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TSG Oberursel -TV Alsfeld 64:18 (13:4, 25:8, 52:10)TVA-Basketballerinnen im Hessenpokal ohne Chance

ALSFELD/OBERURSEL (ol). Als Meister des Bezirks Gießen wurden die Alsfelder Basketballerinnen zum Top-4-Turnier des hessischen Basketballverbandes nach Oberursel geladen. Ohne einige Stammkräfte trat man am vergangenen Sonntag im Halbfinale gegen die Gastgeberinnen an. Dabei feierte Christiane Tietz, eine ehemalige Zweitligaspielerin, nach vielen Jahren ihr Comeback und Jugendspielerin Sophie Frank ihr Debüt.

Von Beginn an setzte Oberursel laut Pressemitteilung den TVA mit einer aggressiven Manndeckung unter Druck. Besonders hier habe man die noch fehlende Abstimmung im Spielaufbau gemerkt, spielte man doch in dieser Besetzung erstmals zusammen. Zudem wollte Coach Thorsten Koch ein neues Angriffssystem testen und allen Spielerinnen ausreichend Einsatzzeit geben.

In der Anfangsphase kamen sie nur selten unter den genirischen Korb und erzielten erst nach vier Minuten die ersten Punkte zum 2:6. Glücklicherweise waren die zahlreichen Wurfversuche der Gastgeberinnen nicht von Erfolg gekrönt, so dass es nach 10 Minuten nur 4:13 stand. Ähnlich verlief das zweite Viertel. Alsfeld soll nach wie vor Probleme gehabt haben, mit dem Druck umzugehen und geriet schnell deutlich in Rückstand. Erst in der letzten Minute vor der Halbzeit gelangen die Punkte 5-8.

Sehr ärgerlich soll aus Sicht des Trainers das dritte Viertel verlaufen sein, in dem Oberursel eine Ganzfeldpresse praktiziert habe. Trotz klarer Anweisungen verbreite die Defense ein Chaos im Alsfelder Aufbauspiel. Oft kam der TVA nicht mal über die Mittellinie, da Bälle bereits vorher geklaut worden sein oder Pässe abgefangen wurden. Die Folge waren einfache Punkte und ein mit 2:29 verlorener Abschnitt.Erst in den letzten zehn Minuten setzen die Alsfelderinnen gegen eine nun nachlassende Verteidigung die Vorgaben besser um. Das führte zu einigen guten Abschlüssen und einem relativ ausgeglichenen Spielverlauf.

Als Fazit bleibe festzuhalten, dass sich das Team auf dieser Ausgangsbasis gut verkauft hat. Aber auch, dass es noch viel Arbeit gebe, um in der kommenden Saison in der Landesliga mithalten zu können.