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Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung erstattetAlkoholisierter 20-Jähriger schlug Notarzt und verletzte ihn

SCHOTTEN (ol). Am frühen Freitagmorgen behandelten Rettungsdienst und Notarzt einen zunächst als hilflose Person gemeldeten jungen Mann im Rettungswagen in der Schottener Vogelsbergstraße. Dabei wurde der stark angetrunkene 20-jährige Schottener zusehends aggressiver, fing an zu randalieren, trat und schlug nach den Rettungskräften.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung mitteilt, traf der 20-Jährige dabei den Notarzt im Gesicht und verletzte ihn. Im Anschluss soll er den Rettungswagen verlassen haben. Die hinzugerufene Polizei wurde durch einen Passanten auf eine vor der Sparkasse liegende, betrunkene Person aufmerksam gemacht. Es stellte sich kurze Zeit später heraus, dass es sich hierbei um den 20-Jährigen handelte. Da er sich sehr aggressiv gezeigt haben soll, weitere Straftaten androhte und augenscheinlich stark alkoholisiert war, wurde er von den Polizisten in Gewahrsam genommen.

Als ihm Handfesseln angelegt wurden, soll er ziellos mit den Füßen um sich getreten haben und beleidigte die Polizisten. Nachdem er im Polizeigewahrsam seinen Rausch ausgeschlafen hatte wurde der 20-Jährige am Freitagabend entlassen. Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung erstattet.

4 Gedanken zu “Alkoholisierter 20-Jähriger schlug Notarzt und verletzte ihn

  1. Ein zwanzigjähriger, der so was macht, hat kein Gramm Gehirn in der Birne. So einen soll man mal 4 Wochen Einzelhaft verpassen, dass könnte helfen.

    1. Warum einen Exklusivurlaub ? Die Unterbringung in einer überbelgten Zelle dürfte ihn nachhaltiger beeindrucken.

      1. Er kommt dann ganz sicher als besser Mensch aus dieser Zelle heraus, oder?
        Die Vorschläge von „Nachgehakt“ oder „W. Hilbert“ sind leider – ich will es ganz höflich ausdrücken“ – wenig zielführend.

    2. Da habe ich eine bessere Idee: Im Schnellverfahren zu 1000 Sozialstunden beim Rettungsdienst verknacken. Und dann im vorbereitenden Rollenspiel Einsätze mit „hilflosen Personen“ simulieren, die die Kontrolle über ihr Leben verloren haben. Da dürfen dann mal Rettungssanitäter und Notärzte zurück spucken, treten, Flaschen werfen oder eins in die Fresse hauen. Der normale Weg mit Strafanzeige pipapo bringt die doch nicht zur Einsicht. Die können sich ja schon nach der Ausnüchterung an nichts mehr erinnern, geschweige denn nach zwei Jahren, wenn sie endlich vor dem Kadi landen. Da finden die ihre Verurteilung, die ohnehin meistens zu milde ausfällt, dann auch noch ungerecht.

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