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Mehr Geld für Personal, Qualität und längere ÖffnungszeitenMehr Geld für bessere Kinderbetreuung in Alsfeld, Lauterbach und Schotten

VOGELSBERG (ol). Die Kinderbetreuung in Hessen soll im Rahmen des Programms „Starke Heimat Hessen“ verbessert werden. Im Vogelsberg profitieren davon die Kommunen Alsfeld, Lauterbach und Schotten, die durch das Programm zusätzliche Gelder in Höhe von voraussichtlich 252.388 Euro, 174.877 Euro und 146.396 Euro bekommen. Das Land erweise sich damit als starker Partner für eine verlässliche Kinderbetreuung für hessische Familien, findet Eva Goldbach, Innenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion.

Die Kinderbetreuung in Hessen soll flächendeckend verbessert werden und Eltern unabhängig von ihrem Wohnort ein verbessertes Kita-Angebot bieten: Von der Erhöhung der Mittel für die Kinderbetreuung im Rahmen der „Starken Heimat Hessen“ profitieren bei uns insbesondere die Kommunen Alsfeld, Lauterbach und Schotten, die durch das Programm zusätzliche Gelder in Höhe von voraussichtlich 252.388, 174.877 und 146.396 Euro bekommen.

„Die großen Investitionen zeigen den Stellenwert, den frühkindliche Bildung in Hessen hat und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung. Das Land erweist sich damit als starker Partner für eine verlässliche Kinderbetreuung für hessische Familien,“, erläutert Eva Goldbach, Innenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion.

Der größte Anteil der zusätzlichen Mittel für Kinderbetreuung entfalle dabei auf die Erhöhung der Grundpauschalen. Damit stehe den Einrichtungen pro Kind mehr Geld zu. Der übrige Anteil soll längere Öffnungszeiten finanzieren. „Es liegt nun an den Magistraten, diese Mittel schnell für eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung im nächsten Jahr einzusetzen“, schildert Goldbach.

Die Erhöhung der Pauschalen werde kommunale Haushalte deutlich entlasten und komme damit einer langjährigen Forderung der kommunalen Familie nach. Das Land verzichte im Zuge der „Starke Heimat Hessen“ ab dem kommenden Jahr auf rund 400 Millionen Euro aus der sogenannten erhöhten Gewerbesteuerumlage, die es bislang von den Kommunen erhalten hat. Das Geld stehe nun jedes Jahr den hessischen Kommunen zur Verfügung und soll durch Umverteilung zwischen finanzstarken und finanzschwächeren Kommunen für gleichwertigere Lebensverhältnisse in Hessen sorgen.

4 Gedanken zu “Mehr Geld für bessere Kinderbetreuung in Alsfeld, Lauterbach und Schotten

  1. Oder war es das Qualitativ-hochwertige-frühkindliche-Bildungs- bzw. gar das „Starke-Heimat-flächendeckende-Versorgungs-Gesetz“? Es ist doch immer wieder rührend, mit welcher frühkindlichen Freude die schwarz-grüne (mischen Sie die beiden Farben mal mit dem Deckfarben-Kasten, der dank einer erhöhten Grundpauschale für die gesamte Kita-Gruppe angeschafft werden konnte!) Landesregierung ihrer Sendboten über Land schickt, um dem Volke marginale Verbesserungen der Vorschulbetreuung zu verkünden. Ich bedanke mich hiermit so sparsam, wie das Volk beschenkt wurde.

  2. „…zusätzliche Gelder in Höhe von voraussichtlich 252.388 Euro, 174.877 Euro und 146.396 Euro“… meinen Respekt (Ironie!). Aber Hobbit Rotzdorf ist das noch zu viel! Dabei hat zum Beispiel der bescheuerte Andi für viel weniger schon mal viel mehr ausgegeben. Ne halbe Milliarde. Und das mit nur wenigen Geheimverhandlungen. Ein starker Partner für eine verlässliche Lobbyistenbetreuung. Deshalb plädiere ich für ein zusätzliches Kindergeld, das aus dem Lobbyisten-Entschädigungsfonds an alle richtigen Eltern gezahlt wird, die ihr Auto noch selber waschen.

  3. Und WER von den „richtigen“ (wer bestimmt das überhaupt, wer „richtig“ ist?) Frauen und Männern kann es sich heutzutage mittlerweile überhaupt noch leisten, daß ein Elternteil zwecks Kindererziehung zu Hause bleiben kann?

  4. Richtige Frauen und Männer ziehen ihre Kinder noch ohne staatliche Förderungen auf. Denen sollte eigentlich das Geld gehören.

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