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Nach Antrag der Freien Wähler und CDUToilettenanlage im Grebenauer Rathaus soll barrierefrei werden

GREBENAU (ol). Nach dem barrierefreien Zugang an der dorfgemeinschaftlichen Einrichtung „Alte Schule Bieben“ und der beantragten Treppenliftanlage im Rathaus soll nun die Toilettenanlage im Rathaus grundlegend umgestaltet werden. Damit werden die Sanitäranlagen im Verwaltungsgebäude erstmals auch für Menschen im Rollstuhl nutzbar.

Nach einer entsprechenden Kostenschätzung wurde durch die Fraktionen der Freien Wähler und der Christdemokraten ein Antrag in die Haushaltsberatung eingebracht. „Bei dieser nicht unerheblichen Investition sind wir guter Dinge, wiederum eine 90 prozentige Förderung aus Landesmitteln zu erhalten. Die Stadt könnte es sich finanziell nicht erlauben, ohne solche Förderquoten diese Art von Projekten durchzuführen“, beschreibt Renate Herrmann, Vorsitzende der Faktion der Freien Wähler die Überlegungen beider Fraktionen.

Vor dem Beginn der Maßnahme seien alle Förderkriterien mit dem Land abzustimmen, um die erwartete Förderung auch zu erhalten, heißt es in der Pressemeldung weiter. „Der in der HFA Sitzung am 1. Februar  vorgelegte Haushaltsantrag setzt in konsequenter Weise unsere Anstrengungen für eine Erreichbarkeit der städtischen Gebäude fort. Warum SPD und GL unseren Antrag und die 90 prozentige Förderung ablehnen, beziehungsweise sich enthalten, ist nicht nachvollziehbar. Hierbei werden Werte geschaffen die allen Generationen dienen und nur zu einem Bruchteil der Kosten von der Stadt getragen werden müssen“, macht Jens Heddrich, Fraktionsvorsitzender der CDU, deutlich.

Auch weiterhin würden sich die beiden Fraktionen dafür einsetzten, die städtische Infrastruktur zu erhalten, zu verbessern und fit zu machen für die Zukunft, heißt es in der Pressemeldung abschließend.

2 Gedanken zu “Toilettenanlage im Grebenauer Rathaus soll barrierefrei werden

  1. Also nicht etwas weil Verwaltungen in Deutschland nach Recht und Gesetz handeln bewegt sich was im Gründchen. Da brauchts erst Anträge der CDU/ FWG zu, damit etwas in Sachen Inklusion passiert. Auch interessant!

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  2. „Warum SPD und GL unseren Antrag und die 90 prozentige Förderung ablehnen, beziehungsweise sich enthalten, ist nicht nachvollziehbar.“

    Es lebe der kommunalpoltische Kleingeist! Da werden wir Rollifahrer wohl demnächst wieder im Stehen pinkeln müssen!

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