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BürgerGemeinschaft Gemünden (BGG) stellt Wahlprogramm und Ziele vor„Gemünden soll schöner, moderner und attraktiver werden“

GEMÜNDEN (ol). Gemünden soll schöner, moderner und attraktiver für die Bürger werden. Dieses Ziel haben sich die Kandidaten der BGG gesetzt. Für die Umsetzung des Plans, haben sich die Bewerber bereits zu zahlreichen Abstimmungsgesprächen getroffen und sich etliche Konzepte überlegt.

In der Pressemitteilung der Bürger Gemeinschaft Gemünden heißt es, die bisherigen von der BGG angestoßenen Themen, wie der Lärmschutzwall entlang der A5 und die Weiterentwicklung des Kindergartens sollen natürlich auch abgeschlossen werden. BGG stehe neben dem Namen Bürger Gemeinschaft Gemünden für „Bürger Gestalten Gemünden“. Was stellen sich die KandidatInnen darunter vor? Betroffene sollen zu Beteiligten gemacht werden, indem sie aktiv bei der Lösungsfindung eingebunden werden.

Wie stellt die BGG sich dies praktisch vor? Im Vorfeld von Haushaltsberatungen oder von Anträgen für die Gemeindevertretung, soll es laut Pressemitteilung direkten Kontakt zu den Betroffenen geben, um diese aktiv bei der Erstellung von Anträgen einzubinden. Dabei seien unbedingt auch die Ortsbeiräte aktiv mit einzubeziehen. Selbstverständlich stehe das alles unter dem Finanzierungsvorbehalt.

Eine attraktive Gemeinde

Das Bild einer attraktiven Gemeinde stellt sich die BGG so vor: Kurze Wege zur Arbeit, Lebensmittelversorgung, Ärzte und Apotheke vor Ort, Platz für das Kindergartenkind im modernen Kindergarten, nach Feierabend noch schnell eine Runde mit dem Fahrrad auf den Radwegen fahren und anschließend mit den Vereinskollegen in einer geselligen Runde zusammensitzen. Die Basis für ein Zusammenleben bilde ein aktives Vereins- und Kulturleben. Hier sieht die BGG Handlungsbedarf für die Zukunft. So will sie Förderungen für Vereine transparenter und einfacher gestalten.

Dabei könne eine zentrale Kommunikationsplattform unterstützen, in der ein schneller und einfacher Austausch der Bürger untereinander, sowie ein Austausch zwischen Gemeindeverwaltung und Bürger stattfinden kann. Hier können beispielsweise neue Meldungen von der Gemeindeverwaltung schnell an alle Bürger der Gemeinde weitergegeben werden.

Außerdem soll es laut BGG mehrere Foren für Vereine, Feuerwehren oder Gewerbetreibende geben, in denen sich untereinander ausgetauscht werden kann. Im Zielbild können sich Vereinsvorstände oder Gewerbetreibende gegenseitig über neue Förderprogramme informieren oder auch über die allgemeine Vereinsarbeit diskutieren. All dies biete die App “DorfFunk”, welche die BGG sich vorstellen kann, in der Gemeinde zu etablieren. Diese App unterstütze die Außendarstellung der Gemeinde und gebe Gemünden eine Stimme in der Region. Die Kombination aus guter Außendarstellung und guter Infrastruktur lädt Neubürger dazu ein, in einem attraktiven Umfeld zu wohnen, heißt es weiter.

Schandflecken beseitigen, Kita-Plätze garantieren

Wo Neubürger hinwollen, brauche es natürlich auch Bauplätze -„und zwar nicht nur, zwischen Nieder- und Burg-Gemünden, sondern in der ganzen Gemeinde.“ Der Vorschlag der BGG ist es, Schandflecken in der Gemeinde zu beseitigen und dort neue Möglichkeiten zu erschaffen. Mit Hilfe von Investoren können so zum Beispiel moderne Wohnungen errichtet werden. Das sei ein aktiver Beitrag, um die “Landflucht” deutlich einzuschränken und die Grundlage für Generationenvernetzung zu schaffen.

„Die BGG setzt sich für einen garantierten Kita Platz aller neugeborener Kinder in Gemünden ein. Grundlage ist die durch die BGG angestoßene Umgestaltung des Kindergartens“, heißt es weiter. Für die Gewerbetreibenden in der Gemeinde will die BGG ein modernes Umfeld schaffen. Als Beitrag der Politik sieht die BGG die Möglichkeit, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Unternehmer zu einem Netzwerk zusammenschließen können.

Zudem sei es der BGG wichtig, bei der Vergabe von Arbeiten innerhalb der Gemeinde darauf zu achten, ob heimische Gewerbetreibende mit einbezogen werden können. Für die KandidatInnen der Bürger Gemeinschaft Gemünden sei es eine Herzensangelegenheit die vorhandene ärztliche Versorgung und den öffentlichen Nahverkehr zu unterstützen. Die BGG stehe dafür ein, Energieerzeugungsanlagen innerhalb der Gemeinde Gemünden zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger entstehen zu lassen. Das gehe einher mit dem Wunsch der Erhaltung von Grundwasser- und Naturressourcen.

Viele dieser Themen arbeiten laut BGG Hand in Hand ineinander. Die Kandidaten seien sich im Klaren, nicht alles davon in der kommenden Legislaturperiode umzusetzen zu können. Allerdings haben sie die Vision, dies in den kommenden Jahren nach und nach zu realisieren und somit in der Gemeinde ein attraktives Umfeld für sämtliche BürgerInnen und Altersgruppen in allen Ortsteilen zu schaffen.

Seit Gründung der Gemeinde Gemünden habe die BGG die Politik maßgeblich positiv beeinflusst. „Verdiente, tatkräftige Gemeindevertreter ziehen sich nun auf eigenen Wunsch zurück. In ihre Fußstapfen treten junge, engagierte Bürger aus Gemünden, die unabhängig von Parteipolitik sich zum Wohl der Gemeinde einsetzen werden. Unterstützt werden sie dabei von erfahrenen BGG-Mandatsträgern“, heißt es weiter. Um das demokratische Gemeinwesen Gemündens weiterzuentwickeln bitten alle Bewerberinnen und Bewerber der BGG bei der Wahl am 14. März um das Vertrauen der Wähler.

Ein Gedanke zu “„Gemünden soll schöner, moderner und attraktiver werden“

  1. Generation Fußstapfen (stapf, stapf). Viele schöne Visionen. Leider unter Finanzierungsvorbehalt. Aber so nach und nach wird Gemünden sicher schöner, moderner und attraktiver werden. Könnte man nicht einfach die Legislatur doppelt so lang machen wie bisher?

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