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Kreisstraße 74 bei Schwarz freigegeben - 650.000 Euro Kosten für 4,5 Kilometer„Ein großer Landkreis braucht gute Straßen“

EIFA/SCHWARZ (ol). Spurrille, abgefahrene Straßen, Schlaglöcher und beschädigte Bankette: Die Kreisstraße 74 zwischen dem Grebenauer Ortsteil Schwarz und dem Alsfelder Ortsteil Eifa war dringend sanierungsbedürftig – und das nahm der Kreis auch in die Hand. Nach den Sanierungsarbeiten in den vergangenen Wochen, wurde die Straße in dieser Woche endlich wieder freigegeben.

Mit einer Investitionssumme von rund 650.000 Euro ist die Sanierung der 4,5 Kilometer langen Teilstrecke der Kreisstraße 74 das zweitgrößte Projekt des Vogelsbergkreises im Bereich der Deckenerneuerungen im Haushaltjahr 2018, teilte Kreisstraßendezernent Dr. Mischak bei der offiziellen Freigabe mit. In der Pressemitteilung des Kreises heißt es, es ging bei der Maßnahme um die Erneuerung der freien Strecke der Kreisstraße 74 zwischen dem Ortsteil Schwarz und der Landesstraße L 3160 nach Eifa.

Die Maßnahme sei für den Vogelsbergkreis ein Pilotprojekt gewesen, denn die Straßenbauarbeiten wurden von der Kreisverwaltung erstmals eigenständig ausgeschrieben und betreut. Unterstützt wurde die Baumaßnahme mit Fördergeldern des Landes aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP). Dem Landkreis stehen KIP-Mittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für Straßensanierungen zur Verfügung.

Durch diese Gelder konnten in der Summe rund 6,5 Kilometer Kreisstraße saniert werden: 4,5 Kilometer für die Kreisstraße 74 im Bereich Grebenau und Alsfeld, etwa 1,2 Kilometer in Frischborn und rund 800 Meter in Grebenhain. Die beiden letzten Maßnahmen wurden von Hessen Mobil ausgeschrieben und betreut.

Die Sanierung des Streckenabschnitts zwischen Schwarz und Eifa kostete rund 650.000 Euro. Die Fahrbahn hatte Schäden in Form von Sanierungsstellen, Ausbrüchen und Spurrillen, Kurvenbereiche waren stark runtergefahren und die Bankette waren schadhaft.  „Der Vogelsbergkreis ist aufgrund seiner ländlichen Lage, nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Wir brauchen gute Straßen“, betonte der Kreisstraßendezernent Dr. Jens Mischak abschließend.