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Am Stützpunkt in Nieder-Ohmen zwei neue Alarmmonitore installiert – Dank an die SpenderZwei Alarmmonitore zur Einsatzvisualisierung durch Spenden angeschafft

NIEDER-OHMEN (ol). Im Einsatz muss es schnell gehen! „Schnell“ bedeutet in diesem Zusammenhang nach einer Alarmierung durch die Leitstelle innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle einzutreffen, um so die geforderte Hilfeleistungsfrist von zehn Minuten zur Gefahrenabwehr einhalten zu können. Zwei neue Alarmmonitore am Feuerwehr-Stützpunkt in Nieder-Ohmen tragen nun dazu bei, das Ausrücken der Einsatzkräfte im Rahmen einer vorhandenen Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) zu vereinfachen und zu beschleunigen.

In der Pressemitteilung der Feuerwehr heißt es, die Alarmmonitore zeigen im Eingangsbereich der Fahrzeughalle sowie im Stabsraum der Feuerwache einsatzrelevante Informationen an. Dazu gehöre zum Beispiel das Abbilden des Alarm- und Einsatzstichwortes, die Adresse bzw. Lage des Einsatzortes oder das Anzeigen der verfügbaren bzw. nicht verfügbaren Einsatzkräfte.

So könne möglichen Informationsdefiziten entgegengewirkt werden und die Personalverfügbarkeit anfahrender Einsatzkräfte in Echtzeit erfasst werden (Einsatzkräfte-Verfügbarkeitssystem). Diese transparente Datenbereitstellung sei vor allem für Führungskräfte im Zuge der Einsatzleitung eine große Hilfestellung, um im Ernstfall wichtige Vorabentscheidungen treffen zu können oder frühzeitig weiteres Personal nachalarmieren zu lassen. Letzten Endes werden mit Hilfe der Aalarmmonitore alle Einsatzkräfte vor Antritt eines Einsatzes umfangreich über Sachverhalte der Einsatzstelle informiert.

Das komplette System besteht aus Hard- und Software. Die Software werde von der Firma Airbus genutzt. Die Hardware bestehe aus zwei 43 Zoll Fernseher und den erforderlichen Zubehörteilen, wie Mini PC, Wandhalterungen, Netzwerkkabel, HDMI Kabel und anderen Komponenten.

Anschaffung der Alarmmonitore durch Spenden finanziert

Geplant und umgesetzt wurde das Projekt von Mitgliedern aus der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Ohmen. Die Finanzierung gestaltete sich demgegenüber durch zwei Spenden aus dem Gemeindegebiet Mücke. Die Spenden wurden durch den Edeka Lebensmittelmarkt Sohl, Inhaberin Gudrun Sohl, und einen stillen Spender, der namentlich nicht genannt werden möchte, getätigt.

Ihnen dankt die Feuerwehr, die mit ihrer Spende die Projektumsetzung ermöglicht haben. Weiterhin geht ein gesonderter Dank an den Bauservicehof der Gemeinde Mücke, die die notwendigen Elektroinstallationsarbeiten vorab durchgeführt haben.

Abschließend fand in den zurückliegenden Tagen die symbolische Scheckübergabe durch Marktleiter Jürgen Sohl im Beisein der Projektverantwortlichen am Stützpunkt statt. „Man freue sich sehr über die getätigten Spenden. Neben der finanziellen Unterstützung für die Freiwillige Feuerwehr sehe man die Spenden auch als Honorierung unseres Ehrenamts. Zumal die Investitionen der Spender dem Allgemeinwohl zugutekommen“, so das Projektteam.

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