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Engagiert, strukturiert und kreativ: Nach 43 Dienstjahren verlässt Behle die Alsfelder Max-Eyth-SchuleLehrerin Anne Behle in den Ruhestand verabschiedet

ALSFELD (ol). 1983 trat Anne Behle ihren Dienst an der Alsfelder Max-Eyth-Schule an. Nach nun 43,5 Dienstjahren und 35 Jahren als Fachlehrerin für Hauswirtschaft, verlässt sie nun die Schule und geht in den wohlverdienten Ruhestand.

In der Pressemitteilung der Schule heißt es, als sie 1983 ihren Dienst an der Max-Eyth-Schule antrat, war gerade die vollschulische Ausbildung zur Hauswirtschafterin eingeführt worden und es wurden händeringend Lehrkräfte gesucht. Seitdem haben sich die Anforderungen in diesem Berufsbild stark verändert und heute reichen die Beschäftigungsfelder von Be­hinderten- und Alten­pflege­ein­richtungen über Jugend­her­bergen oder Tagungs­häuser bis hin zum House­keeping in Hotels und zum Catering.

Anne Behle habe diese Herausforderung angenommen und weiterentwickelt. So habe sie beispielsweise die hauseigene Zusatzqualifikation „Eventmanagement in der Hauswirtschaft“ mit konzipiert und implementiert. Ihre Fähigkeit gleichzeitig kreativ und dabei sehr organisiert zu sein, sei dabei voll zum Tragen gekommen. Behle habe schwerpunktmäßig in der Berufsschule unterrichtet, aber auch in der Fachschule und in der höheren Berufsfachschule.

Wenn sie mit Schülerinnen und Schülern Buffets gestaltete oder Events organisierte passt alles stimmig in ein Gesamtkonzept: Die Speisen seien perfekt aufeinander abgestimmt und appetitlich angerichtet, die Schülerinnen und Schüler treten dem Anlass entsprechend auf und die Gestaltung und Dekoration der Tische sei geschmackvoll der Jahreszeit angepasst. So aus der Pressemitteilung der Schule.

„Möge der Wind stets in deinem Rücken sein“

Behle habe die Fähigkeit, ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten mit ihrem handwerklichen Können zu verknüpfen. So sei kein Fest und keine Veranstaltung in der Max-Eyth-Schule ohne die Unterstützung des Fachbereichs Ernährung und Hauswirtschaft denkbar, wodurch Behle die Schulkultur positiv geprägt haben soll. Sie sei bereit, sich intensiv mit neuen Herausforderungen auseinanderzusetzen und habe dadurch das Curriculum und den Fachbereich kontinuierlich mitentwickelt.


Von Beginn ihrer Tätigkeit an der Max-Eyth-Schule sei sie in unterschiedlichen Prüfungsausschüssen aktiv gewesen und pflegte eine enge Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben. Außerdem war sie viele Jahre aktiv am Frankreichaustausch beteiligt. Besonders freute sie sich über die positiven Veränderungen, die sie bei den Schülerinnen und Schülern, die oft zum ersten Mal ins Ausland fuhren, feststellen konnte.

Schulleiter Friedhelm Walther bedankte sich herzlich für ihr hohes Engagement, ihr Organisationstalent, ihre klare Haltung und ihre liebenswerte Art. „Möge der Wind stets in deinem Rücken sein“, wünschte der Schulleiter zum Abschied.