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Schnittlehrgang mit Kreisfachwart Günter Stroh im Homberger SchlossgartenÜber richtige Schnitttechniken und theoretische Ausführungen zur Baumpflege

HOMBERG OHM (ol). Um die richtige Schnitttechniken und theoretische Ausführungen zur Baumpflege ging es bereits Ende Februar beim Schnittlehrgang mit Kreisfachwart Günter Stroh aus Nieder-Gemünden, den die Homberger Schlosspatrioten im Schlossgarten organisiert hatten.

In der Pressemitteilung heißt es, der Frühjahrsschnitt stellt für die Apfelbäume die umfangreichste Behandlung des Jahres dar. Er erfolgt in der Regel zwischen Februar und März. In dieser Zeit befindet sich der Baum in der Saftruhe und gedeiht nur langsam. So kann er sich ganz auf das Wachstum neuer Triebe vorbereiten. Frische Schnittwunden sind aufgrund der Witterung jetzt weniger anfällig für Schädlinge und Pilze. Neben Techniken zur richtigen Beschneidung ging es um die Pflege von Jungbäumen und alte und kranke Bäume.

Foto: Schlosspatrioten Homberg

Zum Schnittlehrgang konnten 30 Interessierte aus Homberg und Umgebung begrüßt werden, die den theoretischen und praktischen Ausführungen von Günter Stroh interessiert folgten. Die Teilnehmer wurden von ihm in den Lehrgang direkt eingebunden und legten auch selbst Hand beim Baumschnitt an. Auch das eine oder andere Zwiegespräch mit dem Baumpfleger der Schlosspatrioten trug zur angenehmen Atmosphäre bei.

Anschließend konnten alle bei Kaffee und Kuchen im Schlosscafe sich noch theoretisch austauschen und an Günter Stroh, vom Obst-und Gartenbau Nieder-Gemünden, Fragen stellen. Günter Stroh ist ausgebildeter Landwirtschaftsmeister und hat auf Gärtner im Bereich Baumschule umgeschult. Seit Mai 2019 ist er Reviergärtner im alten Botanischen Garten der Uni Marburg. Seit 1990 ist er im OGV Nieder-Gemünden aktiv und über 10 Jahre schon 1. Vorsitzender. Auf Kreisebene ist er im OGV-Vorstand und seit fünf Jahren Kreisfachwart. 2017 feierte der Verein sein 125 jähriges Jubiläum.

Foto: Schlosspatrioten Homberg

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