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Defekte Leitung soll Schuld gewesen seinStromausfall lässt Romröder im Dunkeln sitzen

ROMROD (ol). In Romrod ist in der Nacht auf Freitag der Strom ausgefallen. Grund war ein defektes Kabel.

„Der Strom war zwischen einer und 17 Minuten weg, genau zwischen 3.07 Uhr und 3.28 Uhr. Das liegt daran, dass unterschiedliche Trafostationen betroffen waren, die zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich lange vom Netz gingen“, teilte die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG auf Anfrage von OL mit.

Das Unternehmen bestätigte auch, dass ein defektes Stromkabel zwischen Jägerstraße und Zeller Straße die Ursache für den Ausfall war. „Wie es zu dem Defekt kam, wissen wir noch nicht. Unsere Kollegen von der ovag Netz GmbH sind derzeit noch mit der Fehlersuche und –eingrenzung beschäftigt“, hieß es weiter.

„Mittlerweile steht fest, dass die Ursache für die Unterbrechung eine defekte Übergangsmuffe an dem 20 kV-Kabel war. Es gab keine Fremdeinwirkung, diese Muffe hat einfach aus Altersgründen versagt“, teilte die OVAG ein paar Tage später mit.

Betroffen von dem Ausfall war der OVAG nach die gesamte Kernstadt von Romrod. Auf der Facebookseite von OL berichtete jedoch eine Leserin, dass auch in Ober-Breidenbach der Strom weg war. „Hab mich voll erschreckt, denn unser Fernseher war plötzlich dann wieder an“, schrieb sie.



Ein Gedanke zu “Stromausfall lässt Romröder im Dunkeln sitzen

  1. An Hand von Logdateien läßt sich feststellen, daß der Strom zwischen 03:10:01 und 03:11:01 Uhr ausfiel. Elektrische Energie wurde, das zeigt die Zeitdifferenz einer netzsynchronen Uhr, um ca. 3:28:31 Uhr wieder geliefert.

    Mit anderen Worten: Der Blackout dauerte mindestens 17 Minuten 30 Sekunden / maximal 18 Minuten 30 Sekunden.

    Oberhessen Live könnte ja einmal recherchieren und berichten, wie redundant die örtliche Anbindung durch den Netzbetreiber ausgelegt ist. Bis wohin wird beispielsweise das (n-1)-Kriterium beachtet?

    Auch andere Fragen würden die Öffentlichkeit sicher interessieren: Wie viele Reserven sind in den örtlichen Netzen vorhanden? D.h. z.B: Welchen Anteil von Elektroautos verkraften die Netze im VB in ihrem jetzigen Ausbauzustand?

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