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Aktuelle Information zur Bus Anbindung von SchwarzCDU und FW wollen Schwarz wieder in vollem Umfang an die Bus-Linie x33 anbinden

GREBENAU (ol). Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember vergangenen Jahres wird der Grebenauer Stadtteil Schwarz nicht mehr durch die Linie x33 angefahren. In einer gemeinsamen Pressemitteilung von CDU und Freien Wählern gehen die Fraktionsvorsitzenden Jens Heddrich (CDU) und Renate Herrmann (FW) darauf ein, dass sie mit der Fahrplanumstellung der Busverbindung des ÖPNV nicht einverstanden sind.

„Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wird Schwarz nicht mehr durch die Linie x33 (vorher Linie 390) angefahren. Dies stellt eine Verschlechterung für die Menschen in Schwarz dar. Die direkte Anbindung über die neue Linie x33 muss wiederhergestellt werden“, so der CDU Fraktionsvorsitzende Jens Heddrich. „Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen wurde ein interfraktioneller Antrag in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der das Ziel hat, die alte Anbindung wiederherzustellen. Der Antrag wurde einstimmig vom Parlament angenommen“, erläutert die Fraktionsvorsitzende Renate Herrmann.

Da es in den vergangenen Wochen einige Irritationen über die aktuellen Busverbindungen gegeben habe, haben die Fraktionen hier noch einmal die aktuellen Informationen für die Bürgerinnen und Bürger des Gründchens und im Speziellen für die Schwärzer zusammengefasst. Die wie folgt dargestellten Fahrzeiten beziehen sich auf Schwarz/Pfarrhecke an den Schultagen Montag-Freitag:

Fahrzeiten Überblick

Morgens kann man um 7.07 Uhr und 7.10. von Schwarz nach Alsfeld fahren. Diese Busse seien durch die Schüler allerdings gut gefüllt. Eine weitere Möglichkeit zur Fahrt nach Alsfeld besteht um 8.12 Uhr. Von Alsfeld nach Schwarz kann man laut Pressemitteilung täglich direkt zu fünf verschiedenen Zeiten fahren: Abfahrt in Alsfeld um 7.53 Uhr, 12.35 Uhr, 13.20 Uhr, 15.30 Uhr, 17.15 Uhr. Ankunft sei jeweils rund 20 Minuten später in Schwarz. Mit diesen Verbindungen könne man auch von Schwarz nach Grebenau fahren. Das Fahrgastaufkommen ist zu den genannten Zeiten sehr unterschiedlich, die beiden Nachmittagsbusse sind regelmäßig weniger stark frequentiert.

Mit dem Anruf Linien Taxi (bitte eine Stunde vorher die Fahrt anmelden, 06631-4711)
könne man täglich elf Mal von Schwarz nach Grebenau fahren. Einstieg in Schwarz um 5.22 Uhr, 6.32 Uhr, 7.22 Uhr, 8.32 Uhr, 10.32 Uhr, 12.32 Uhr, 14.16 Uhr, 16.16Uhr, 17.16. Uhr, 18.16. Uhr, 19.16 Uhr. In Grebenau bestehe die Anschlussmöglichkeit nach Alsfeld. Vormittags gebe es vier Minuten Wartezeit in Grebenau und am Nachmittag 20 Minuten Wartezeit in Grebenau.

Um dann wieder von Grebenau nach Schwarz zu kommen könne man die Verbindungen um 5.27 Uhr, 6.37 Uhr 7.27 Uhr, 8.37 Uhr, 10.37 Uhr, 11.37 Uhr, 13.37 Uhr, 15.20 Uhr, 16.20 Uhr, 17.20 Uhr, 19.20 Uhr nutzen. Mit dieser Verbindung könne man auch nach Lauterbach fahren. Samstag gebe es acht Verbindungen, Sonntag sechs Verbindungen.

Zusammenfassend könne man aktuell sieben Mal pro Tag (Werktag) in Schwarz in den Bus ein oder aussteigen, dazu kommen 22 Möglichkeiten das Anruf-Linien Taxi zu nutzen.

Die folgenden Fahrzeiten beziehen sich auf die Schnellbuslinie X33:
Alsfeld-Bad Hersfeld: Täglich fahren 18 Busse von Alsfeld über Eulersdorf – Grebenau – Wallersdorf nach Bad Hersfeld. An den Samstagen acht Busse und sonntags sieben Busse. Aus Bad Hersfeld komme die gleiche Anzahl an Bussen durch das Gründchen. Die Betriebszeit liege an den Werktagen zwischen 5.14 Uhr und 23.01 Uhr (Haltestelle Grebenau Kreissparkasse).

„Wir hoffen auf weitere Gespräche mit dem ÖPNV, um unser Anliegen vortragen zu können und Schwarz wieder an die Linie x33 anbinden zu können. Weiterhin ist es uns ein Anliegen das Gründchen und seine Stadtteile bestmöglich an das Nahverkehrsnetz anzubinden, um die Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern“, stellen Heddrich und Herrmann abschließend dar.

6 Gedanken zu “CDU und FW wollen Schwarz wieder in vollem Umfang an die Bus-Linie x33 anbinden

  1. Alles nur Schau!!

    Die Grebenauer Freien Wähler und ihr kleiner Partner, die „c d u“ Gründchen mit ihren Kümmerern Wicke und Heddrich zeigen mit der Ansiedlung eines Netto-Marktes in Grebenau ihr wahres Gesicht und wie es ihrer Förderung der „ländlichen Region“ und dem Erhalt der Arbeitsplätze bestellt ist!
    Erst schließen die Grebenauer Einzelhändler und verabschiedet sich Netto und die Bürger kucken in die Röhre. Ganz prima.
    Eigentlich sollte das erst nach der Wahl „rauskommen“.
    Eben dumm gelaufen für die Kümmerer.

  2. Ihr bekommt doch einen Bürgerbus da könnt ihr abwechselnd die Schwärzer Bürger zum Einkaufen etc. fahren.

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  3. Seit Herbst letzten Jahres laufen did Bemühungen dies zu verhindern. Leider bisher noch nicht mit dem gewünschten Erfolg. Aber was noch nicht ist, kann ja (hoffentlich) noch werden. Ab und zu braucht es etwas Geduld.
    Dass FW und CDU dies vor dem Wahlsonntag noch einmal aufgreifen, muss erlaubt sein.

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  4. Sind CDU und Freie Wähler jetzt endlich aufgewacht, dass sie sich endlich um die Busanbindung Schwarz kümmern wollen? Oder ist das Engagement damit zu erklären, dass am Sonntag Wahl ist? Das Schwarz die direkte Busanbindung verliert, ist seit Sommer letzten Jahres bekannt.

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