Kultur8

Mit Prof. Dr. Achim Brühl am 8. April um 19.30 UhrOnline-Vortrag „Rassismus – Anatomie eines Machtverhältnisses“

VOGELSBERG (ol). Zu einem Online-Vortrag über Rassismus lädt der Rosa-Luxemburg-Club im Vogelsberg gemeinsam mit Prof. Dr. Achim Brühl am 8. April ein. Dabei wir der Professor für Soziologie mitunter auf di Frage eingehen, wo die Ursprünge von Rassismus liegen und welchen Einfluss Rassismus auf die Gesellschaft hat. Los geht es um 19.30 Uhr.

In der Veranstaltungsankündigung heißt es, der Aufstieg der AfD stützte sich ganz wesentlich auf einen latenten Rassismus und Nationalchauvinismus in einem Teil der deutschen Bevölkerung, der durch zahlreiche empirische Untersuchungen belegt ist. Brennende Flüchtlingsheime und Mordanschläge auf Migrantinnen und Migranten seien das Ergebnis ungehemmter und offener rassistischer Hetze, die sich in den letzten Jahren nochmals verstärkt habe.

Auf dem Klappentext seines Buches „Rassismus – Anatomie eines Machtverhältnisses“ fragt Achim Bühl: „Wo liegen die Ursprünge und Ursachen des Rassismus? Was ist Rassismus überhaupt? Wo und wie äußert er sich? Welche gesellschaftliche Funktion besitzt er? Warum wird die „rassistische Karte“ bei passender Gelegenheit immer wieder mit Erfolg gespielt? Welche Merkmale und Erscheinungsformen lassen sich benennen? Welchen Einfluss besitzt der Rassismus auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst er unser eigenes Denken und Handeln?“ Diese Fragestellungen würden auch im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen.

Achim Bühl sei Professor für Soziologie an der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin. Zu seinen Schwerpunkten zählen unter anderem Rassismus- und Antisemitismusforschung. Die Online-Veranstaltung starte am 8. April um 19.30 Uhr. Den Link zur Veranstaltung erhalte man einige Tage vor der Veranstaltung auf www.rlc-vogelsberg.de oder könne ihn ihn per E-Mail an info@rlc-vogelsberg.de anfordern.

8 Gedanken zu “Online-Vortrag „Rassismus – Anatomie eines Machtverhältnisses“

  1. Lange keinen Satz mit dem OL-Redaktionslieblingswort „mitunter“ mehr gelesen. Doch jetzt ist es endlich so weit, auch wenn mitunter ein paar Buchstaben fehlen: „Dabei wir der Professor für Soziologie mitunter auf di Frage eingehen, wo die Ursprünge von Rassismus liegen und welchen Einfluss Rassismus auf die Gesellschaft hat.“ Doch mitunter will das genannte Adverb einfach nicht passen. Und das liegt an seiner Wortbedeutung (siehe https://www.dwds.de/wb/wdg/mitunter).
    Mithin wäre vielleicht ein weiterer Beispielsatz hilfreich: 1945 ging der Rassismus leider nicht mit unter; daher begegnet er uns mitunter auch heute noch.

    16
    11
    1. Was heißt „Ich auch“? Ich gehe auch gnadenlos unter? Oder ich bin auch dabei? Beides lässt sich natürlich auch verbinden. Beispiel: Ich geh kaputt. Kommst du mit?

      7
      5
  2. SUPER- immerwaehrendes und hochaktuelles Thema selbst in der Corona- Pandemiezeit !
    Ich bin dabei .

    11
    30
    1. Sie sind doch immer dabei, Helge Fitz! Also kein Grund zur Veranlassung. Aber den Link zur Veranstaltung nicht verpassen. Ja, der immerwährende Rassismus ist auch in der Pandemiezeit ein hochaktuelles Thema. Deshalb kommen die nächsten Mutanten ja auch aus den armen Ländern, die sich keinen Impfstoff leisten können. „Welchen Einfluss besitzt der Rassismus auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst er unser eigenes Denken und Handeln?“ Gut aufpassen bei der Veranstaltung, denn hinterher muss jeder aus der Linkspartei hierzu ein paar Fragen beantworten. Und wer verkackt, darf keine Kommentare mehr schreiben.

      23
      10
      1. Hakuna Matata- aber passen Sie auch gut auf.
        Ich vermute, beim Thema Rassismus und Faschismus sind Sie zur ersten Stunde immer fest eingeschlafen !

        6
        15
      2. Ich pass doch schon auf Sie auf.
        „Ich vermute, beim Thema Rassismus und Faschismus…“ Wo Sie hin vermuten, wächst nicht mal mehr das, was Sie nach eigenem Bekunden von den Venushügeln abrasieren.

        10
        7

Comments are closed.