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Antrifttaler Gemeindevorstand tagte erstmals auf AbstandÜber Mobilfunk, Glasfaserausbau und die Auswirkungen der Corona-Krise

ANTRIFTTAL (ol). Während in den vergangenen Wochen der Vorstand der Gemeinde Antrifttal die meisten Entscheidungen über das Internet herbeiführte, fand nun erstmals eine Sitzung des Gemeindevorstandes auf Abstand im Dorfgemeinschaftshaus in Seibelsdorf statt. Dabei standen Themen wie die Heizungsanlage in der Fest- und Sporthalle in Ruhlkirchen, der Mobilfunkmast in Bernsburg, der Glasfaserausbau in der Gemeinde und natürlich die Auswirkungen der Corona-Krise auf dem Plan.

Da die Genehmigung des Haushalts inzwischen vorliege, könne der Haushalt konsequent umgesetzt werden, erläuterte Bürgermeister Dietmar Krist laut der Pressemitteilung der Gemeind. „Aktuell wird die Heizungsanlage in der Fest- und Sporthalle als letzte Maßnahme des Kommunalen Investitionsprogramms erneuert, zwei neue Fahrzeuge und die Erneuerung der Tore für den Bauhof werden mit Mitteln der Hessenkasse finanziert – der Bagger und ein zusätzliches über Werbung finanziertes Fahrzeug sind bereits in Betrieb, der Dreiseitenkipper bestellt“, sagte der Bürgermeister.

Die Planungen für die weitere Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße laufen, so dass die größeren Schäden bald behoben werden könnten. Der Ausbau der Kommunikationsnetze schreite planmäßig voran. Deshalb freue sich Krist sehr, dass inzwischen auch Ohmes als letzter Antrifttaler Ortsteil ans Glasfaser angeschlossen werde. Somit sei Antrifttal als eine der ersten Kommune im Vogelsberg komplett mit FTTC (Glasfaser bis zum Verteilerkasten) erschlossen. Inzwischen liege ein Förderbescheid über rund 50.000 Euro an Bundesmitteln vor, um ein Leerrohrkonzept zu erstellen, damit bei weiteren Förderprogrammen Glasfaser auch bis ins Haus (FTTH) gelegt werden könne.

Lange war um den Standort für den Mobilfunkmast in Bernsburg gerungen worden, dieser werde voraussichtlich im Herbst in Betrieb gehen können. „Für zwei weitere Maste bei Ohmes und in Ruhlkirchen schreiten die Planungen voran“, freute sich der Rathauschef. Bei Fischbach solle ebenfalls noch einer errichtet werden.

Mit den Finanzierungsschwierigkeiten, mit denen alle kleine Landgemeinden zu kämpfen hätten, sei Antrifttal in den letzten Jahren sehr gut zurechtgekommen. Von einem Tag auf den anderen sei dies durch die Coronakrise zunichte gemacht worden. „Wie stark uns diese Krise beuteln wird, können wir derzeit nur erahnen“, sagte Krist, der daher trotz aller Zuversicht keinen Ausblick wagen könne. „Die gewachsenen sozialen Strukturen im dörflichen Leben lassen uns diese Krise menschlich leichter ertragen“, urteilte der Unionspolitiker und hob die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen besonders hervor. „Was uns in der Krise gestärkt hat, lässt uns auch optimistisch in die Zukunft blicken“, so Krist abschließend.

4 Gedanken zu “Über Mobilfunk, Glasfaserausbau und die Auswirkungen der Corona-Krise

  1. Sehe ich genauso – die Wichtigkeit der Fertigstellung der A49 für viele Menschen hier im Kreis wird von der Politik immer noch unterschätzt.

    Neben der Digitalisierung und schnellen Internetverbindung ist die A49 das eine, ganz wichtige Projekt für die Menschen in diesem Kreis!

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  2. Was bitte hat der Glasfaser-Ausbau mit der A49 zu tun???
    Bekommt Bernsburg eine Auffahrt oder einen Zubringer!

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  3. Was helfen neue Fahrzeuge für den Bauhof wenn man nicht die richtigen Leute für die Arbeit hat. Manche Leute bringen ihre Leistung und manch nicht finde ich schade und auch traurig bezahle auch meine Steuern hier in Antrifttal hab im Prinzip nichts gegen neue Fahrzeuge oder Tore ist ja richtig zu investieren aber was sich manche für Vorteile verschaffen wollen da müsste sich mal was bewegen Dann würden die Ortschaften noch schöner und ordentlicher sein wie jetzt trotz corona!!!

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  4. Ich arbeite in Kassel und hätte mir gewünscht, dass auch eine Beschleunigung der Fertigstellung der A49 besprochen wird.

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