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Alsfeld hält zusammen: OL und Alsfelder Gastronomen kochen Gratis-Mahlzeiten für die Helden der Corona-KriseWir kochen für die Helden der Krise!

ALSFELD (ol). Polizisten, Kranken- oder Altenpfleger, Supermarkt- und Drogerieangestellte und viele mehr: Sie sind es, die unser Land gerade am Laufen halten. Wir möchte unseren Corona-Helden Danke sagen. Nicht mit einem Klatsch-Konzert auf dem Balkon, sondern einem Gratis-Essen – zubereitet von den Teams des Eudorfer Schäferhofs, der Schmiede in Eudorf und der Villa Raab/Hotel Schloss Romrod. Alle Vertreter „systemrelevanter Berufe“ sind herzlich eingeladen sich ihre kostenlose Mahlzeit abzuholen – oder aber liefern zu lassen.

Ganz unbekannt ist die Idee hinter der Aktion nicht, ganz im Gegenteil. Besonders in größeren Städten haben sich einzelne Restaurants, Sterneköche oder aber viele verschiedene Restaurants zusammengeschlossen und eine Aktion gestartet, wo für die Helden der Corona-Krise gekocht wird.

Wir von OL haben uns gemeinsam mit dem Teams vom Schäferhof, der Schmiede, der Villa Raab/Hotel Schloss Romrod, der Stadthalle und dem Café Ludwig gedacht: Was in großen Städten funktioniert, das funktioniert auch in Alsfeld, denn auch hier sorgen viele verschiedene Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsbereichen Tag und Nacht dafür, dass das Leben und das ganze System aufrecht erhalten wird. Dafür wollen wir uns alle ganz herzlich bedanken – und zwar mit einem kostenlosen Mittagessen!

„Wir möchten für diejenigen Essen kochen, die unser Leben in dieser Krise aufrecht erhalten. Die sich jeden Tag und auch nachts für uns einsetzen. So wollen wir uns bedanken und etwas zurückgeben“, erklärt der Küchenchef Markus Kirchheim vom Schäferhof. Und da genau das unter den aktuellen Gegebenheiten nicht in den Restaurants möglich ist, kochen die drei Teams zusammen mit uns – als kleines Dankeschön, für eine große Arbeit.

Am Freitag, den 3. April werden die Teams der drei Restaurants gemeinsam – und natürlich unter Einhaltung jeglicher Hygienevorschriften, Desinfektionsmaßnahmen und einem ordentlichen Mindestabstand zum Nebenkoch – gemeinsam in der Alsfelder Stadthalle für die Helden der Krise kochen. Dank der komplett gesponserten Lebensmittel des Familienunternehmens Flach, ein Lebensmittel-Großhändler aus Frielendorf-Leimsfeld werden dort von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr rund 500 kostenlose Mahlzeiten zubereitet, die entweder abgeholt, oder aber in Alsfeld und seinen Stadtteilen ausgeliefert werden können.

Du bist einer dieser Helden?

Egal ob Polizist, Feuerwehrmann, Supermarkt- oder Drogerieangestellte, Erzieherinnen und Erzieher, Ärzte, Kranken- oder Altenpfleger, Lkw-Fahrer, Tester in den Corona-Testcentern, der Rettungsdienst oder aber Energieversorger – kurzum: alle Mitarbeiter der bekannten „systemrelevanten Berufe“: Sie alle sind herzlich eingeladen, sich für den Freitag, den 3. April zwischen 11.30 Uhr und 14.30 Uhr ein kostenloses Mittagessen zu bestellen – und es entweder selbst abzuholen oder es sich direkt an den Arbeitsplatz liefern zu lassen.

Für eine bessere Planung bitten wir darum, dich unter dem folgenden Link hier zu registrieren und mitzuteilen, ob du es holst oder geliefert haben möchtest. Bestellungen bitte bis Mittwoch, den 1. April bis 17 Uhr. Bei Lieferungen bitte an die Wunschuhrzeit denken. Zur Auswahl gibt es eine vegetarische Mahlzeit und eine Mahlzeit mit Fleisch.

—> HIER kannst du dein kostenloses Mittagessen vorbestellen

Anmerkung: Lieferungen und Abholungen sind nur für die Helden in Alsfeld und den Ortsteilen möglich. Lieferungen in und um Alsfeld sind erst ab fünf Bestellungen möglich.

Für alle Helden, die zwischen 11:30 und 14:00 Uhr keine Zeit haben, bzw. nicht da sind (z.B. LKW Fahrer), können gerne die Essen von Kollegen / Chefs abgeholt werden und später aufgewärmt werden.

Individuelle Fragen gerne per E-Mail (redaktion@oberhessen-live.de), Anruf (06631-7934974) oder Kommentar an uns. Wir versuchen alles möglich zu machen, was geht.

Du willst helfen?

Logistisch werden wir bei der Auslieferung durch die großzügige Hilfe von Autokosmetik Alsfeld und Deisenroth und Söhne in Alsfeld unterstützt. Dennoch freuen wir uns über jeden weiteren freiwilligen Helfer mit Führerschein und Auto, der uns bei der Aktion für unsere Helden der Krise zusätzlich unterstützen möchte. Du hast Zeit, ein Auto und willst auch den Helden helfen? Dann melde dich und registriere dich hier in diesem Formular. Vielen Dank für deine Hilfe!

—> HIER kannst du dich als freiwilliger Helfer eintragen

Anmerkung: Ein Führerschein sollte vorhanden sein und auch ein Auto sollte mitgebracht werden.

17 Gedanken zu “Wir kochen für die Helden der Krise!

  1. Ich glaube, Sie haben es nicht verstanden.
    Es geht hier nicht um die Berichterstattung auf Oberhessen-Live. Es geht dem Vorredner darum, dass hinter all dem eine Person steckt, die mit all den Angeboten Geld verdient, was natürlich die Leser hier nicht wissen: Der Herausgeber von Oberhessen-Live, wie im Impressum zu lesen ist.
    Wenn die Geschäfte Gutscheine über Erlebnis Alsfeld verkaufen, was glauben Sie, wer daran mit verdient? Wenn hier Bernd Scheuer für sein Brillen-Taxi wirbt, die Bäckerei Günther ihren Lieferservice anbietet, Euronics, Villa Raab, Schloss Romrod oder wie sie alle heißen und jetzt ums Überleben kämpfen – was glauben sie, wer die Werbung bezahlt und wer daran verdient?
    Grundsätzlich ist das ja auch ok, es ist ja auch Arbeit mit verbunden. Aber in der jetzigen Situation, wo so viele Menschen um ihre Existenz bangen, sollte man Hilfestellungen – wie auch die Werbung für Einzelhandel, Gastronomie etc. – ermöglichen, ohne das die, die sowieso schon bedroht sind, tief in die Tasche greifen müssen.

    1. …so ist es. Keiner oder die wenigsten machen was um sonst. Der Mensch ist schon eine eigenartige Kreatur. Schade das man auf diverse Abläufe keine Optionsscheine erwerben kann. Da könnte sich hier und da einer eine goldene Nase verdienen.

    2. Interessant! Warum glaubt ihr eigentlich sollte Oberhessen-Live die Werbung jetzt gerade verschenken? Denkt ihr etwa die Journalisten hier bekommen kein Gehalt? Ist euch schon mal in den Kopf gekommen, dass es fast jedes Unternehmen betrifft und jedes Unternehmen sehen muss wie es seine Verbindlichkeiten bedient. Würdet ihr auch von einer Papierzeitung erwarten das die Anzeigen geschenkt werden und klingelt ruft ihr bei Eisenach an in der Erwartung das die Kleidung jetzt verschenkt oder extrem billig verkauft wird?

  2. Und vor allem die Brummifahrer nicht vergessen, ohne die gibt es nämlich so gut wie nichts in den Regalen und in euren Töpfen. Vielleicht mal am Rastplatz vorbei fahren und was vorbei bringen, die haben es verdient.
    Das ist eine sehr tolle Aktion, danke an die fleißigen Helfer 👍

  3. Unglaublich! Manche Leute machen in der Krise ihren Reibach, nicht nur finanziell sondern auch fürs Image…. wer steckt den hinter OL, Erlebnis.Alsfeld, Stadthalle und Café Ludwig?! Und verkauft ordentlich weiter Werbung und lässt sich alles bezahlen… wie wäre es denn da mal mit kostenfreier Werbung auf OL um die Unternehmen in der Krise wirklich zu unterstützen???
    Es ist schön, dass man den Stützen unsere Gesellschaft mit einem Essen danken möchte… eine nette Geste. Aber mal ehrlich, was haben sie von einem kostenlosen Essen, zumal sie vermutlich wenig Zeit haben werden, es in Ruhe zu sich zu nehmen. Nichts.
    Ich bin wirklich kein negativ denkender Mensch, aber viel mehr als Imagewerbung für alle Beteiligten ist es, wenn man genauer hinschaut, nicht. Schade. Selbstlos und sozial zu sein, bedeutet helfen ohne medienwirksamen Aufschlag!
    Und by the way, den Restaurants die Lieferservice immer anbieten und such schwere Einbusen haben, wird an dem Tag noch das Geschäft kaputt gemacht.

    1. Doch, Sie sind ein negativ denkender, argwöhnischer Mensch!

      Soll OL nicht darüber berichten, wenn es da eine gute Aktion gibt, weil sie in erweiterter Beziehung zueinander stehen? Sollen sie negativ darüber berichten und ihren eigenen Ruf schaden, damit Menschen wie Sie sich besser fühlen? Ich habe stellen so einen Unsinn gelesen.

      Also weiter so, liebes OL Team! Gemeinsam gegen die Krise, gemeinsam gegen die Dauernörgler!

      1. Es gibt eine Grundhaltung, die auch gegenüber den Medien und ihren Aktivitäten höchst angebracht ist: Kritische Distanz. Und nicht umsonst wird bei gemeinnützigen Vereinen peinlich genau darauf geachtet, dass die Vereinsmitglieder sich bei der Verfolgung gemeinnütziger Zwecke nicht selbst begünstigen. Wer nicht in den Ruch des Eigennutzes kommen will, bemüht sich um Transparenz und überleggt sich sehr genau, was er tut. Das sollte sich so mancher „Alles-gut-Finder“, der sich undifferenziert für alles und jedes begeistert, auch wenn’s der größte Scheiß ist, über sein Arschgeweih tätowieren lassen!
        Brummi-Fahrer versorgen, die unnötigerweise Opfer blödsinniger Raststätten-Regelungen geworden sind, gar kein Thema! Ärzte, Krankenpfleger*innen etc., die in ihren Einrichtungen verpflegt werden, zusätzlich zu bekochen, ist dagegen Blödsinn. Die würden solche Wohltaten bestimmt auch viel lieber weiter reichen, z.B. an das arme Ömmchen, das nach dem Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause in die Einsamkeit entlassen wird. Wohltätigkeit wirkt am überzeugendsten, je punktgenauer die Hilfe ist und je intensiver der Helfer sich mit der Situation des Hilfsbedürftigen auseinander gesetzt hat.

    2. Einer schaut dahinter, der andere erklärt's, und vielleicht versteht's ja sogar der eine oder andere... sagt:

      Die Zielrichtung der Kritik ist ja so schwer nicht zu verstehen. Je mehr Standbeine desto Heuschrecke. Und „Vielbeinigkeit“ (siehe Spinnenphobie) erzeugt bei vielen Zeitgenossen Abwehrreaktionen.
      Andererseits ist es ein kluges Prinzip, unternehmerisches Risiko auf mehrere Geschäftsbereiche zu verteilen. Läuft’s in dem einen nicht so gut, hält aber der Umsatz des gerade „boomenden“ Geschäfts das weniger erfolgreiche am Leben. Vielleicht sollten Innenstädte wie die Alsfelder Altstadt nach diesem Prinzip als eine Art Quartiers-Gesellschaft gemanagt werden. Im Interesse der Vielfalt wird ein Fond gebildet, aus dem der weniger erfolgreiche Geschäftsinhaber eine Ausgleichszahlung erhält.
      Dass das eine Unternehmen – die „Krake“ – die anderen durch kostenlose Werbung etc. subventionieren sollte, um Solidarität zu zeigen, ist betriebswirtschaftlich und steuerrechtlich keine gute Idee. Wie sollte ein Ladenbesitzer staatliche Zuschüsse (Corona) beantragen oder dem Finanzamt gegenüber seine Steuerschulden verringern, ohne eigene Ausgaben nachzuweisen?

  4. Wir von Optik Scheuer können Euch zwar beim guten sehen helfen, kochen können wir aber nicht. Das überlassen wir den Profis vom Fach. Wir unterstützen Euch aber sehr gerne bei der Auslieferung und funktionieren einfach unser Brillentaxi zum “Wir kochen für die Helden” Taxi um.

  5. Wir von Hornig Veranstaltungstechnik haben aktuell zwar keine Events mehr die wir natürlich auch sehr gerne betreuen würden. Aber hier geht es um eine tolle Aktion. Da sind wir sehr gerne dabei und unterstützen Euch bei der Auslieferung.

  6. Hallo,

    Es ist ja schön das Hotels und Resturants sich dafür Angagieren .

    Aber ihr Vergisst eure Bauarbeiter, wir kümmern uns um die Wasserleitungen und Kanalleitungen, jeden Tag und Nacht alles Instand zuhalten.

    Z.b wie soll denn alles ohne Wasser funktionieren, oder es keiner mehr auf die Toilette gehen kann, Wenn alles zusammengebrochen ist.

    Dann werden erst alle Wach , und Rufen nach uns . Wenn das selbstverständliche , auf einmal nicht ist .

      1. …die Landwirte werden genügend subventioniert. Oder Nicht? Was bekommt ein Landwirt nochmals pro ha pro p.a.???

      1. Bevor du dir Gedanken über Subventionen machst, solltest du den Lebensmittelmarkt sowie dein Einkaufsverhalten mal genau hinterfragen. Unterm Strich gleichen die Subventionen die Einstellung in Deutschland zu Lebensmitteln aus, die ein vergleichbar niedriges Preisniveau in Europa suchen. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, die gibt es in allen Kultur- und vor allem Gesellschaftskreisen. Sei froh um jede Subvention, die dem Bauer vor Ort gezahlt wird. Solange Aldi den Milchpreis in Deutschland vorgibt sind Subventionen das einzige was manchen Betrieb am Leben hält. Ich habe Respekt vor jedem, der Lebensmittel erzeugt.

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