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Verkehrsunfall am Alsfelder Ludwigsplatz - Sachschaden von 17.000 EuroUnfallwrack ging in Flammen auf

ALSFELD (pw). Inmitten von Alsfeld hat sich am frühen Sonntagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Auto in Flammen aufging. Laut Polizeiangaben geriet ein 27-jähriger Autofahrer aus Friedberg im Bereich des Ludwigsplatz ins Schleudern, überfuhr eine Verkehrsinsel, fällte eine Ampelanlage und prallte schließlich gegen einen 600 Kilogramm schweren Findling. Dieser Stein schleuderte durch die Wucht des Aufpralls rund 15 Meter weit gegen die Wand des Alten Postamtes und blieb auf dem Gehweg liegen.

Das Unfallwrack geriet auf der Verkehrsinsel in Brand, der Fahrer sowie drei weitere Insassen konnten sich selbst retten. Zwei der Insassen wurden laut Polizeiangaben verletzt, einer musste per Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert werden. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld konnte das brennende Auto rasch ablöschen und eine Ausbreitung der Flammen verhindern. Das flammende Inferno wurde von einem Feuerwehrtrupp mit einem Strahlrohr gelöscht, der sich dabei mit Pressluftatmern schützen musste.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 17.000 Euro. Foto: privat

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf etwa 17.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls werden noch durch die Polizeistation Alsfeld geführt. Ob der Unfallverusacher unter Einfluss von Alkohol stand konnte auf Rückfrage noch nicht beantwortet werden. Die Auswertungen des Bluttest würden derzeit noch nicht vorliegen. Zur Sicherung der Ampelanlage und der Verkehrsinsel kamen Hessen Mobil sowie der Betreiber des Stromnetzes zum Einsatz.

9 Gedanken zu “Unfallwrack ging in Flammen auf

  1. Retten, Löschen, Bergen war auch in diesem Fall wieder mit absoluter Dringlichkeit zu leisten. Die Alsfelder Feuerwehr, unsere Freiwillige Feuerwehr ist immer sofort zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird.
    Herzlicher Dank für die stete Einsatzbereitschaft gebührt, nicht nur, aber insbesondere zur Jahreswende, allen Kameradinnen und Kameraden.

  2. Ihr lustigen und schlauen Kommentatoren – fahrt ihr nie nachts oder früh morgens und habt noch nie Glätte erlebt? Bevor ihr direkt auf erhöhtes Tempo oder Alkohol am Steuer schließt, seid einfach froh, dass ihr euch noch nie in solch einer Situation befunden habt.

  3. Ob Alkohol oder Drogen im Spiel waren, wird sich noch herausstellen. Überhöhte Geschwindigkeit steht wohl ohne Zweifel fest, wenn eine Ampel umgemäht und ein 600 kg schwerer Stein 15 Meter weit gegen ein Gebäude geschleudert und dieses noch nicht unerheblich beschädigt wird. Ich hoffe, dem Fahrer wird der Führerschein für immer entzogen. Solch verantwortungslosen Typen, die mit 27 ja schon über etwas Hirn verfügen sollten, sind absolut nicht geeignet, ein Fahrzeug zu führen. Die sind eine Gefahr für die Allgemeinheit.

  4. Man kann den Fahrer nicht vorverurteilen. Sollten aber Drogen oder Alkohol im Spiel gewesen sein, dann die ganze Härte, ohne wenn und aber. Man stelle sich vor, man holt seine Sonntagsbrötchen und wird von einem Fels erschlagen. Wenn es ein Raser war, so soll er doch in Friedberg rasen und nicht bei uns.

  5. Seit dem Nachts die Ampeln aus sind ist das doch die perfekte Rennstrecke für PKWS und LKWS.

  6. Wer berechnet man schnell die Kräfte, die nötig sind, um einen 600kg-Stein 15m durch die Luft fliegen zu lassen? Mit 50km/h geht’s wahrscheinlich nicht.

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