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Krankenhaus Eichhof bildet Medizinische Fachangestellte ausKörperliche Beeinträchtigung ist kein Handicap

LAUTERBACH (ol). Mit Beginn des Monats August haben zwei junge Frauen ihre Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) am Krankenhaus Eichhof in Lauterbach aufgenommen. Für Carina Schäfer, die in der Ambulanz des Chefarztes für Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Rüdiger Hilfenhaus begonnen hat, und Lea Stölting in der Abteilung von Chefarzt Dr. Johannes Roth (Innere Medizin/Gastroenterologie) hat der Ernst des Lebens begonnen. Im Falle von Lea Stölting haben die Verantwortlichen am Krankenhaus Eichhof besonderen Einsatz gezeigt. Die junge Frau ist auf den Rollstuhl angewiesen.

In der Pressemitteilung heißt es, nach der dreiwöchigen Einarbeitung beginnt die Rotation im Krankenhaus. Dabei reiche das Spektrum der Ausbildung zur MFA über die Fachbereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gastroenterologie, Psychiatrie und Anästhesiologie und wird ergänzt durch Einsatzzeiten im OP, in der Medizinischen Aufnahme, in der Kardiologie, in der Zentralsterilisation und im Labor. Als Mentorin stehe den beiden neuen Azubis Heidi Hildebrandt zur Seite, Verantwortliche in der Ambulanz Dr. Hilfenhaus, die als Ausbildungsbeauftragte für MFA die Einsatzpläne für den Nachwuchs koordiniert und als erste Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.

„Ausbildung hat in unserem Haus einen hohen Stellenwert. Um die Fachkräfte der Zukunft für unser Haus zu gewinnen, sind heutzutage vielfältige Wege bei der Akquise gefragt“, beschreibt der Bereichsleiter Personal Berthold Remiger die Vorgehensweise am Krankenhaus Eichhof. So scheuten sich die Verantwortlichen auch nicht, der 24-jährigen Lea Stölting eine Ausbildungsstelle anzubieten.

Träume, die in Erfüllung gehen

„Mein Plan war es, Erzieherin zu werden, doch die Bereitschaft von Seiten der ausbildenden Schule, mich in diesem Berufswunsch zu unterstützen, war vorsichtig formuliert eher mäßig“, erinnert sich Lea Stölting an die erste große Enttäuschung ihrer beruflichen Karriere. Auch andere Ausbildungszweige blieben der jungen Frau verschlossen. Dann die Wende: nach einer zweijährigen Tätigkeit am Krankenhaus Eichhof in der Menüassistenz auf allen Stationen, bot Chefarzt Dr. Roth der Fuldaerin eine Stelle im medizinischen Bereich an.

Mit Unterstützung von Bereichsleiter Personal Berthold Remiger, der Ausbildungsbeauftragten Heidi Hildebrandt, die die Absprache für die theoretischen Abschnitte mit den Verantwortlichen an der Max-Eyth-Schule in Alsfeld traf, und Dr. Roth wurden die Weichen für den Ausbildungsbeginn zur MFA am 1. August dieses Jahres gestellt. Für Lea Stölting erfüllt sich ein Traum, hat sie doch in ihrem jungen Leben schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass eher ihr Umfeld ein Problem mit ihrem Handicap hat. Sie möchte keine „Extrawurst“ gebraten bekommen und sorgt selbst für ihren Weg zur Arbeit und in die Schule – mit dem eigenen Auto.

Berthold Remiger sieht die Möglichkeiten am Krankenhaus Eichhof zu arbeiten für Menschen mit Behinderung positiv: „Natürlich müssen wir ein paar Dinge berücksichtigen und zweifelsohne eignet sich nicht jeder medizinische oder pflegerische Beruf bei körperlichem Handicap für eine Ausbildung, doch das kann man erst herausfinden, wenn man miteinander spricht und die Wunschvorstellung mit dem Machbaren überprüft“, ermuntert der Bereichsleiter am Krankenhaus Eichhof junge Menschen – mit und ohne Behinderung – sich am Lauterbacher Krankenhaus zu bewerben.

24 Gedanken zu “Körperliche Beeinträchtigung ist kein Handicap

    1. „Tolles Bild! Viel Erfolg!“ Ja, warum haben Sie das nicht schon 12.08.2020 um 8:51 Uhr gepostet? Dann hätte Tatü-Tataaaaaaa das Bild gegangen, 50%-Grausam-Mann hätte nicht fremdes Niveau geschämt, Tobi hätte das Bild aus Anstand einfach mal runter missglückt und Nix Tatatatata hätte trächtige Beine nicht wegen ihre geringste Engstirnigkeit inkludiert. Und jetzt „Liebe Grüße“, „Liebe Grüße“… Wo der Drops längst in den Brunnen gelutscht ist…

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      1. Ich weiß nicht genau, was ich Ihnen getan habe und verstehe auch ihr Kommentar nicht wirklich.

        Ich schaue meistens nur am Wochenende ins Internet, wollen Sie mir das verbieten?

        So viel Hass scheint in Ihnen zu sitzen. Ich hoffe Sie finden Hilfe.

        Ich finde das Bild toll.

        Liebe Grüße und viel Erfolg an die beiden!
        Edeltraud

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      2. Der Kommentar „Allen graut vor Edeltraud!“ ist nur ein Witz. Zielscheibe dieses Witzes sind Sie vermutlich geworden, weil Sie sich ohne irgendein Argument in einen fremden Streit darüber eingemischt haben, ob es respektvoll sei, eine Rollstuhlfahrerin mit „großer Geste“ (Tadaaa!!!) in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Tolles Bild! Viel Erfolg den beiden neuen Auszubildenden.“ ist da schon eine sehr platte und überflüssige Bemerkung. Vielleicht merken Sie das selbst, wenn ich Ihnen ein paar Fotos präsentiere und mit ähnlichen Bildunterschriften/Kommentaren versehe:
        1) https://www.oberhessen-live.de/wp-content/uploads/2020/08/Spende_Theis-420×280.jpg Mein Kommentar: „Schöne Doppelgarage! Dem Bäume-Spender noch viel Spaß beim Bäume spenden. Liebe Grüße.“
        2) https://www.oberhessen-live.de/wp-content/uploads/2020/03/mika-baumeister-uz_T7h8ds04-unsplash-360×240.jpg Mein Kommentar: „Erfreulich, Herr Dr. Mischak! Hoffentlich bleibt es so! Nur noch drei Masken. Liebe Grüße“
        3) https://www.oberhessen-live.de/wp-content/uploads/2020/07/Kalbhenn_Heinz_Feick_Schneider_Isinger-420×280.jpg
        Mein Kommentar: „Schöner Gehwagen! Ich zähl mal runter: Fünf, vier, drei… Wer ist am schnellsten am Lenker? Liebe Grüße“.
        Tut mir leid, dass die letzten beiden Beispiele so intellektuell geraten sind und auf ein Konfliktpotenzial verweisen. Sie hätten selbst bestimmt viel harmlosere Aussagen gefunden. Vielleicht einfach immer dieselbe Einleitung: „Tolles Bild!“

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    2. Es ist schon traurig, dass ein einfacher Kommentar, dass mir das Bild gefällt und ich viel Glück wünsche, Ihnen solche Probleme zu bereiten scheint. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht mal, was Sie sich da zusammenfantasieren.

      Allen anderen noch einen schönen sonnigen Sonntag.

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      1. Warum? Weil sie gern immer das letzte Wort hat und zum Schluss noch einen drauf setzt? Und wenn man es ihr zwei-dreimal erklärt, stellt sie dieselbe Frage eben nochmal? Pfui Edeltraud! Aber ich will Ihnen in einem Recht geben: Ihr Kommentar war in der Tat „einfach“ – und in demselben Maße unnötig! Und das Sie sich einfach nicht mit Inhalt der Reaktionen auf Ihren Kommentar auseinander setzen wollen, versteht auch jeder sofort. Wenn nun alle Leser*innen, denen in dem üppig bebilderten OL-Magazin ein Bild aus unerfindlichem Grund gefällt, jeder jedem, der auf so einem Foto abgebildet ist, viel Glück wünscht und dies dann „einfach mal so“ postet… Meinen Sie nicht, dass damit die Kommentar-Funktion so überlastet würde, dass der Herausgeber sie schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen (zu hoher Personalaufwand!) abschaffen müsste? Leidtragende wären dann doch die, die wirklich eine dezidierte Meinung haben und einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten wollen. Anderes Beispiel: Jeder geht heute mal ins Schwimmbad. Auch und vor allem die, die weder schwimmen können noch schwimmen wollen. Im Ergebnis werden auch die, die schwimmen können und wollen, am Ende nicht geschwommen haben, sondern von den Massen erdrückt worden sein wie bei der Love-Parade (https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-10-jahre-loveparade-unglueck-100.html). Und dann kommen Sie und wissen nicht, was andere für ein Problem haben, und verstehen nicht, was die sich „zusammenfantasieren“.

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    3. Na das letzte Wort unter meinem Kommentar habe doch gerne ich, das ist wohl verständlich. Daher nochmal vielen Dank an Oberhessen Live für den Artikel. Und Entschuldigung dafür, dass vor allem die Haltung einiger ständig während erboster User, die überall gleich eine riesige Verschwörung vermuten, zu erhöhten Personalaufwand führen.

      Tolles Bild 👍

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      1. Nee, nee, verehrte Dame! Kommentiert wird hier in erster Linie der vorgestellte Artikel und nicht der eigene Kommentar. Und dann kann man natürlich auch zu anderen Kommentaren Stellung nehmen (idealerweise mit Rückbezug zu dem Hauptartikel und nicht zu der Person anderer Kommentatoren!).
        Ich kann nicht sehen, inwiefern Sie zu dem Inhalt des Artikels Stellung genommen haben. Sie glaubten, den Lesern mitteilen zu müssen, dass Sie persönlich ein bestimmtes Foto „toll“ finden, nachdem mehrere Kommentatoren an diesem Foto Anstoß genommen hatten oder zumindest von der Bildaussage irritiert waren.
        Damit bezog sich Ihr Kommentar direkt auf die Beiträge anderer Kommentatoren, deren Kritik ihre eigene Zustimmung offensichtlich entgegen stellen wollten. In dieses „Paket“ packten Sie dann noch ein paar „gute Wünsche“ für die beiden Auszubildenden mit ein.
        Und ab da spielten Sie Ping-Pong. Sie hatten sich eingemischt (natürlich ohne zu der Position, die Sie vertreten, zu stehen: „Ich habe doch nur, ich verstehe gar nicht, bla, bla, bla, bla….“), fühlten sich aber nun von jeder Reaktion auf Ihren Kommentar persönlich beleidigt. Und natürlich sind Sie der Meinung, dass die letzte Angabe in diesem Ping-Pong-Spiel von Ihnen selbst selbst auszuführen sei. Da haben Sie für sich selbst vollstes Verständnis. Und damit Ihnen dieses letzte Wort von der Redaktion gewährt wird, „bedanken“ Sie sich „nochmal“ für den Artikel (War übrigens eine Pressemitteilung der Klinik, die die Bildquelle einschließt!).
        Sie sind der Alptraum jeder Forums-Redaktion. Denn so oft man Ihnen antwortet, so oft hacken Sie zurück: Gack, gack, gack, gack, gack! Und natürlich sind Sie das „Opfer“ von Verschwörungstheorien, wobei allerdings alle anderen sich gegen S-i-e verschworen zu haben scheinen. Denn Sie fragen: Was habe ich Ihnen getan? Warum schreiben Sie diese unverstehbaren Kommentare? Wollen Sie mir verbieten, ins Internet zu schauen? Und Sie machen sich Gedanken über Ihr Gegenüber: „So viel Hass scheint in Ihnen zu sitzen.“ Ein Hater, der krank ist und Hilfe braucht: „Ich hoffe Sie finden Hilfe.“ Natürlich hoffen Sie das. Denn Sie finden auch Hilfe toll (sofern andere sie brauchen und Sie Ihren Senf auch hierzu geben können). Und Sie finden „das Bild toll“. Aber das sagten Sie ja bereits mehrmals, ohne preis zu geben, warum es Ihnen so wichtig ist, das so oft zu wiederholen.
        Und dann kommt als trickiest Trick noch eine falsche Entschuldigung mit in den Letztes-Wort-Sack, die man zur Beschuldigung anderer nutzt: Nicht: Entschuldigung, dass ich mit einem überflüssigen Kommentar und noch überflüssigeren Repliken nerve und damit der Redaktion unnötige Arbeit (Moderation, irgendwer muss den Mist ja lesen und entscheiden, ob man das in Gottes Namen noch mal mit rein nimmt!) macht, sondern man entschuldigt sich, dass einige andere Kommentatoren (Marke: „ständig während erboster User“), die wahrscheinlich alle auch gern das letzte Wort unter ihren Kommentar schreiben und zumindest für sich selbst sprechen würden, „überall gleich eine riesige Verschwörung vermuten“. Wer tut das denn? Welche tatsächlichen Anhaltspunkte gibt es dafür? Welche Verschwörung auf Hilfe wartender kranker Hater mit zu viel Hass unter der Kappe, irgendwas zusammen fantasierender Verfasser unverständlicher Kommentare, ständig erboster User, Ihnen-das Internet-Verbieter usw. malen Sie stattdessen denn selbst an die Wand?
        Mein Gott, sind Sie kr… hilfsbedürftig! So, und jetzt sind Sie endlich wieder dran: Gack, gack, gack, gack, gack, gack, gack…

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      2. …, dann trug man sie auf den Abort!

        @ Das letzte Wort unter meinem Kommentar…

        „Damit bezog sich Ihr Kommentar direkt auf die Beiträge anderer Kommentatoren, deren Kritik [Sie] ihre eigene Zustimmung offensichtlich entgegen stellen wollten.“

        Über die Motive des/der einen oder anderen Zeitgenoss*in/*en, sich mit einem Kommentar zu Wort zu melden, ist insbesondere im Zusammenhang mit Social Media bereits viel geschrieben worden (https://www.boeckler.de/pdf/p_edition_hbs_281.pdf). Viele wollen sich eben einfach nur öffentlich aufregen/auskotzen. Stört mich nur manchmal aus stilistisch-ästhetischen Gründen, kann ich aber tolerieren, so lange die Absicht dessen, der da seine Meinung kund tut, klar erkennbar ist. „Edeltraud“ dagegen ist ein typisches U-Boot, das sich auf leisen Sohlen mit einem „toll“ einschleicht, aber ganz klar manipulative Absichten hat. Da soll Meinung „gemacht“ bzw. umgedreht werden. Die gesamte Folge-Korrespondenz liefert eine Fülle von Hinweisen auf die manipulativen Absichten. Aber natürlich sind immer die anderen die Bösen. Es ist gut, solche Manipulationen zu entlarven bzw. den Blick der „User“ dafür zu schärfen, mit welchen vermeintlich harmlosen Methoden da gearbeitet wird.

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    4. Tolles Bild 👍

      Wir wollen das sonnige Wochenende ja nicht mit so einem negativen Gekeife schließen.

      1. Hallo Irmtraud,

        ich muss dich an dieser Stelle mal warnen. Du musst wirklich aufpassen, du bist hier auf er ausgewachsenen Internet-Troll getroffen. So ein Internet-Troll ernährt sich von Aufmerksamkeit, die im realen Leben meistens fehlt. Das Gefährliche ist: Einmal mit Nahrung angelockt, wird er zutraulicher und kommt immer wieder. Daher am besten einfach nicht mehr füttern. Das hilft auch der Redaktion dieser Website, da sie nicht mehr seitenlange Referate lesen muss, die nicht im geringsten etwas mit dem Thema zu tun haben.

        Deine Irmtraud

    1. Wenn man bedenkt, dass solche Kommentare ALLE abgebildeten Personen treffen, auch die beiden Azubis – dann muss man sich fragen ob die Kommentare nicht noch geschmackloser sind als das „missglückte“ Bild, was man anprangert.

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      1. Was ist das denn für ein verdrehter Kommentar? Die von manchem als peinlich empfundene Bildaussage kommt doch durch das Zusammenwirken der verschiedenen Personen auf dem Foto zustande. An der Dame im Rollstuhl für sich hätte ja wohl kein Betrachter Anstoß genommen. Auch am Text des Artikels gibt es nichts zu beanstanden. Es liegt einfach an der Gestik der Akteure, die mit dem Wort Tataaa! oder besser: Tadaaa! sehr zielgenau auf den Punkt gebracht wurde.

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      2. Nein, nichts gecheckt, nichts objektiv, nur mein ganz subjektives Empfinden.

        Wenn ich als Azubi im Artikel präsentiert worden wäre, wäre ich vielleicht auch ein wenig stolz. Wenn dann der Artikel nur wegen eines (ganz offensichtlich) verunglückten Bildes öffentlich zerrissen worden wäre, hätte es mich enttäuscht.

        Ich finde, in so einer Situation gehört es zum guten Anstand, die (nachvollziehbare) Kritik einfach mal runterzuschlucken, oder zumindest subtiler zu formulieren.

        Da bin ich vielleicht verdreht, aber aus meiner Sicht ist und bleibt das in der Situation geschmacklos.

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  1. Sie präsentieren die beiden neuen Azubis – sonst nichts. Ihr Kommentar zeigt, wie engstirnig Sie sind und dass Sie von Inklusion und einem normalen Umgang mit Körperlich beeinträchtigen Menschen nicht das Geringste verstanden haben.

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    1. Sie können nicht mal zwischen „Tataaaa“ [eigentlich schreibt man „Tadaaa!“ (https://www.youtube.com/watch?v=sCbYhc6ghwQ)], „Tatatata“ (https://www.youtube.com/watch?v=VIj5mt6MJtc) und Ihrem eigenen ungebildeten „Tatatatata“ unterscheiden. Das ist weniger als „nix“. Und deshalb können Ihre persönlichen Angriffe hier niemanden treffen. Nicht „dass“ hier die beiden neuen Azubis präsentiert werden, sondern das „W_I_E“ (!!!) erregt hier das Befremden mehrerer Kommentatoren, womit nicht gesagt ist, dass man die Aussage des Fotos so verstehen M_U_S_S! Sie liegt halt für manchen nur näher als die von Ihnen benannte Interpretation, die Ihnen ja niemand verübeln würde. Aber Sie selbst verstehen hier nicht das Geringste von Inklusion, sind engstirnig und intolerant! Also Abmarsch mit Tatatatata!

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      1. Hihi, “mehrere Kommentatoren”. Jeder merkt doch am Schreibstil sofort, dass sich hier nur ein und dieselbe Person über das Foto aufregt.

        Ich weiß immer noch nicht genau was Sie so erzürnt, aber spielen sie mal nicht den heldenhaften Ritter: Das Krankenhaus hat gewiss beide Azubis gefragt, ob das Bild okay ist. Und nun werden Sie direkt ausfallend und sprechen von “Bildung”? Kennen Sie mich? Schade, dass Oberhessen Live Ihre Kommentare als von der Meinungsfreiheit gedeckt ansieht. Ich finde sie beleidigend – mir gegenüber und behinderten Menschen gegenüber.

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      2. „Ihr Kommentar zeigt, wie engstirnig Sie sind und dass Sie von Inklusion und einem normalen Umgang mit Körperlich beeinträchtigen Menschen nicht das Geringste verstanden haben.“

        Der Furor, mit dem Herr oder Frau Tatatatata sich hier als einzig wahre(r) Menschen-mit-Handicap-Versteher*in und Inklusions-Expert*in darzustellen versucht, zeigt im Grunde, wie weit diese Gesellschaft noch von einem normalen Umgang mit körperlich beeinträchtigten Menschen entfernt ist. Da werden ständig Sprüche geklopft und Sonntagsreden gehalten. Tatsächlich müssen aber die Betroffenen einen alltäglichen zähen Kampf mit Kranken- und Pflegeversicherungen oder Behörden kämpfen, um ihre selbstverständlichen Rechte durchzusetzen. Sende-Formate wie „De Facto – Jetzt reicht’s“ (HR3) haben von daher alle Hände voll zu tun!

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      3. „Und nun werden Sie direkt ausfallend und sprechen von ‚Bildung‘? Kennen Sie mich? Schade, dass Oberhessen Live Ihre Kommentare als von der Meinungsfreiheit gedeckt ansieht. Ich finde sie beleidigend – mir gegenüber und behinderten Menschen gegenüber.“

        Ja, Doppel-Hihi. Kritik von ein und derselben Person, na klar. Und nur Suie haben es sogleich bemerkt. Sechster Sinn dank Aluhut. Vor allem merkt man an Ihrem Schreibstil sofort, dass sich hier ein und dieselbe Person über die Kritik aufregt und vor allem Ursache und Wirkung verwechselt. Waren nicht Sie es, der/die hier andere Kommentatoren als „engstirnig“ beleidigt und beschuldigt hat, „von Inklusion und einem normalen Umgang mit ‚Körperlich beeinträchtigen‘ [super gebildet!] Menschen nicht das Geringste verstanden [zu] haben“? Und zwar allein „aus dem Schreibstil“ rückschließend, ohne diese zu kennen?
        Da fällt Ihnen trotz esoterischer Wünschelrute im Kopf nicht auf, dass alle Ihre Unterstellungen allein auf Sie selbst zutreffen? Und wie bei allen, die so veranlagt sind wie Sie selbst, bringen Sie sich sofort in die Opferrolle. „Ich habe doch gar nichts gemacht! Und nun werde ich angegriffen und beleidigt!“
        Und gleich folgt der nächste Trick: Sie vergewaltigen andere zu Bundesgenossen.
        Oberhessen-Live soll Polizei spielen und die Kommentare unterdrücken, die Sie erst provoziert haben, weil die ja angeblich den Rahmen der Meinungsfreiheit sprengen. Und dann müssen auch noch „behinderte Menschen“ herhalten, die angeblich beleidigt wurden, weil Sie sich beleidigt fühlen.
        Was Sie hier zu Protokoll geben ist derart krank… Sie sind wirklich nur zu einem gut: Als abschreckendes Beispiel!

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      4. „Nix tadaaaa“ (Hihi) kichert hier deshalb so listig, weil er/sie ganz typische „Kunstgriffe“ der intellektuell unredlichen „schwarzen Rhetorik“ (sptachlichen Manipulation) anwendet. Diese lassen sich grob einteilen in
        – Scheinargumente und Lügen,
        – kognitive Verzerrung und
        – sprachliche Tricks.
        Rechtsanwälte eignen sich die Methode der schwarzen Rhetorik oft in speziellen Seminaren an, um für miese Mandanten Prozesse zu gewinnen (z.B. Betriebsräte aufgrund falscher Anschuldigungen zu kündigen oder Kriminellen vor Gericht den Arsch zu retten) oder gegen unredliche Prozess-Strategien ihrer geschulten Prozessgegner gewappnet zu sein. Es gibt aber auch psychisch Gestörte, sog. Soziopathen, die entsprechende Argumentationstechniken quasi „aus der Praxis“ selbst entwickeln (Versuch und Irrtum):
        1. Alles abstreiten und das Gegenteil behaupten bzw. sich unwissend stellen (Beispiel: „Ich weiß immer noch nicht genau, was Sie so erzürnt“);
        2. Vorwürfe des „Gegners“ umdrehen (Beispiel: Nicht ich habe – zuerst – beleidigt, ich WURDE beleidigt! Nicht ich habe – zuerst – das Wissen des Gegenübers angezweifelt, MEINE Bildung wurde in Zweifel gezogen usw.);
        3. Sich selbst in eine Opferrolle bringen und den Gegner ins Unrecht setzen Beispiele: „Und nun werden Sie direkt ausfallend…“ / „Spielen sie mal nicht den heldenhaften Ritter!“);
        4. Falsche „Tatsachen“ postulieren (Beispiel: Oberhessen-Live veröffentlicht Kommentare beleidigenden Inhalts, die nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind);
        5. Interessenidentität behaupten, die gar nicht besteht (Beispiel: „Ich finde sie [die von OL veröffentlichten Kommentare] beleidigend – MIR gegenüber und BEHINDERTEN MENSCHEN gegenüber“).
        Alles leicht durchschaubar und trotzdem ärgerlich. Aber vielleicht können interessierte Leser etwas daraus lernen.

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    2. Sie meinen es vielleicht ja gut. Aber warum diese streitsüchtige Ausdrucksweise. Menschen mit körperlichen Einschränkungen wollen nur ganz unauffällig im Alltag „mitschwimmen“ und freuen sich, wenn man ihre Leistungen anerkennt wie bei jedem anderen Menschen. Deshalb möchten sie auch nicht Streitgegenstand in einem über Tage sich hinziehenden giftigen Wortwechsel sein!

  2. Da ist womöglich das Pendel zur falschen Seite zu weit ausgeschlagen. Früher wurden Menschen mit körperlichen Einschränkungen „versteckt“. Behinderung galt als Unglück, dessen man sich schämte, statt daraus erhöhten Unterstützungsbedarf abzuleiten. Ja, es wurde sogar nach individueller Schuld gesucht. Wer eine Behinderung hatte oder ein behindertes Kind, hatte sich „versündigt“ und wurde nun bestraft. Seinen Höhepunkt erreichte der inhumane Umgang mit dem schicksalhaften Thema Behinderung in der nationalsozialistischen „Rassenhygiene“ (https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Euthanasie-Rassenhygiene-im-Nationalsozialismus,euthanasie100.html).
    Die Erfahrung vieler Menschen mit Behinderung, „dass eher ihr Umfeld ein Problem mit ihrem Handicap hat“ und man es ihnen verwehrt, ohne ‚Extrawurst‘ selbständig ihrem Alltag zu organisieren, wird durch das verunglückte Szenerio, bei dem nicht ein Beispiel für gelungene Integration, sondern die PERSON präsentiert wird, leider nur bestätigt. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, Integration zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Ein wichtiges Hilfsmittel ist der Humor, was gerade auch Menschen mit schweren Beeinträchtigungen sehr schätzen. Ich präsentiere hier mal ein (hoffentlich gelungenes) Beispiel zum Thema Demenz aus meiner Schreibwerkstatt:

    10-Finger-blind (von Clemens Demens)

    Auf meiner alten Schreibmaschine
    Ist jetzt die Tastatur verblasst
    Nie schrieb ich mit zehn blinden Fingern
    Drum wirkt der Text unangepasst
    Noch ahn‘ ich, wie jene und diese
    Beschriftung einst gelautet hat
    Doch nicht mal Kryptoanalyse
    Bringt Sinn in ein beschrieb’nes Blatt
    So muss mein U-Boot hilflos treiben
    Denn ständig schwankt des Codes Schlüssel
    Ein Quietsche-Entlein wird mir bleiben
    Das treibt in der Toilettenschüssel
    Und ganz egal, was sich auch immer
    Jetzt auf des Entleins Haupt ergießt
    Es taucht stets auf, wo weiß es nimmer
    Es lächelt, weil nichts es verdrießt
    Und es singt „Alle meine Entchen“
    Der Chor der Entchen, die dort schwimmen
    Und alle geben ihre Rentchen
    Damit im Heim die Bücher stimmen.

    Na, nichts für Ungut!

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  3. Von der Sache her super. Aber das Bild 🙈
    Wir leben in einer inklusiven Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und ein Krankenhaus „präsentiert“ die „neue Behinderte“. Das Bild geht gar nicht!

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