Andreas Fey ist der neue Bürgermeister von Kirtorf und löst im kommenden Jahr Ulrich Künz nach rund 42 Jahren von seinem Amt ab. Foto: Merci Photography

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Mit Tatendrang in das neue AmtGroße Freude bei Kirtorfs Neubürgermeister Andreas Fey

KIRTORF (ol). Andreas Fey wird Kirtorfs neuer Bürgermeister und löst damit den amtierenden Bürgermeister Ulrich Künz nach rund 42 Jahren vom Amt ab. Am Sonntag setzte sich Fey mit 53,2 Prozent gegen seinen Konkurrenten Karsten Jost durch. In seiner ersten Pressemitteilung nach der Wahl dankt Fey den Wählern und gibt bekannt, wie es jetzt weitergehen soll.


In der Pressemitteilung heißt es, Andreas Fey freut sich durch die Bürgerrinnen und Bürger der Großgemeinde Kirtorf so viel Zustimmung erlangt zu haben und bedankt sich herzlich bei all seinen Wählerinnen und Wählern, die ihn zum Bürgermeister der Stadt Kirtorf gewählt haben. Vor dem Amtsantritt im März nächsten Jahres gelte es aber in den nächsten Wochen zunächst an seiner bisherigen Dienststelle bei der Bundespolizei in Bamberg einen Nachfolger einzuarbeiten und noch offene Vorgänge zu erledigen.

Zu Beginn des neuen Jahres stehe für Fey aufgrund angesammeltem Urlaubsanspruchs und Überstunden nicht mehr viele Tage bei der Bundespolizei an und so wolle er sich dann nach und nach für das neue Amt vorbereiten und bis zur Amtsübergabe bereits aktiv mit den Umsetzungsmöglichkeiten seiner im Wahlkampf eingebrachten Ideen noch konkreter auseinandersetzen.

Das steht in den kommenden Wochen an

Hierzu gelte es auch bereits mit verschiedenen Gruppierungen ins Gespräch zu kommen, mit denen Partnerschaften aufgebaut werden sollen – mit Kirtorfs Landwirten, mit Handwerkern und Gewerbetreibenden, aber auch mit Förderstellen um beispielsweise die Voraussetzungen zur Beantragung eines Bürgerbusses zeitnah zu klären. Auch wolle der neue Bürgermeister Verbindung zu Bürgermeisterkollegen von Nachbarbereichen suchen, um dort Anregungen für das eigene Wirken zu erlangen. Hier werde insbesondere großes Interesse gezeigt für Optionen zum Ausbau der Transparenz für den Bürger zum Verwaltungshandeln der Gemeinde. Man könne dabei auf Erfahrungen andere Kommunen aufbauen.

Auch wolle er gerne das Angebot vom noch amtierenden Bürgermeister Künz in Anspruch nehmen und sich in die Amtsgeschäfte einweisen lassen, so dass die laufenden Projekte nach Amtsübergabe ebenso reibungslos fortgeführt werden können. Natürlich gelte es in allen anlaufenden Prozessen auch das Team der Stadtverwaltung mit einzubeziehen. Hier freue sich Fey auf die ersten gemeinsamen Gespräche im neuen Jahr. Es gebe also auch bereits vor dem offiziellen Amtsantritt im März 2019 viel zu tun – und dazu sei Fey mit Tatendrang bereit.

9 Gedanken zu “Große Freude bei Kirtorfs Neubürgermeister Andreas Fey

  1. Andreas Fey wird das schon schaffen.
    Obwohl die FWG/CDU eine Mehrheit im Parlament hat.
    Warum sollte sie sich Quer stellen? Ein Ulrich Künz ist ab dem 11 März von der Kirtorfer Politik Abgehängt er ist dann weder Bürgermeister noch sitz er im Stadtparlament.
    Bin mal gespannt auf die Kommunalwahl 2021 bei der ich auch antreten werde.

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  2. Komisch wenn mann das Wort Kirtdorf benutzt im Vogelsbergkreis, wird einem gleich gesagt das „NAZI NEST“ kraas sowas

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  3. @ Kall ich habe nix gegen AFD Wähler , ich wähle diese ab und zu selbst. Aber ich bin kein SPD Stadtverordneter, und wenn solche das tun ist das mehr als peinlich . Und sollte die SPD in Kirtorf mehr Plätze bei der Kommunalwahl gewinnen , würde es Ihnen an fähigen Leuten dafür fehlen. Aber das können ja sie lieber Kall machen. Denn so wie es scheint haben sie ja genug Fachwissen aus dem Hause Herbst

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  4. Es ist interessant bei der CDU wurde immer von einem Amtsantritt im Juli gesprochen. Hätte da etwa der Kurfürst noch weiter seine Sachen verschleiern können.

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  5. Ich freue mich für Andreas Fey. Es ist der Kandidat geworden mit dem die Ortsteile besser arbeiten können. Die Arbeit im Parlament wird schwiwrig da viele CDUler eingeschnappt sind und natürlich weiter Ihre Politik der hohen Herren durchsetzen wollen. Spätestens bei der nächsten Kommunalwahl wird das Kirtorferpolitik Bild neugemischt. Den dann wird es endlich eine dritte unabhängige Liste geben, wo weder CDU noch SPD drin mirmischen wird

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    1. Na, wer wird denn bei der Freien Liste Kirtorf (die war 2016 auch schon geplant) der große
      Zambano ???? Vorschlag: Andreas Herbst oder Helmut Geisel oder Werner Geiß vielleicht aber auch Sören Stumpf !!!

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      1. Sehr geehrtes Heimertshäuser Fritzchen wenn du irgendwann mal erwachsen wirst und unter deinem richtigen Namen schreiben kannst werde Ich dir eine Antwort zukommen lassen. Mit freundlichen Grüßen Helmut Geisel

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  6. Wollen sie jetzt alle AfD Wähler verteufeln? Das ist eine demokratisch gewählte Partei, die mittlerweile in allen 16 Landtagen sitzt. Das ist den Grünen und der FDP noch lange nicht vergönnt. Im Bundestrend zählen wir mittlerweile 15% AfD Wähler. Was soll so eine Aussage?🙄

    Mich würde viel mehr die Nachlese der CDU / FWG Fraktion unter Stadthalter Künz interessieren.
    Was haben die Herrschaften für sich herausgefunden? Ich kann Ihnen den Grund der Wahlschlappe nennen. Diese Arroganz aus dem Künz Lager ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Sollte diese Partei nicht schnellstens ihre Vorgehensweise ändern, kommt die nächste Schlappe bei der nächsten Kommunalwahl . Ich bin zuversichtlich das die Künz-Jünger die SPD in Kirtorf um ein Vielfaches hochputschen werden. Ähnlich wie in der Bundespolitik. Merkel, AKK und co. putschen die AfD auch in schwindelerregende Höhen. Was in Kirtorf im Kleinen passiert ist, passiert in der Bundespolitik im Großen.
    Arroganz ist eben nicht mehr zeitgemäß!!!

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  7. Ich freue mich persönlich und menschlich für Andreas Fey zur Wahl zum BGM. Und ich hoffe das in der Stadtverordnetenversammlung alles gut und friedlich mit der CDU Mehrheit abläuft. Aber wo ich für Kirtorf große Angst habe sind wenige Stadtverordnete der SPD . Einer ist dabei der des öfteren öffentlich Kundtut AFD zu wählen und von der SPD null Ahnung hat . Und wenn im März Andreas Fey BGM wird muss noch einer nachrücken. Da wird mir um Kirtorf Angst und Bange . Hier muss sich die SPD schleunigst was einfallen lassen , denn sonnst machen sie sich noch lächerlicher als im Bund.

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