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Das Thema: OL-Talkrunde mit Hauke Schmehl und Udo SeilerKommunalwahl: Wie sehen die Pläne für Romrods Zukunft aus?

ROMROD. Die Kommunalwahl in diesem Jahr wirft ihre Schatten voraus. Über die Zukunft von Alsfeld und Lauterbach wurde bei der OL-Talkrunde Das Thema schon gesprochen – dieses Mal ist Romrod an der Reihe. Welche Pläne haben die Fraktionen für die Zukunft der Schlossstadt? Darüber haben die Spitzenkandidaten im OL-Talk „Das Thema“ diskutiert.

In diesem Jahr wird im Vogelsberg wieder gewählt. Neben dem Vogelsberger Kreistag stehen dabei auch die Ortsbeiräte, Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen zur Wahl. Auch das Romröder Stadtparlament setzt sich nach der Wahl neu zusammen – und dafür gibt es zwei Listen mit Bewerbern von zwei unterschiedlichen Parteien und Wählergemeinschaften. 

Dabei stehen Kandidaten der CDU/FWG und der SPD zur Wahl, um die 15 Plätze zu besetzen. Zwei Vertreter der Spitzenkandidaten waren zu Gast in der OL-Talkrunde „Das Thema“ und haben einen Blick auf die vergangenen Wahlperioden und deren Ergebnisse geworfen und über die Zukunft von Romrod diskutiert.

Die Gäste der Talkrunde:

Hauke Schmehl, CDU/FWG
Udo Seiler, SPD

17 Gedanken zu “Kommunalwahl: Wie sehen die Pläne für Romrods Zukunft aus?

  1. @TomKhaGaioderMu-Suppe?
    Wer mich falsch verstehen möchte darf mich falsch verstehen.
    Alle anderen bitte ich um Benutzung ihres gesunden Menschenverstands.

  2. Bei aller Fairness, aber die vermeintliche Spitze der CDU/FWG hat außer Gestammel und leeren Floskeln nichts gesagt. Inhaltlich und fachlich war das eine Nullnummer – am Thema vorbei.
    Ich habe qualifiziere Aussagen und Ansätze im Bereich der Haushaltspolitik gänzlich vermisst!

    Wer ein Bürgermeisteramt anstrebt, der muss mehr bringen als nur gestellte Posts in den sozialen Netzwerken…

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  3. Kein Wort über den sonst so hoch gelobten Gemeindeverwaltungsverband? Kirchturmdenken par excellence! Schlossstadt wird zur Schlafstadt.

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    1. „Schlossstadt wird zur Schlafstadt.“

      Genau dies wird in dem obigen Video für den lagebegünstigten Hauptort ja als vollendete Tatsache bestätigt. Damit wird zugleich deutlich, dass die höchst uneinheitliche Situation der Städte und Dörfer im gesamten Kreisgebiet, die sich eigentlich nur für die wenigen Ortschaften entlang von BAB und Vogelsbergbahn günstig darstellt, einen erheblichen Nachteil i.S. des inneren Zusammenhalts und der Entwicklung gleichwertiger Lebensverhältnisse „in der Fläche“ beinhaltet. Selbst für die von der Lage Bevorzugten ergeben sich erhebliche Probleme wie eben die Fehlentwicklung zur Schlafstadt mit einer inhomogenen Auspendler-Bevölkerung, die wenig motiviert ist, sich für die eigene Gemeinde und beispielweise ehrenamtliche Aktivitäten im sozialen Bereich zu engagieren. Trotz „Aktionsprogrammen zur Daseinsvorsorge“ (https://landesplanung.hessen.de/informationen/modellvorhaben-der-raumordnung/moro_ArD) oder zur Regionalentwicklung (Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen, https://landesplanung.hessen.de/informationen/modellvorhaben-der-raumordnung/moro-versorgung-mobilitaet) wurde im Grunde nichts auf die Beine gestellt, um ein Konzept für den g-e-s-a-m-t-e-n Landkreis zu entwickeln. Damit fühlen sich die Bürger*innen in weiten Teilen des Vogelsbergs in einem doppelten Sinne abgehängt: Im Großen gegenüber der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main, im Kleinen gegenüber den Mittel- und Unterzentren entlang BAB und Bahnstrecke. Damit orientieren sich viele Bürger hin zu den Nachbarlandkreisen Marburg, Fulda, Wetterau usw., wo ca. 40 Prozent der Berufstätigen auch arbeiten. Im Grunde ist der gesamte Kreis analog zur Schlafstadt ein Schlafkreis. Da wundert es nicht, wenn die Kommunalpolitiker vielfach so verschlafen wirken.

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  4. Einen Plan für die Feuerwehr? Hat die Romröder Stadtverordnetenversammlung mit der Mehrheit der CDU/FWG-Fraktion nicht im Jahr 2014 einen 10-Jahres-Plan für den Bedarf und die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr beschlossen? Was erinnert mich mein Geschwätz von gestern…

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    1. Ich hatte von der CDU/FWG mehr erwartet. Irgendwie wirkt ihr Wahlkampf jetzt nach Selbstinszenierung mit mangelnder Sozialkomponente. Danke für die Aufklärung an OL. Das Kreuz wurde nochmal überdacht. Man lässt sich doch zu gerne blenden und lässt Fakten außer Acht.

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  5. Bei aller Fairness aber die Vertretung der CDU/FWG hat außer inhaltlosen Floskeln und Wiederholungen nichts erzählt.
    Sehr schlecht vorbereitet…es reicht eben nicht aus immer nur toll gestellte Bilder zu posten.

    Man muss auch das „Geschäft“ verstehen.

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  6. Warum hat dort die CDU-Spitzenkandidatin Birgit Richtberg nicht teilgenommen? Ist sie „nur auf dem Papier“ eine Listenführerin?

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  7. geht’s unerwartet gemächlich zu. Und so dauern Problemlösungen ihre Zeit, die gern auch irgendwie mal stehen zu bleiben scheint. „Rings um das Schloss aber“, so heißt es in dem Märchen „Dornröschen“ der Gebrüder Grimm, „begann eine Dornenhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward, und endlich das ganze Schloss umzog und darüber hinauswuchs, dass gar nichts davon zu sehen war, selbst nicht die Fahne auf den Dach.“ Tzzzzzzzzzzz…
    Mein eindrücklichster Eindruck daher: Einen Burnout werden sich die Romröder Stadtverordneten bei der Gestaltung der nächsten fünf Jahre nicht zuziehen. Mehrheitsfraktionen (CDU/FWG) und Opposition (SPD) sind sich oft in den Zielen einig. Da macht man sich gegenseitig keinen Stress. Für Probleme gibt es eine Art „lange Bad Bank, auf die man sie schieben kann, wie zum Beispiel die Feuerwehrgerätehäuser, die seit ewigen Zeiten schon marode sind. Oder sie werden einfach ausgelagert, wie das zum Lost Place verkommene Sporthotel, ein Dauerthema und Dauerärgernis. Doch aus den Augen, aus dem Sinn / Wenn dich was stört / Schau halt nicht hin. Hauke Schmehl und Udo Seiler unterhalten sich über die anstehenden Aufgaben, als seien nicht sie es, die sie zu bewältigen hätten. Sehr entspannte Gesprächsatmosphäre, aber nach einigen Minuten fällt einem der Kopf aufs Smartphone.
    Hintergrund dieser großen Gelassenheit scheint mir zu sein, dass Orte wie Romrod, die „Schlossstadt“, wie sie mehrfach genannt wurde, gegenüber den entlegeneren Dörfern ungeheuer privilegiert sind. Da kommt alles zusammen: Beste Verkehrsanbindung, vergleichsweise gute Infrastruktur, attraktive Natur in Zentrumsnähe, kurze Wege zumindest mal ins nächste Mittelzentrum bzw. sogar in eine Universitätsstadt wie Gießen oder das barocke Fulda. Entsprechend günstig sind die Zukunftsaussichten. Auf denen man sich aber u.U. zu leicht ausruht.
    Der Hauptort mit Schloss und kompaktem Ortskern ist attraktiv. Dementsprechend lebhaft sind Zuzug und Bautätigkeit.

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    1. @Anwohner- Mitmachen = mitgestalten !
      Politik kann mitunter ( bei Erfolg ) auch eine schöne Erfahrung werden.
      Meckern allein bringt noch keine Veränderung mit sich

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      1. @derRatschlaeger- so wie es uns anfangs Recht hoffnungslos, bei der Abstimmung zum KHA- Neubau gelungen ist !😁

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      2. Ach Schlagader! Erfolg ist eine schöne Erfahrung. Aber wer schon einen Kreistagsbeschluss als Erfolg feiert, hat die politische Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und der Wirt heißt Wirt, weil oft nichts daraus wird. Oder sich im Nachhinein herausstellt, dass man nicht alle Risiken im Blick hatte. Vogelsberger, die am Morgen singen oder sich zu früh freuen, frisst am Abend die Katze. Was ist denn der KHA-Neubau? Das KKH? Eine asiatische Suppe? Oder keiner hat Ahnung?

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