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Ökumenisches Team der Dekanate Alsfeld und Vogelsberg bietet einen „Tag wie in Taizé“ – am 19. August in MaarFrohe Lebendigkeit und Spiritualität erleben

ALSFELD (ol). Jedes Jahr in den Osterferien macht sich ein Bus voller Jugendlicher und Erwachsener auf den Weg nach Taizé in Frankreich – organisiert vom ökumenischen Team der Evangelischen Dekanate Alsfeld und Vogelsberg und dem Katholischen Dekanat Alsfeld. In der Gemeinschaft der Brüder von Taizé wird das einfache Leben gepflegt, die Tage sind bestimmt von gemeinsamen Gebeten, Gesängen und Stille, von gemeinsamem Erleben und Austausch.

Im Mittelpunkt steht laut Pressemitteilung des evangelischen Dekanats die Begegnung von Menschen aus allen Nationen, Tausende sind es Woche für Woche – das ganze Jahr hindurch, die hier über Glauben und Leben nachdenken und miteinander fröhlich und in bunter Vielfalt das Leben feiern. „Über Taizé liegt wirklich eine besondere Atmosphäre und jeder kehrt irgendwie innerlich beschenkt zurück “, beschreibt Wilma Well vom Organisations-Team ihre Eindrücke und die ihrer Mitreisenden.

Gesang und Gebete, wie in Taizé

In einem monatlich stattfindenden Taizégebet an wechselnden Orten in den Dekanaten bietet sie gemeinsam mit Jutta Marth-Steckenreuter, Karin Landwehr und Markus Wagner Menschen aus der Region regelmäßig Gelegenheit, in den Gesang und die Gebete aus Taizé einzustimmen und gemeinsam zu beten, wie es Taizé getan wird. „Schon die letzten Jahre haben wir einen ‚Tag wie in Taizé‘ veranstaltet und dazu bisher nur die Teilnehmenden der Taizé-Fahrten eingeladen“, erzählt Wilma Well weiter.

Diese Tage seien sowohl von den Jugendlichen als auch vom Team als sehr bereichernd erfahren worden. In diesem Jahr nun wolle man die Veranstaltung öffnen und alle Interessierten dazu einladen, denn gerade auch viele der Besucher der monatlichen Taizé-Gebete im Vogelsberg hätten immer wieder voller Interesse nach Taizé und dem, was sich damit verbindet, gefragt. Nun können Menschen genau das erfahren, denn am Sonntag, dem 19. August, gilt es, das ab 12.20 Uhr rund um die evangelische Kirche und das Gemeindehaus in Maar zu erleben.

Ein gemeinsames Mittagsgebet

Hier startet der „Tag wie in Taizé“ mit dem Mittagsgebet um 12.30 Uhr und wird mit einem gemeinsamen, einfachen Mittagessen fortgesetzt. Schon da soll Zeit für Kennenlernen und Begegnung sein, bevor am Nachmittag ein Bibeltext eingeführt wird. In kleinen Gruppen kann man sich danach diesem Text nähern – mit Offenheit, mit Fragen, im Austausch miteinander und – zumindest im richtigen Taizé – multikulturell, denn genau dieser Aspekt war dem Gründer der Gemeinschaft Frère Roger wichtig: Wenn Jeder das Eigene mit hineinbringt, wird es bunt und vielfältig und reich.

Beliebtester Tagestermin in Taizé und vielleicht auch in Maar ist die Teestunde, denn hier gibt es nicht nur ein warmes Getränk und Zeit, um sich zu treffen, sondern auch ganz viel an Spiel und Spaß. Nach dieser kleinen Auszeit werden noch einmal Workshops angeboten, bevor der Tag nach dem gemeinsamen Abendessen mit dem Lichter-Gottesdienst in der Kirche ganz wie in Taizé um 19 Uhr ausklingt.

„Wir wollen etwas von diesem Geist von Taizé zu uns holen, ihn mit allen Menschen teilen, die Freude daran haben“; lädt Wilma Well stellvertretend für das Team alle Interessierten ab Konfi-Alter ein, nach Maar zu kommen. „Der Geist von Taizé, das ist Leben in Versöhnung, in Verständigung und Frieden. Damit verbindet sich das Erfahren von Gottes Liebe und das tiefe Erleben von Gemeinschaft.“

Wer an dem „Tag wie in Taizé“ teilnehmen möchte, sollte sich zwecks besserer Planung und Vorbereitung der Mahlzeiten bis zum 15. August bei Wilma Well anmelden. Man erreicht sie unter w.well@vogelsberg-evangelisch.de oder unter 0151 44244644. Doch auch Kurzentschlossene sind an dem Tag noch willkommen. Wem ein Tag zu lange ist; der kann am Taizé-Lichter-Gottesdienst um 19 Uhr teilnehmen.