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Regierungspräsident Ullrich begrüßt kommunale Wahlbeamte zum InformationsaustauschAustausch ist ein großes Anliegen

GIEßEN (ol). „Es ist mir ein großes Anliegen mit der kommunalen Familie im gegenseitigen Austausch zu stehen“, sagte Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich vor einem ungewohnten Kreis in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen an der Rödgener Straße. Bürgermeister, Beigeordnete und Landräte zwischen Limburg, Nidda, Alsfeld und Biedenkopf hatten die Möglichkeit, einen Einblick in das Ankunftszentrum für sämtliche neu in Hessen ankommenden Flüchtlinge zu nehmen – mit dabei auch Bürgermeister auf dem Vogelsbergkreis.

Für das Regierungspräsidium war das der Auftakt einer Informationsveranstaltung, um den hauptamtlichen, kommunalen Verantwortungsträgern einen Einblick in die Arbeit der Mittelbehörde zu geben. „Dadurch können wir uns besser kennenlernen und gleichzeitig die Aufgaben und Tätigkeiten unseres Hauses darstellen“, erklärte RP Ullrich.

13 amtierende Wahlbeamte folgten der Einladung und erhielten nach dem gemeinsamen Rundgang einen umfassenden Einblick in die Arbeit des RP. Mit dabei waren: Claudia Blum (Homberg/Ohm), Heiko Dawedeit (Wohratal), Katja Gronau (Herborn), Björn Hartmann (Leun), Dietmar Kirst (Antrifttal), Jörg Kratkey (Wetzlar), Dr. Julien Neubert (Lich), Michael Peller (Schöffengrund), Silvia Scheu-Menzer (Hünfelden), Udo Schöffmann (Pohlheim), Christian Schwarz (Aßlar), Sascha Spiegelberg (Freiensteinau), und Wieland Stötzel (Marburg).

Die Führung des RP gewährte Einblicke in die Breite der Arbeit der Mittelbehörden des Landes, bevor verschiedene Fachvorträge aus den jeweiligen Dezernaten den Kommunalen ihre für sie relevanten Tätigkeiten beleuchteten. Das reichte von der Kommunalaufsicht über die Regionalplanung, Abwasserbehandlung, Hochwasserschutz, Pflegeaufsicht bis hin zu Asylwesen und den Aufgaben des RP für die Berufsausbildung im öffentlichen Dienst.

„Alle diese Themen bieten Anknüpfungspunkte für Kommunalpolitiker, denn das Regierungspräsidium ist nicht nur als Aufsichtsbehörde tätig. Wir verstehen uns als Dienstleister für die Kommunen“, betonte RP Ullrich. „Wir legen großen Wert auf eine offene Kommunikation mit den Kommunen und stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

Vernetzung sei über alle Ebenen hinweg wichtig und begrüßenswert. „Jeder kann von jedem etwas über seine Arbeit lernen. Kommunen machen Mittelhessen gemeinsam stark – aber auch das Miteinander mit der Landesverwaltung“, begründete der Regierungspräsident diese wiederkehrende Einladung.

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