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KPV-Seminar für Vogelsberger CDU-KommunalpolitikerÜber fairen Umgang in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co

VOGELSBERG (ol). Die Arbeit in sozialen Netzwerken, mit Homepages und Grundlagen der Pressearbeit für kommunale Mandatsträger der CDU waren vor kurzem Themen eines Seminars der Kommunalpolitische Vereinigung Vogelsberg (KPV) in der Alsfelder CDU-Kreisgeschäftsstelle.

Als Referenten konnte der Kreisvorsitzende der KPV, Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist, den Wartenberger Lukas Kaufmann und die Lauterbacherin Jennifer Gießler begrüßen. Für kommunale Fraktionen sei zur Vermittlung von lokalen Aktivitäten neben einer Homepage der Auftritt bei Facebook, Instagram und Co. durchaus hilfreich, betonte Kaufmann, der auch Social-Media-Beauftragter der CDU Vogelsberg ist.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung, Kaufmann erläuterte an Beispielen wie man richtig in der Community aller Facebook- oder Instagram-Nutzer miteinander umgeht und welche Medien für einen politischen Meinungsaustausch geeignet sind. „Das Heikelste ist immer der Umgang politischer Mandatsträger mit unangemessen Kommentaren in den sozialen Medien“, hob der Wartenberger CDU-Fraktionsvorsitzende hervor. Wer sich den Leitspruch „Schreibe nur das bei Facebook, was du deinen eigenen Kindern vorlesen würdest“, zu eigen mache, laufe keine Gefahr, als Hetzer im Netz unterwegs zu sein. Wie im realen Leben müsse man im Internet auf Augenhöhe und im Respekt miteinander umgehen.

Die Kreistagsabgeordnete Jennifer Gießler beleuchtete die Bedeutung der Internetauftritte von kommunalen Fraktionen und politischen Parteien, die durchaus bedeutsam seien, um auch umfangreiche Sachverhalte in der Öffentlichkeit zu erläutern. Gerade Programme und Personen würden immer wieder auf Seiten örtlicher politischer Organisationen gesucht. KPV-Kreisvorsitzender, Bürgermeister Krist berichtete von seinem Bürgermeisterwahlkampf in Antrifttal und beschrieb die Öffentlichkeitsarbeit in Wahlkampfzeiten und betonte, dass neben Homepage und sozialen Medien auch die klassische Pressearbeit erforderlich sei.

6 Gedanken zu “Über fairen Umgang in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co

  1. Im Gegensatz zu den anderen Kommentatoren finde ich es lobenswert, dass sich die jungen Menschen engagieren! Toll, wenn sie schon im jüngeren Alter Verantwortung übernehmen und ernst genommen und gehört werden! Der Jugend gehört die Zukunft! Weiter so!

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    1. Selbstverständlich kann man auch eine solche Meinung hier äußern. Aber mal ehrlich: Wer ist denn so naiv und lässt sich noch diesen Sand in die Augen streuen? Wer sich für diese Gesellschaft engagieren will, kann dies bei den Kirchen, der Freiwilligen Feuerwehr, den Rettungsdiensten, dem Technischen Hilfswerk usw., usw. ohne weiteres tun. Doch bleibt er dabei zumeist in der Anonymität und wird nicht ständig mit Namen und Foto öffentlich präsentiert. Auch derjenigen Jugend gehört die Zukunft, die sich nicht pausenlos bei der Eröffnung jeder Thunfischdose mit aufs Pressefoto drängt. Motto: Jeder Furz eine Pressemitteilung des örtlichen Parteibüros.
      Ich kenne diesen Typus des geltungssüchtigen Jugendlichen nur zu genau. Und die kennen die Regeln des Aufbaus einer Karriere bereits sehr genau. Netzwerken ist das Hauptziel! Verbindungen aufbauen, bekannt werden und sich bekannt machen und möglichst als „hoffnungsvolles Talent“ im Gespräch bleiben, in das die Parteioberen und deren Parteigänger aus der Wirtschaft „investieren“. Es ist das alte Patronatssystem, das bereits im alten Rom zur Perfektion entwickelt war: Heute bekommst du von mir einen guten Job. Und irgendwann nutzt du dann deine Parteikontakte oder politischen Ämter, um meine wirtschaftlichen Interessen zu fördern. Und wer sich dabei nicht all zu dumm anstellt, hat schon während seiner politischen Laufbahn satte Nebentätigkeiten und Nebeneinkünfte in/aus der Wirtschaft und wechselt nach der Politiker-Karriere auf fett dotierte Aufsichtsratsposten, wird Chef-Lobbyist oder erhält Rechtsanwaltsmandate mit der Lizenz zum Geld Drucken.

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      1. Sollten Ihrer Meinung nach also nur Ältere (60+) in den kommunalen Parlamenten sitzen und die Entscheidungen für die Region treffen?

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  2. Sehr geehrte Nachwuchspolitiker/in, ihre permanente Präsenz in dieser Online Plattform ist mir schon des öfteren aufgefallen. Ein kleiner Tip,manchmal ist weniger mehr, vielleicht sollten Sie dies Berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    A.B.

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    1. Interessant ist ja schon die Ämterhäufung der hier genannten CDU-Akteure. Mit dem Kreisvorsitzenden der KPV erschienen der Antrifttaler Bürgermeister in Personalunion, mit der Netzwerk-Referentin Jennifer Gießler zugleich die Lauterbacher Kreistagsabgeordnete und JU-Kreisvorsitzende und mit dem Social-Media-Beauftragten der CDU Vogelsberg Lukas Kaufmann zugleich der Wartenberger Stadtparlamentarier und CDU-Fraktionsvorsitzende. Früh outet sich, was ein Burnout werden will.

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  3. Die CDU und ihre Vertreter haben ihren „fairen Umgang“ und ihr Demokratieverständnis nach der Wahl in Thüringen ja wieder einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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