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Deniz Yüksel spendet an die Belegschaft des AWO Sozialzentrums in LauterbachEin Dankeschön für die Arbeit in einer schwierigen Zeit

LAUTERBACH (ol). Jungunternehmer Deniz Yüksel hat sich mit seiner Gebäudereinigungsfirma erst vor einem Jahr selbstständig gemacht. Das erste Jahr verlief so erfolgreich, dass es ihm ein Anliegen war denen Dank zu sagen, für die das letzte Jahr nicht so einfach war.

Durch die Berichterstattung über den Corona-Ausbruch im AWO Sozialzentrum Lauterbach entschied er sich für die dort arbeitenden Pflegekräfte. „Ich wollte insbesondere den Pflegekräften eine Freude bereiten, die eine große gesellschaftsrelevante Arbeit verrichten“, so begründet Yüksel seine Motivation in der Pressemitteilung des AWO-Sozialzentrums.

Bei der Spendenübergabe, die wegen des Besuchsverbots in Pflegeheimen in der geschlossenen AWO Tagespflege stattfand, überreichte er eine Personalspende von 500 Euro und dazu noch 20 Liter Desinfektionsmittel. Hocherfreut und dankbar nahm Betriebsleiterin Carola Strecker die Spende entgegen und dankte auch im Namen der Belegschaft. „Wir haben wirklich schwere Zeiten hinter uns, da kam die Anerkennung für die Mitarbeiter oft zu kurz. Von Ihrer Spende werden wir im Sommer ein Grillfest für die Mitarbeiter veranstalten,“ versprach Strecker.

Der in Alsfeld geborene und in Lauterbach aufgewachsene Deniz Yüksel ist mit seiner Firma vor drei Monaten von Lauterbach nach Angersbach umgezogen. Das Familienunternehmen beschäftigt eine Hand voll Mitarbeiter, alles Familienmitglieder und hat bereits mehrere Firmenkunden. Auch Privatkunden betreut Yüksel, Senioren, die Hilfe bei der Putzarbeit benötigen.

Pflegedienstleiterin Sylvia Motz-Sattler bedanke sich ebenfalls für die Anerkennung und betont, dass das Besuchsverbot die Heimbewohner hart trifft. „Wir vom Personal ersetzen derzeit die Familien, die ihre Senioren nicht besuchen dürfen.“ Die mit der Spende verbundene Anerkennung tut gut in diesen schweren Zeiten.

4 Gedanken zu “Ein Dankeschön für die Arbeit in einer schwierigen Zeit

  1. Das ist eben die Dichotomie der kapitalistischen Gesellschaft: Landlose Bauern links, in der Mitte bodenständige Mittelständler und ganz rechts Millionäre und Milliardäre, die sich klammheimlich von dem Acker machen, den andere im Schweiße ihres Angesichts beackern. Und wir alle werden mit der klammen Kasse gepudert, bis überhaupt nichts mehr im Sack ist. Nun gibt es DIE LINKE schon so lange. Und nichts hat sich geändert! Warum dürfen die linken Profiteure von diesem Elend dann immer weiter Propaganda machen und so tun, als würde sich mit ihrer Hilfe in nächster Zeit für die Klammersackgepuderten auch nur das Geringste ändern?

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    1. Zisch einfach ab aus Deutschland, wenn du nichts auf die Reihe kriegst und erspare uns dein Geheule :)))
      Was hat dein Mimosen Gejammer mit diesem Thema zu tun?

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  2. Klasse Geste von einem bodenständigen Mittelständler.
    Wo bleiben die Gesten der Millionäre und Milliardäre, welche sich in Boomzeiten ohne Corona schwerreich und schwindlig verdient haben ?
    Warum dürfen diese Profiteure sich in Zeiten klammer Kassen
    klammheimlich vom Acker machen?

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