaßnahme für Events, Fahrten oder Feiern verwendet wurde, war dies im Corona-Jahr nicht möglich. Daher wurde nach Alternativen gesucht und Teamsprecher Stephan Kreuter schlug vor, den Betrag für wohltätige Zwecke bereitzustellen. Die Kollegen hätten den Vorschlag uneingeschränkt unterstützt und die Geschäftsführung des Werks, die begeistert von dem Engagement gewesen sei, entschied, den Betrag zu verdoppeln.

Foto: Kamax

Noch größer sei die Begeisterung aufseiten der Verantwortlichen der sozialen Projekte gewesen. Frau Jung von der „Heilpädagogischen Gemeinschaft Kirchhain“ und Frau Roth von „Alsfeld erfüllt Herzenswünsche“ bedankten sich herzlich bei allen Mitarbeiter. Unter anderem soll mit dem Geld ein speziell angefertigtes Dreirad für ein vierjähriges Kind finanziert werden.

„Ich bin fasziniert von dem Spirit in der Abteilung und merke, dass auch ein Umdenken stattfindet“, sagt Abteilungsleiter Stephan Keil. „Kamax ist ein solider Arbeitgeber, sodass wir besonders in der Pandemiezeit auch an die Menschen denken sollten, denen es aktuell nicht so gut geht. Wir wollen auch zukünftig als Team intern mit Verbesserungsmaßnahmen Geld sammeln und es lokal spenden, wo es dringend gebraucht wird. Vielleicht folgen ja auch andere Abteilungen unserem Beispiel.“