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Grüne zur regionalen Klimapolitik im VogelsbergGrüne: Klimaschutz im Vogelsberg endlich ernst nehmen

VOGELSBERG (ol). Die Vogelsberger Grünen möchten erreichen, dass „neben Sonntagsreden über das, was weltweit für den Klimaschutz getan werden müsste, auch im Vogelsbergkreis der Klimaschutz endlich ernst genommen wird und konkrete Klimaschutzprojekte angeschoben werden.“ Sie setzen dabei auf ihre kommunalpolitischen Erfahrungen und neue Mehrheiten im Vogelsbergkreis.

Der Vorschlag der grünen Kreistagsfraktion, den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern zu betrachten, benötigt laut ihrer Pressemitteilung Fachleute in der Kreisverwaltung. Bisher hätten sie vergeblich beantragt, endlich einen Klimaschutzbeauftragten mit eindeutigen Befugnissen einzustellen, heißt es weiter. Bei allen Planungen und Entscheidungen sollten die langfristigen ökologischen Auswirkungen Berücksichtigung finden. Dies müsse zukünftig beispielsweise bei der Beschaffung von Material, der Energieeffizienz von Gebäuden und auch beim Flächenverbrauch durch Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten eine Selbstverständlichkeit sein.

Klima- und Naturschutz beginne im Kleinen, müsse aber in der Summe große Wirkung erzielen. Dazu müsse der Kreis als gutes Beispiel vorangehen, die Kräfte konzentrieren und kreative Ideen fördern. Ein mögliches Klimaschutzprojekt wäre laut Grünen auf kreiseigenen Flächen wie beispielsweise Schulgrundstücken umzusetzen. Diese würden sich wunderbar eignen, um Naturschutz erfahrbar zu machen und gleichzeitig etwas für den Schutz von Arten und Klima zu tun.

„Die Grünen werden sich weiterhin dafür einsetzen, im Kreistag eine Mehrheit dafür zu finden, dass die Schulgrundstücke nicht zubetoniert oder teuer gepflastert werden, sondern als offenes Gelände Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, sie selbst zu gestalten.“ Damit hätte man, besonders in Corona-Zeiten, die Möglichkeit, auch im Außengelände Raum zu schaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen sich wohlfühlen.

Wenn die Grünen zukünftig im Kreistag mehr Gewicht erhalten, werde es eine Chance geben, zusammen mit Schüler- und Elternvertretungen eine umweltgerechte und kinderfreundliche Umgestaltung der Schulgrundstücke in Angriff zu nehmen.

6 Gedanken zu “Grüne: Klimaschutz im Vogelsberg endlich ernst nehmen

  1. Endlich. Mal einer der genauso denkt, ja homberger.
    Die wollen alle den rueckschritt in die Steinzeit, ACKER
    BAU mit Gaeulen, Baumhaueser,
    Plumpsklo, Riscka, Trommeln und
    Rauchsignale, usw.
    Aber am Monatsende bezahlt die
    arbeitende Bevölkerung den
    Unterhalt und die Stütze.
    Und alle essen Grünfutter
    Irgendwann ist mal Schluss mit
    Lustig

  2. Manche Dinge schließen sich halt gegenseitig aus: Entweder man nimmt den Klimaschutz im Vogelsberg ernst. Oder die Grünen.
    Die Grünen haben auf der Suche nach schnellen Erfolgen die Umweltprobleme lediglich privatisiert. Konventionelle Kraftwerke wurden abgeschaltet. Dafür erhöht man die Energiekosten bis zum Gehtnichtmehr, stellt man den Leuten rot blinkende Infraschall-Schleudern vor die Haustür, industrialisiert die Naherholungs- und Naturschutzgebiete, pappt hochgiftiges Styropor an die Hauswände, verschandelt historische Ortsbilder durch schwarze Glasmodule auf allen Dächern und attackiert die Lungen der Menschen durch den Feinstaub aus Millionen von Holzöfen.
    Cordula Grün ist auch keine Lösung (https://www.youtube.com/watch?v=uSbxCX2LVps).

  3. Gegen Blumenwiesen und Insektenhotels auf Schulhöfen ist nichts einzuwenden, aber für ein Parteiprogramm ist das nichts, absolut nichts. Insektenhotels unterhalten auch Privatleute.
    Vielleicht sollte man bei den Schulen und den Schulkindern erstmal den Bedarf nachfragen. Vor der Umgestaltung der Schulhöfe steht steht meist erstmal die Renovierung der Schultoiletten an.

    Zu interessanten Themen hält man sich bedeckt. Ist es nun die Politik der Grünen die Neuansiedlung von Gewerbegebieten zu verhindern, oder ökologisch und energetisch zu begleiten?
    Wenn Gewerbegebiete im Vogelberg verhindert werden, dann werden sie anderswo entstehen. Wenn sie in Deutschland verhindert werden, werden sie im Ausland entstehen.

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  4. Klimaschutz fängt im Kleinen an. Habe heute meine Enkelin von der Schule abgeholt. da stehen die Muttis und lassen ihre Diesel-SUVs 15 Minuten im Stand laufen, während sie warten!

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  5. Schulgelände nicht mehr pflastern oder gar zubetonieren ?
    Kinder sollen Flächen selbst gestalten ?

    Was ist das denn für ein Unsinn ?? Sollen Grundschüler etwa mit Schaufel und Rechen in die Schule kommen und nach jedem Regenwetter den ganzen Matschacker wieder wieder gerade machen ?? Was ist mit Unfallschutz ?? Kennen die Grünen wohl nicht. Ist genau wie mit Toni Hofreiters Geistesblitz zukünftig keine Einfamilienhäuser mehr zu genehmigen sondern die Menschen in Wohnsilos zu halten. Grüne – Nein Danke !

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    1. @A49
      Sie haben Recht – was für ein Unsinn!!
      Die Schulen der Grünen richten sich zukünftig nach den Strukturen der Baumbesetzer im Dannenröder Forst. Da gibt es gut durchlüftete Baumhäuser, matschige Waldwege ohne Pflaster o.ä., Hauswirtschaftslehre auf Steinzeitniveau, kleine Gärten für den Bio-Unterricht direkt im Wald mit eigener Düngerproduktion in Kack-Eimern aus Plastik,und für den Lebensunterhalt/Verpflegung sorgen dann die lieben Anwohner aus der Umgebung. So spart man auch noch das Haushaltsgeld, und Mami und Papi können das Kindergeld hernehmen, um sich Outdoor-Artikel oder Wohnmobile zu kaufen. Armes Deutschland, wenn ich in diese Zukunft schaue.

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