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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr EudorfHarmonie, Geschlossenheit und ganz viel Motivation

EUDORF (ol). Auch wenn die Pandemie bei den Aktiven vieles verändert hat, bleibt eines festzuhalten: Die Harmonie und Geschlossenheit steht auf einem sehr guten Fundament bei der Freiwilligen Feuerwehr in Eudorf –  so das Resümee des Vorsitzenden und Wehrführers Tobias Merle auf der Jahreshauptversammlung, die im Hotel „Zur Schmiede“ stattfand.

Allein der Termin im Sommer ist absolut ungewöhnlich in der 126-jährigen Geschichte der Eudorfer Feuerwehr, denn sonst findet die Jahreshauptversammlung immer am Osterdienstag mit dem traditionellen Eiersammeln statt, was jetzt auch ausfiel. Selbstverständlich fand die Versammlung unter den hygienischen Bestimmungen statt, heißt es in der Pressemitteilung.

Nach der einstimmigen Genehmigung des Protokolls gab der Vorsitzende sein Rechen-schaftsbericht. Er wolle nicht in Euphorie ausbrechen, aber das Jahr 2019 mit der Feier zum 125-jährigen Bestehen sei sehr erfolgreich gewesen und habe gezeigt, dass die Wehr noch lebt, und weiterhin bereit sei für den Dienst am Nächsten. Die Einsatzabteilung besteht momentan aus 21 Feuerwehrfrauen und – Männern. Insgesamt hatte man 49 Termine zu bewältigen. Die gesamt geleistete Stundenzahl beläuft sich auf 2096, die sich auf Einsätze, Lehrgänge, Gerätewartung und Arbeiten an und rund um das Gerätehaus beziehen. Insgesamt wurde man zu 15 Einsätzen gerufen, davon drei Fehlalarme, sowie zwei Brandeinsätze und zehn technische Hilfeleistungen.

Die gute Zusammenarbeit mit den Wehren Hattendorf und Elbenrod hätten sich bei zwei gemeinsamen Übungen ausgezeichnet, so Merle weiter. Kevin Eilts, Lars Müller, Tim Knüwe, Patrick Wolf und Tobias Merle hatten etliche Lehrgänge besucht und erfolgreich abgeschlossen. Kritisch betrachtete der Vorsitzende die Atemschutzstrecke in Alsfeld, weil einige Mitglieder nach Schwalmstadt fahren mussten und bei den vorherigen Arztterminen bis zu drei Monaten warten mussten. Zum Schluss dankte Merle allen Aktiven für das großartige Engagement und der politischen Ebene für die Unterstützung.

In Vertretung des Rechners gab der Vorsitzende die Zahlen bekannt, die konstant ausfielen. Die Revisoren Edmond Hölscher und Holger Pfeiffer bestätigten eine korrekte Buch-und Belegführung. Als neuer Prüfer wurde Manuell Peeters gewählt. Ein Novum in der langjährigen Geschichte war die Besetzung des Rechnerpostens durch eine Frau. Patricia Hölscher stellte sich zur Verfügung, und wurde einstimmig gewählt, ebenso Steffen Obermann als Pressewart und Markus Schäfer als Beisitzer. Lars Müller wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt und Lothar Rüger bekam für seine besondere Leistung ein Präsent, sowie Dank und Anerkennung.

In Vertretung von Bürgermeister Stephan Paule überbrachte erster Stadtrat Berthold Rinner die Grüße der Stadt und bedankte sich für die geleisteten Einsätze. Die Stadt werde auch weiterhin ein treuer Partner der Feuerwehren sein. Die Feuerwehr sei ein Rund-Um-Sorglos-Paket für alle Einwohner, so Ortsvorsteher Edgar Merle. Mit großer Motivation seien die Aktiven ausgestattet und man fühle sich im Ort rund um gut behütet. Er wünschte der Wehr weiterhin viel Harmonie und Geschlossenheit. Mit den Einschränkungen der Pandemie müsse man Leben, so Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer, und die Einsatzkräfte hätten dies ohne Probleme geschafft. Bei dem Großbrand bei der Post habe man neue Erfahrungen mit den Akku-Autos machen müssen. Bei 220 Einsätzen habe man in 2019 130.000  Einsatzstunden absolviert.

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