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K43 zwischen Atzenhain und Nieder-Ohmen musste für mehrere Stunden gesperrt werdenKieselsteinlaster drohte umzukippen

UPDATE|ATZENHAIN (pw). Glück im Unglück hatte am Mittwochabend der Fahrer einer bayrischen Spedition auf der Kreisstraße zwischen Nieder-Ohmen und Atzenhain. Wie die Polizei mitteilte, geriet sein mit 20 Tonnen Kies beladener Laster in den Straßengraben und drohte umzukippen.

Laut ersten Angaben hatte sich der Mann auf dem Weg zu einer Baustelle ungünstig verfahren. Augenscheinlich verhinderte lediglich die Aufnahmevorrichtung des Mitnahmestaplers am Fahrzeugheck das Umkippen des insgesamt 40 Tonnen wiegenden Sattelzuges.

Um den Brummi auf Abwegen wieder auf die richtige Bahn zu bringen, rückte ein Spezialbergeteam aus dem Landkreis Gießen an. Die mehrköpfige Crew sicherte den Lastwagen mit Drahtseilen und Rüsthölzern, bevor ein Kranwagen zum Einsatz kam. In Millimeterarbeit richteten die Bergespezialisten den Sattelzug auf und manövrierten ihn auf festen Untergrund. Die schätzungsweise mehr als 2 Millionen Kieselsteinchen mussten für die Bergung nicht abgeladen werden, auch ging keines der Steinchen verloren.

Die Kreisstraße war durch den havarierten Lastwagen rund drei Stunden voll gesperrt. Für kurzzeitige Brisanz sorgte eine Überlandgasleitung, die im Bereich der Bergestelle lokalisiert wurde. Nach Angaben des Betreibers war diese jedoch nicht gefüllt.

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