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Vogelsberger Tollitäten zu Besuch bei Ministerpräsident Volker BouffierFrohsinn und närrisches Brauchtum im Schloss Biebrich

VOGELSBERG/WIESBADEN (ol). Es hat Tradition auf Schloss Biebrich: Zur Faschingszeit wird es auch in Wiesbaden bunt, denn die Hessischen Tollitäten waren zu Besuch beim Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Mit dabei waren auch wieder einige Tollitäten der Vogelsberger Vereine – der Karnevalverein Kikiriki aus Freiensteinau, der SV Grebenhain, der Tumaba aus Lauterbach, Knuts Hut Club aus Groß-Felda und der Nieder-Ohmener Carnevalclub.

In der Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es, Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Samstag gemeinsam mit seiner Frau Ursula mehr als 300 Repräsentanten des närrischen Brauchtums aus dem ganzen Land im Wiesbadener Schloss Biebrich empfangen. Tollitäten aus rund 100 örtlichen Vereinen, die der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval oder dem Karnevalverband Kurhessen angehören, waren der Einladung des Regierungschefs gefolgt und hielten standesgemäß Einzug ins Schloss.

Mit dabei waren auch wieder einige Tollitäten der Vogelsberger Vereine – der Karnevalverein Kikiriki aus Freiensteinau, der SV Grebenhain, der Tumaba aus Lauterbach, Knuts Hut Club aus Groß-Felda und der Nieder-Ohmener Carnevalclub.

Auf dem Bild zu sehen sind Vereine aus dem Vogelsbergkreis: – Karnevalverein Kikiriki e.V. 1901 Freiensteinau mit Prinz Dietmar II. und Prinzessin Richarda I. mit Gockel Stefan XIV. und Zofe Ines VIII. und mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Thomas Alexander I. und Prinzessin Celine I. mit Kinderzofe Victoria und Kindergockel Lenny – SV Grebenhain 06 e.V. mit Prinz Alexander I. und Prinzessin Anja II. mit Burgfräulein Luisa und mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Luis II. und Prinzessin Melina I. Foto: Staatskanzlei/S.Feige

Mit diesem traditionellen Empfang bedankte sich der Ministerpräsident bei den Prinzenpaaren, darunter auch 37 Kinderprinzenpaare, Fürsten, Gouverneuren, Gutsherren und Stiftskämmerern und ihrem Hofstaat stellvertretend für den großen ehrenamtlichen Einsatz aller hessischen Fastnachter. „Ich danke allen hessischen Närrinnen und Narren, die in der fünften Jahreszeit Witz und Frohsinn verbreiten, herzlich für ihr unermüdliches Engagement“, sagte der Ministerpräsident. „Sie tragen mit ihrem Ehrenamt dazu bei, dass aus unserer Gesellschaft eine Gemeinschaft wird.“

Dass Bürgerinnen und Bürger auf dem Land genauso wie in der Stadt nicht bloß aneinander vorbeihetzen, sondern zusammenkommen und im Sinne der Fröhlichkeit gemeinsam an einem Projekt arbeiten, das Jung und Alt verbindet sei hier allem voran betont. Indem die Vereine jahrhundertaltes, aber kein bisschen in die Jahre gekommenes Brauchtum pflegen, sichern und leben sie die Traditionen und leisten somit einen wichtigen Beitrag für unsere Identität als Hessinnen und Hessen.