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Hackerangriff aus Homberg OhmStaatsanwaltschaft soll schon mehrfach gegen Homberger Hacker ermittelt haben

HOMBERG OHM (ol). Es war die Nachricht der Woche, die bundesweit Wellen schlug: Ein 20-Jähriger aus Homberg Ohm hackte sich in die Onlinekonten von Promis und Bundestagsabgeordneten und veröffentlichte deren Daten im Netz. Jetzt wurden weitere Einzelheiten über den Schüler bekannt. Wie Spiegel Online jetzt berichtet, soll die Staatsanwaltschaft schon mehrfach gegen den 20-Jährigen ermittelt haben.


Wie Spiegel Online in einem Bericht schreibt, soll der 20-Jährige Homberger, der beschuldigt wird, Daten von rund 1.000 Politikern und Prominenten mindestens teilweise auf illegalem Wege beschafft und im Internet verbreitet zu haben, schon vorher mehrfach im Fokus der Justiz gestanden haben.

Demnach soll die Staatsanwaltschaft Gießen in den vergangenen Jahren bereits drei Ermittlungsverfahren gegen den 20-Jährigen eingeleitet haben. Unter anderem soll laut der Zeitung wegen des „Verdachts des Ausspähens von Daten“ und der „Fälschung beweiserheblicher Daten“ ermittelt worden sein. Keines der drei Verfahren soll abgeschlossen sein und von der Gießener Staatsanwaltschaft wurden die Fälle nun an die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main übergeben.

Spiegel Online will außerdem in Erfahrung gebracht haben, dass es weitere Indizien dafür gebe, dass der Schüler im Netz rechtsextreme Positionen verbreitet haben soll und sich im Umfeld „rechter Hacktivisten“ bewegt haben soll. Dabei bezieht sich die Zeitung auf eigene Recherchen, die sich auf Kommentare bezieht, die von dem ihm zugeordneten Pseudonym in Sozialen Netzwerken getätigt worden seien.

11 Gedanken zu “Staatsanwaltschaft soll schon mehrfach gegen Homberger Hacker ermittelt haben

  1. AHHHH die STA Gießen :D wehn wundert es das die mal nichts auf die Reihe bekommen haben :D

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  2. Hacker Angriff? Eher muß man sich fragen, wie sorglos diese Prominenten und auch viele Bürger bei der Wahl ihrer Passwörter sind.
    Wer die Haustür offen lässt, darf sich nicht wundern, wenn jemand schnüffeln geht.

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  3. Ich weiß nicht was ihr alle wollt! Sicherlich war es illegal die Daten zu beschaffen und zu veröffentlichen, aber der Bursche hat unserer Regierung endlich einmal die Augen geöffnet, daß die BRD in Sachen Datensicherheit ein Entwicklungsland ist und schnellstens gehandelt werden muß. Hätte der Bub diese Straftat und ja… es ist eine Straftat nicht begangen, dann wären nach wie vor, auch für weitere Hacker oder Dockser aus dem In- und Ausland die Türen noch immer sperrangelweit offen.
    Bürgermeisterin Blum hat lediglich gesagt, daß hier in Homberg ein gewisser Stolz unter der Bevölkerung herrscht und ja….. man kann tatsächlich stolz darauf sein, daß ausgerechnet ein Homberger dafür gesorgt hat, daß Sicherheitslücken aufgezeigt, diese geschlossen werden und jeder Hinz und Kunz sei es privat oder aber Politiker, sich sicherlich mehr Gedanken über Internetsicherheit machen muß.
    Ich finde es gut und auch nicht verwerflich, daß Bürgermeisterin Blum kund getan hat, daß die Homberger Bürgerinnen und Bürger stolz auf den Jungen sind und auch ich bin stolz darauf daß gerade ein Homberger die BRD vorgeführt hat.

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    1. Also ich kann diese Verharmlosung des Hacker-Angriffs auf ca. 50 Prominente und Politiker in Tausenden von Fällen als „Lausbubenstreich“ nicht verstehen. Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. „…auch ich bin stolz darauf, dass gerade ein Homberger die BRD vorgeführt hat“ ist einfach ein blöder Satz. Und die Bürgermeisterin Blum sollte sich hüten, sich für so eine Blume bzw. Stilblüte des Lokalpatriotismus vereinnahmen zu lassen. Auf die Homberger Schlosspatrioten (https://www.schlosspatrioten.info/) kann man zu Recht stolz sein, aber doch nicht auf einen rechtsdrehenden Stalker, der bedenkenlos die Privatsphäre und damit die Menschenrechte anderer Bürger verletzt. Und dass die BRD dank Hacki aus dem Kinderzimmer in Sachen Datensicherheit kein Entwicklungsland mehr sei und nun alle Türen datensicher verschlossen seien, muss man mir erst mal nachweisen. Es ist doch wie immer: Große Aufregung und viel Geschnatter. Und am Ende hat man sich für die nächste Legislatur irgendwas vorgenommen, was dann aber im Bundesrat scheitert.
      Ich habe bei dieser Thematik immer die jugendlichen Gewalttäter mit Migrationshintergrund und die großkotzigen Chefs arabischer Familienclans vor Augen, die den deutschen Rechtsstaat wegen seiner Milde verhöhnen.
      Also Kommando Konrad, der Daumenlutscher:
      Sind erst abgehackt die Finger
      dreht der Hacker keine Dinger!
      (Scheeeerz!)

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  4. Ah ein rechter Hacker. Mal schauen ob es jetzt für Bürgermeisterin Blum immer noch kein Skandal ist oder ob die Rote Blume jetzt schnell zum leisen Blümchen wird und unverblümt schweigt anstatt durch die Blume Stolz zu sein.

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    1. Sie hätte sowieso lieber schweigen sollen. Und der „Hacker“ ist nicht „rechts“, sondern einfach jemand, dem das dämliche Geschwurbel von Leuten wie Böhmermann und anderen Honks ganz einfach auf den Latz ging.

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  5. Wann dreht ihm eigentlich sein Vater endlich mal den Saft am Router ab? Da kann er sich dann mit anderen Dingen beschäftigen.

    Ansonsten: Was das Relotius-Magazin „Spiegel“ „in Erfahrung bringt“, ist sowieso per se gelogen. Ich wundere mich, daß diese Märchen-Postille noch jemand ernst nimmt.

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    1. Ich könnte Ihnen sehr preisgünstig die Adolf Hacker-Tagebücher basteln. Schlüssel-Szene: Mutti bringt die mit Braunkohl und einem Hacker-Kreuz belegte Pizza-Salami ins Kinderzimmer, während Bubi gerade Nacktfotos von Habecks Mutter und Böhmermanns Kindern bei Twitter twittert. Die könnten Sie dem „Stern“ verkaufen. Und der „Spiegel“ gibt bestimmt dann auch noch seinen Relotius dazu.

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    2. Nachdem klar ist, welche Gefahr dem öffentlichen Datenverkehr und Datenschutz aus Vogelsberger Kinderzimmern droht, ist es natürlich mit individuellen Erziehungsmaßnahmen nicht mehr getan. Als erstes fordere ich mal ein „Gute-Kita-Ergänzungsgesetz“, das Holzspielzeug für die Altersgruppe von 1-20 anordnet. Von wegen Laptops und schnelles Internet! Und natürlich ist der nächste Schritt das „Datenklau-ganz-streng-bestrafen-Gesetz“. Auch die üblichen volkserzieherischen Ansätze der Grünen (sie können es einfach nicht lassen, neigen aber jetzt zu autoaggressiver Selbstbestrafung, wie Habecks „Ich verbiete mir Facebook und Twitter“-Aktion zeigt) sollten unbedingt aufgegriffen werden. Mein Vorschlag: Zu jedem 20-jährigen Computer-Nerd mit IP-Adresse, der noch bei seinen Eltern wohnt, kommt morgens der Ortspfarrer und zieht mal kräftig am Ohrläppchen.

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      1. Statt „Gute Kita-Gesetz“ das „Gute Kittchen-Gesetz“ einführen und dann ein paar Jahre lang Holzspielzeug basteln in den Arbeitsbetrieben einer deutschen Justizvollzugsanstalt.

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