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Finanzminister Michael Boddenberg veröffentlicht Darlehensförderung des Hessischen Investitionsfonds 2020500.000 Euro für ein zweites Sportfeld in Freiensteinau

FREIENSTEINAU (ol). Das Land Hessen fördert auch in diesem Jahr wieder wichtige Projekte in den hessischen Kommunen mit Darlehen aus dem Investitionsfonds. Dabei werden insgesamt 108 Projekte in ganz Hessen gefördert – auch im Vogelsberg. Hier gab es 500.000 Euro, die in ein zweites Sportfeld in Freiensteinau investiert werden.

„Der Vogelsbergkreis kann 500.000 Euro in seine Infrastruktur investieren und damit ein zweites Sportfeld in Freiensteinau in Angriff nehmen. Ich wünsche gutes Gelingen und freue mich, dass Hessen einmal mehr seine Kommunen und damit die Bürgerinnen und Bürger vor Ort unterstützen kann“, erklärt Hessens Finanzminister Michael Boddenberg laut Pressemitteilung des Finanzministeriums. Das sei gerade in Zeiten der Corona-Krise noch wichtiger als in den vergangenen Jahren.

Renovierte Schulen, sanierte Straßen, moderne Feuerwehren oder neue Freizeiteinrichtungen: Das Land ermögliche den hessischen Kreisen, Städten und Gemeinden Investitionen, die vielen Bürgerinnen und Bürger tagtäglich zu Gute kommen. Aus dem Hessischen Investitionsfonds fördert Das Finanzministerium landesweit 108 Projekte mit Darlehen in Höhe von rund 157 Millionen Euro, um die Infrastruktur in den Kommunen weiter zu verbessern.

„Die Darlehen aus dem Investitionsfonds sind für die Kommunale Familie insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise und ihrer immensen Auswirkungen auch auf die Kommunalfinanzen ein weiteres nützliches Instrument, um wichtige Infrastrukturprojekte vor Ort kostengünstig realisieren zu können“, erklärte Finanzminister Boddenberg. Die Kommunen würden nun über die vorgesehenen Darlehen für die von ihnen eingereichten Projekte informiert. Seit 2003 seien durch den Hessischen Investitionsfonds über 2.500 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von über zwei Milliarden Euro bereitgestellt worden.

Durch den Hessischen Investitionsfonds würden den Kommunen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen verschiedene günstige Darlehensformen angeboten: Darlehen mit Ansparverpflichtung, Darlehen mit verkürzter Ansparzeit und zinsverbilligte Kapitalmarktdarlehen.

Das Darlehensvolumen 2020 in Höhe von rund 157 Millionen Euro verteilt sich auf die hessischen Regionen wie folgt: Auf Südhessen (Regierungsbezirk Darmstadt) entfallen rund 119 Millionen Euro, auf Mittelhessen (Regierungsbezirk Gießen) knapp 18 Millionen Euro und auf Nordhessen (Regierungsbezirk Kassel) gut 20 Millionen Euro. Für nahezu alle Anträge konnten in diesem Jahr Darlehenszusagen erteilt werden. Größte Nutznießerin ist auch in diesem Jahr die Stadt Frankfurt. Ihr kommen fast 39 Millionen Euro zugute – und damit rund ein Drittel des südhessischen Kontingents.

„Der Hessische Investitionsfonds verwirklicht Projekte, die für die Kommunen und damit auch für die Bürgerinnen und Bürgern wichtig sind. Eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur ist entscheidend für ein gutes und gut organisiertes Leben auf dem Land und in der Stadt“, sagte Boddenberg.

5 Gedanken zu “500.000 Euro für ein zweites Sportfeld in Freiensteinau

  1. Diese Woche bei Lechs Kosmos, viele Kunstrasenplätze werden rückgebaut. Microplastik hat die Behörden dazu gebracht diese Plätze zu verbieten, da im Spielbetrieb Microplastik aufgewirbelt und eingeatmet wird. Wie kann das sein dass diese Gemeinde hier eine Genehmigung erhält und Geld unsinnig verschwendet

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    1. Hallo Frank!

      Die problematischen Plätze, von denen du da redest, arbeiten mit einer Art Gummigranulat um den Platz zu schützen und zudem typische Eigenschaften wie Rutschen etc. zu ermöglichen.

      Neuere Plätze arbeiten nicht mehr mit diesem Gummigranulat. Daher ist es völlig okay und sinnvoll was hier gemacht wird.

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  2. Hört sich erst mal gut an. Die Mittel für den Sportplatzbau stammen nicht aus dem Investitionsfond sondern sind Mittel, die die Gemeinde aus der Hessenkasse erhalten hat, da sie jahrelang ohne Kassenkredite ausgekommen ist.
    Und woher stammen die Mittel aus der Hessenkasse?
    63,5 % der Mittel für die Hessenkasse stammen von den Kommunen und mitnichten vom Land. Dieses stellt sich nun wieder als den großen Förderer der Kommunen dar, was nicht zutreffend ist.
    Eine echte Förderung der Kommunen wäre die Übernahme der Kosten für den Straßenausbau in Hessen gewesen (siehe obigen Kommentar). Aber da hat sich dan Land vornehm zurück gehalten.

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  3. „Der Hessische Investitionsfonds verwirklicht Projekte, die für die Kommunen und damit auch für die Bürgerinnen und Bürgern wichtig sind. Eine moderne und zeitgemäße Infrastruktur ist entscheidend für ein gutes und gut organisiertes Leben auf dem Land und in der Stadt“, sagte Boddenberg.

    Solange noch „arme Kommunen“ Strasseneneuerungsgebühren von Anliegern fordern, sollten solche Geschenke noch zurückstehen. Das verstehe ich unter zeitgemäßer Infrastruktur.

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    1. Gesamtkosten 1,1 Millionen, 250000 €Kredit der nie zurück bezahlt wird, desolaten Abwasseranlage Holzmühl, uralten Hochbehälter Ober-Moos, Straßen und Kanalschäden, rüchläufiger Fußball, hohe Folgekosten für Kunstrasenplatz

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