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Photovoltaik-Freiflächenanlage der Energiegenossenschaft Vogelsberg in Rudingshain am StartStrom für 330 Haushalte – hohe CO2-Ersparnis

SCHOTTEN (ol). Genau rechtzeitig, um die sonnenreichste Zeit des Jahres mitzunehmen, ging im Juli die zwei Hektar große Photovoltaik-Freiflächenanlage der VOBEG Sonne, einer Tochter der Energiegenossenschaft Vogelsberg, in Rudingshain an den Start. Mit einer Kapazität von 1,3 Megawatt und 3.400 Modulen produziert die Anlage genug Energie, um den Jahresbedarf von 330 Haushalten zu decken.

„Betrachtet man den realistischen Lebenszyklus der Anlage, so spart man hier in den nächsten zwanzig Jahren 14.400 Tonnen Kohlendioxid ein“, erläuterte Günter Mest, Vorstand der EGV, vor wenigen Tagen Bürgermeisterin Sabine Schaab und Stadtrat Willi Zinnel, die die Anlage jetzt in Augenschein nahmen. So aus der Pressemitteilung des Unternehmens.

In Betrieb genommen wurde die Anlage vor wenigen Wochen im Beisein der Geschäftsführung der VOBEG Sonne und den Verantwortlichen der Ovag Netz. In einer Corona-bedingten Bauzeit von fünf Monaten wurden die Module unter Federführung der VOBEG auf dem Gewerbegebiet in Schotten-Rudingshain errichtet; investiert wurde eine Bausumme von eine Millionen Euro.

Erneuerbare Energie aus der Vogelperspektive: ein Blick auf die Photovoltaikanlage in Rudingshain. Foto: Lutz Habekost

„Unser Angebot der Bürgerbeteiligung haben 50 Genossenschaftsmitglieder genutzt, die zum überwiegenden Teil aus Schotten kommen,“ gab Mest anlässlich des Besuches aus dem Magistrat bekannt und ergänzte: „Wir haben damit neben dem Aspekt des Klimaschutzes auch unsere Philosophie von der Wertschöpfung vor Ort weiterverfolgt.“ Diese werde sowohl durch Nachrangdarlehen mit einer guten Rendite für die Anleger realisiert als auch durch die jährlichen Pachteinnahmen für die Stadt Schotten.

„Wir freuen uns sehr, dass das Thema Erneuerbare Energie wieder mehr Beachtung findet“, so Mest. „Nur so wird es gelingen, die Klimaziele zu erreichen.“ Mit ihm und den anderen Beteiligten freute sich Bürgermeisterin Sabine Schaab über dieses neue Plus in ihrer Gemeinde. „Da die PV-Flächen unversiegelt bleiben und mit Schafen bewirtschaftet werden, ist dieses Projekt rundherum ökologisch sinnvoll“, findet die Rathauschefin.

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