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Heblos Rabbits zu Gast bei den Wiesbaden FlyersRabbits siegen im Interleague-Spiel

HEBLOS/WIESBADEN (ol). Am vergangenen Sonntag waren die Heblos Rabbits zu Gast in der Landeshauptstadt bei den Wiesbaden Flyers. Nach einem spektakulären Spiel bei rund 30 Grad konnten die Rabbits mit einem knappen 2:0 Sieg zufrieden die Heimreise antreten.

Heblos Rabbits – Wiesbaden Flyers 2:0 (0:0, 0:0, 0:0, 2:0, 0:0, 0:0, 0:0)

Die Gastmannschaft begann laut Pressemitteilung der Heblos Rabbits in der Offensive und durfte schlagen. Alle Spieler konnten den Ball zwar ins Spiel bringen, die Verteidigung erzielte jedoch drei schnelle Outs. Nun sollte wieder mit Max Schneeberger auf dem Pitchermount begonnen werden, der bei den warmen Temperaturen eine solide Leistung erbrachte. Auch die Flyers konnten in dieser Runde keinen Punkt erzielen.

Im zweiten Inning blieben die Rabbits auch weiterhin ohne Punkte zurück und durften erneut den Platz verteidigen. Die Wiesbadener brachten mit einem Hit, ein guter Schlag, ihren ersten Läufer auf das Base, der durch Defensivfehler bis zum dritten Base vorrücken konnte und somit die Chance auf den ersten Punkt des Spiels bot. M. Schneeberger ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und erzielte zwei Strike Outs. Der nächste Spieler brachte zwar den Ball ins Spiel, jedoch wurde mit einem sicheren Wurf auf das erste Base das nötige Aus gemacht, weshalb die Heimmannschaft erneut ohne Punkte blieb.

Fotos: Heblos Rabbits

Auch das nächste Inning sollte punktelos bleiben. Bei den Rabbits konnte der jüngste Spieler des Teams, Emanuil Reiter, den ersten Hit seitens der Hebloser schlagen. Allerdings verhinderte die Wiesbadener Defensive, dass das in einem Punkt resultierte. Bei den Wiesbadenern endete das Halbinning durch ein Aus, das durch falsches Running nach einem aus der Luft gepflückten Balls entstand.


Viertes Inning brachte die Wende

Das vierte Inning sollte die Wende des Spiels bringen. Durch einen Hit von Mikael Ertence und einen Fehler der Wiesbadener Defensive konnten die Vogelsberger mit zwei Punkten in Führung gehen. Die Möglichkeit im selben Inning ebenfalls zu punkten, bekamen die Flyers nicht mehr. Das Inning wurde durch einen „Diving Catch“ durch Alicia Hill beendet.
Im darauffolgenden Spielverlauf konnten die Rabbits nicht weiter auf ihrer Führung aufbauen. Nach beginnenden Schmerzen beim Werfen bei M. Schneeberger, sollte Jürgen „AJ“ Schmidt ihn ablösen und den Sieg nach Hause bringen. Obwohl die Wiesbadener immer wieder Läufer ins Spiel brachten, gelang es der Hebloser Defensive in den entscheidenden Momenten richtig und sicher zu agieren und so die Punkte der Gegner bis zum Schluss zu verhindern.

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Das siebte und letzte Inning war auch die letzte Change der Gastgeber einen Ausgleich oder Sieg zu ermöglichen. Nach einem Strike Out und einem Aus durch die ehrgeizige Defensive, standen nun zwei Spieler der Flyers am zweiten und dritten Base und somit in „Scoring position“, um Punkte zu erzielen. Der nächste schlagstarke Wiesbadener wurde daher vorsätzlich durch einen „intentional“ Walk auf das erste Base geschickt, wodurch alle Bases besetzt waren. Der nächste Schlagmann der Wiesbadener sollte das Spiel entscheiden. Dieser schlug einen sehr hohen Ball in die Luft, der den Anschein erweckte, im nicht spielbaren Bereich hinter dem Schlagmann und dem Zaun runter zu kommen. Der Catcher Ertence ließ sich jedoch nicht beirren und beendete das Spiel mit einem phänomenalen Catch.

Das Spiel wurde vorwiegend durch eine zunehmend sichere Defensive geprägt. Die Gegner aus Wiesbaden hatten insgesamt zehn Läufer auf die Bases gebracht, welche jedoch alle keinen Punkt erlaufen konnten. Somit reichte der knappe Vorsprung zum Sieg der Heblos Rabbits aus. Bester Schlagmann war Emanuil Reiter.