Erstmals ein Ort für Kunst: die Lagerhalle am Bahnhof Mücke. Foto: Schönhals

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Finissage der ErzArt4 am 15. September mit Katalogpräsentation und KünstlergesprächAm Ende eines inspirierenden Weges

MÜCKE (ol). Zwei Monate lang konnte man vom Kunstturm Mücke, dem einstigen Verladeturm an der früheren Erzwäschestation, bis zum Bahnhof in Mücke-Merlau einen ganz besonderen Weg gehen: Im Rahmen der ErzArt4 zeigten 13 Künstler Installationen in der Natur, im Turm und in der Lagerhalle des Bahnhofs.

In der Pressemitteilung der ErzArt4 heißt es, vielbeachtet wurde diese Ausstellung, wie Kurator Volker Schönhals erfreut feststellt: „Trotz der hohen Temperaturen in diesem Sommer waren alle Führungen gut besucht“, sagte Schönhals, „ebenso waren außerhalb unserer Öffnungszeiten viele Menschen unterwegs, die den Weg auf eigene Faust erkundet haben.“ Einen Wermutstropfen mussten die Veranstalter und ein Künstler aber auch hinnehmen: Mehrfach wurde die Installation des Künstlers Jan Luke offenbar mutwillig zerstört. Sie konnte zwar jedes Mal wiederaufgebaut werden, dennoch bleibt der Frage, wer an dieser Tat ein Interesse haben könnte.

Das Werk von Jan Luke in Mücke-Merlau, das mehrfach zerstört wurde, war eine der hochinteressanten Stationen auf dem Kunstweg vom Kunstturm Mücke bis zum Bahnhof. Foto: Schönhals

Nichtsdestotrotz freuen sich alle Beteiligten nun auf die Finissage, die neben der letzten Führung über das Gelände Gesprächsmöglichkeiten mit fast allen ausstellenden Künstlern anbietet und zu deren Anlass der druckfrische Ausstellungskatalog präsentiert wird. Auf 60 Seiten dokumentiert er Momente und Werke der Ausstellung und enthält auch die Erläuterungen des Einführungsredners und Kunsthistorikers Volker Bunte. Die Finissage beginnt um 14 Uhr am Kunstturm Mücke und mündet nach der Führung und der Katalogpräsentation in eine fröhliche Abschlussfeier.

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