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Feldahalle und Dorfgemeinschaftshaus Windhausen machen den AnfangKostenfreie WLAN-Hotspots in Feldatal

FELDATAL (ol). An mehreren zentralen Standorten richtet die Gemeinde Feldatal nunmehr nach und nach kostenfreie WLAN-Hotspots ein. Den Startschuss setzten nun das Dorfgemeinschaftshaus Windhausen sowie die Feldahalle.


„Der Ausbau mit WLAN soll jetzt sukzessive fortgesetzt werden. In Köddingen, Kestrich und Stumpertenrod können bereits vorhandene Anschlüsse relativ kurzfristig der Bevölkerung und den Nutzern der öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Die Ortsteile Ermenrod und Zeilbach sollen zeitnah nach Fertigstellung der derzeit laufenden Vorbereitungsmaßnahmen für den Breitbandausbau ebenfalls folgen“, teilt Bürgermeister Leopold Bach in einer Pressemitteilung mit.

In der Feldahalle konnte die Installation und Einrichtung, dank des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder des Technik–Teams des Knuts Hut Club e.V. (KHC), noch vor der am Wochenende stattfindenden Fealler Hutnoacht realisiert werden. „Das Team um Organisator Daniel Wolf hat hier super Arbeit geleistet“ zeigte sich Bach erfreut und dankbar. In Eigenleistung wurden eine Richtfunkstrecke zwischen Rathaus und Feldahalle installiert, 100 Meter Kabel in der Halle verlegt und eine zukunftsfähige Netzwerkinfrastruktur erstellt, die auch nachträglich noch auf den Vorplatz der Feldahalle erweiterbar ist. Finanziert wurde die Anschaffung durch private Spenden Finanziert wurde die Anschaffung durch private Spenden, den Gewerbeverein sowie das Technik–Team des KHC.

Attraktivität der Standorte steigern

Die WLAN–Hotspots sollen laut Pressemitteilung die Attraktivität der genannten Standorte weiter steigern und im Idealfall die Frequentierung durch Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Außerdem würden sie ein weiteres Differenzierungsmerkmal bedeuten, dass die Gemeinde Feldatal im interkommunalen Wettbewerb von der Konkurrenz abhebe. „Hiermit machen wir einen weiteren und insbesondere zeitgemäßen Schritt zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur in der Gemeinde Feldatal“, sagt Rathauschef Bach.

Die Netze an den verschiedenen Standorten haben mit „FELDATALwireless“ die gleiche Bezeichnung, dadurch sei eine Anmeldung nur einmal notwendig. Die Verbindung zu den angebotenen Netzen erfolge danach überall automatisch. Im Sinne eines leistungsfähigen und sicheren WLAN–Netzes werde eine Verschlüsselung mit dem einheitlichen Passwort 36325Feldatal bei der Verbindung zum FELDATALwireless eingesetzt. Die Zugangsdaten hängen in den Örtlichkeiten aus.

Die Gemeindevertretung hatte sich im Dezember gegen das seitens der Hessischen Landesregierung aufgelegte Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ entschieden. Einer der wesentlichen Gründe für diese Entscheidung habe darin gelegen, dass der Förderzeitraum auf maximal fünf Jahre befristet war. „Die Geräte wären für diesen Zeitraum nur angemietet gewesen und für den zu tragende Eigenanteil am Förderprogramm kann nunmehr dauerhaftes Eigentum an den nur mancherorts erforderlichen Geräten erworben werden. Das Förderprogramm der Landesregierung hat sich hier in unseren Augen als „faules Ei“ entpuppt“, sagt Bach abschließend.