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Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld wirbt für neues Übungshaus„Nur 17 Minuten bleiben der Feuerwehr“

ALSFELD (pw). „Nur 17 Minuten bleiben der Feuerwehr, um ein Menschenleben aus dem Brandrauch zu retten“, mit dieser deutlichen Kennzahl wirbt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld für ein ganz besonderes Projekt. Die Ehrenamtlichen wollen an der neuen Feuerwache ein Übungshaus errichten, an dem Feuerwehrleute für die Menschenrettung trainieren können.


Das Haus soll Möglichkeiten zur Ausbildung unter Atemschutz sowie mit Leitern und Ausrüstung zur Brandbekämpfung nicht nur für Einsatzkräfte aus Alsfeld bieten. Wie der Vereinsvorsitzende Carsten Schmidt schilderte, ergibt sich die Kennzahl der 17 Minuten aus der sogenannten Reanimationsgrenze. Diese ist eine Angabe für die Zeit, bis zu der die Wiederbelebung eines Menschen gelingt. In der Realität hat die Feuerwehr jedoch weitaus weniger Zeit zur Verfügung.

„Nach der Alarmierung und der Anfahrt bleiben in der Regel kaum mehr als 6 bis 7 Minuten, um eine Person im Brandrauch zu finden“, sagte Schmidt. Laut seinen Angaben zählt dann folglich jeder Handgriff. „Trainiere wie Du rettest, rette wie Du es trainiert hast“, so sein Leitspruch.

„Nur 17 Minuten bleiben der Feuerwehr, um ein Menschenleben aus dem Brandrauch zu retten“, mit dieser deutlichen Kennzahl wirbt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld für ein ganz besonderes Projekt. Foto: Philipp Weitzel

Um für Feuerwehreinsätze zur Menschenrettung die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen, will der Förderverein noch in diesem Jahr mit dem Projekt beginnen. Aktuell läuft dazu ein Sponsoring-Projekt eines Energieversorgers, dazu benötigt der Förderverein tägliche Unterstützung in Form eines Klicks. Dieser kann kostenfrei unter https://voting.re-fd.de/voting/mein-versorger-mein-verein-2019/uebungshaus-fuer-die-ausbildung/ abgegeben werden.

4 Gedanken zu “„Nur 17 Minuten bleiben der Feuerwehr“

  1. Nichts gegen die Alsfelder Feuerwehr die einen sehr guten Job macht, aber was die Alsfelder Feuerwehr so alles braucht ist langsam nicht mehr normal…. Neue Feuerwache für zich Millionen…. neues Auto für Hunderttausende neuer kleiner Smart für zehntausende usw. usw. und jetzt noch ein Übungshaus????

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    1. Lieber Herbert,
      wenn Fahrzeuge zu weilen weit über 30 Jahre alt sind, ist eine Investition dringend notwendig. Wenn man bei einem städtischen Gebäude über Jahre das Geld für den Unterhalt einspart, ist es nicht verwunderlich, wenn nach 50 Jahren ein Neubau notwendig wird.Ein Übungshaus wäre eine wünschenswerte Anschaffung, auch wenn die in der Argumentation angenommenen Werte der ORBIT Studie veraltet sind und die Reanimationsgrenze bei 13 Minuten liegt. Der größte Wert hätte ein solches Gebäude für die Atemschutzgeräteträger, deren physische und psychische Belastung bei Brandeinsätzen hier real dargestellt werden kann. Leider lässt sich aufgrund der Beschreibung kein Konzept erkennen. Solange das Thema Atemschutzübungsanlage offen ist, wäre ein Zuschuss des Vereines in diese Maßnahme für die Feuerwehr Alsfeld zweckdienlicher. Eine neue Atemschutzübungsanlage muss Priorität haben.Bei dem SMART gebe ich dir recht, wenn der Verein mit dem SMART die städtischen Mitarbeiter beim Einkaufen im Aldi oder beim Bechtel unterstützen will, so bezweifle ich dessen Kompetenz.

      PS: Ein Herbert ist MIT verantwortlich, dass in den letzten Jahren bei der Feuerwehr ein Investitionsstau entstanden ist.

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