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Bürgergemeinschaft Gemünden stellt Kandidaten aus den eigenen Reihen zur BürgermeisterwahlDaniel Müller will Bürgermeister von Gemünden werden

GEMÜNDEN (ol). Nach 18 Jahren im Amt wird der Gemündener Bürgermeister Lothar Bott sein Amt in diesem Jahr niederlegen. Ein potentieller Nachfolger wirft nun seinen Hut in den Ring: Der 27-jährige Daniel Müller möchte Rathauschef werden und tritt als Kandidat für die Bürgergemeinschaft Gemünden an.

Die Bürgergemeinschaft Gemünden wird den 27-jährigen Daniel Müller für die Wahl zum Bürgermeister der Gemeinde Gemünden vorschlagen. Müller sei in Frankfurt am Main geboren und als Kind mit seiner Familie nach Groß-Felda gezogen. Auf der Gesamtschule Mücke machte er seinen Realschulabschluss und anschließend das Abitur an der Max-Eyth-Schule in Alsfeld. Weiter heißt es in der Pressemitteilung, bei der Gemeinde Feldatal machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und sei derzeit Angestellter der Stadt Grebenau, wo er zuständig für das allgemeine Ordnungswesen und Beauftragter für IT, Telekommunikation und Digitalisierung sei.

Im Frühjahr 2022 werde er die Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt abschließen. In Groß-Felda habe er sich schon früh in verschiedenen Vereinen engagiert, so sei er beispielsweise seit einigen Jahren Sitzungspräsident beim Knuts-Hut-Club und führe jedes Jahr die Närrinnen und Narren durch die „Fealler Hutnoacht“. Außerdem ist er begeisterter Feuerwehrmann.

Keine neue Amtszeit für Bott als Gemündener Bürgermeister

Im letzten Jahr ist der 27-Jährige von Groß-Felda nach Nieder-Gemünden gezogen und engagiere sich seitdem für die Bürgergemeinschaft Gemünden (BGG). Im Vorfeld der diesjährigen Kommunalwahlen kümmerte er sich bei der BGG unter anderem um die Gestaltung der Wahlwerbung und die Aufbereitung der Inhalte für die digitalen Medien. Aufgrund dessen wurde er bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der BGG als Pressewart in den Vorstand gewählt. Im Verlauf der diesjährigen Jahreshauptversammlung habe er der Versammlung dann seinen Wunsch geäußert, Bürgermeister zu werden.

Nach einer ausführlichen Diskussion, in der er die Fragen der Anwesenden rund um seine Person und seiner Ziele für die Gemeinde beantwortete, beschloss die Versammlung einstimmig, Daniel Müller als Bürgermeisterkandidat der BGG aufzustellen. „Das Vereinsleben und das damit verbundene Gemeinschaftsgefühl sind zwei wesentliche Dinge, die das Leben bei uns auf dem Land so viel lebenswerter machen als in einer Großstadt“, erklärte Müller.

Der Liebe wegen sei er nach Gemünden gezogen, wo er Wurzeln schlagen und die Gemeinde gestalten wolle. „Zugleich bin ich als Neubürger unvoreingenommen und kann so als Bürgermeister sach- und zielorientiert zum Wohle aller Bürger gestalten“, sagt er weiter. „Mit Daniel Müller haben wir den richtigen Mann für das Bürgermeisteramt in unserer Gemeinde. Er hat im Vorfeld der Kommunalwahlen ein unglaubliches Engagement gezeigt und steht zu 100 Prozent für das, was die BGG ausmacht“, so der Vorsitzende der BGG, Tobias Reitz.

Reitz habe Müller als „sehr engagiert und als jemanden mit klaren Vorstellungen“ kennengelernt. „Dass er auch die Fachkompetenz aus der Verwaltung mitbringt, ist für mich das I-Tüpfelchen“, sagte Reitz. Daniel Müller freue sich sehr darauf, die Bürger der Gemeinde kennenzulernen. Bis zur Wahl im September möchte er sich allen persönlich vorstellen. Pandemiebedingt werde das natürlich immer unter Beachtung der geltenden Verordnungen erfolgen.

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