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Event des Erlenbades: Alsfeld trifft sich zu Spiel, Spaß und EierlikörEierparty auf der Raab’schen Wiese

ALSFELD (ol). Ei, Ei, Ei… wo sind sie denn, die Eier, Frösche und Alsfelder? „Hoffentlich alle am Ostersonntag auf der Raab’schen Wiese in den Erlen“, meinen Ralf Kaufmann und Anja Kierblewski und lachen. Die beiden haben gemeinsam mit ihrem Team vom Erlenbad für kommenden Sonntag ein buntes Programm für die ganze Familie zusammengestellt, um dort eine Tradition aufleben zu lassen, die sie selbst als Kinder geliebt und gepflegt haben: Mit Freunden, Nachbarn und Verwandten gemeinsam einen Osterspaziergang machen, irgendwo auf einer Wiese picknicken, Eierwerfen und viel Spaß haben.

Und genau das ist der Plan des Alsfelder Schwimmbades für den diesjährigen Ostersonntag. In der Pressemitteilung heißt es, das Bad ist an diesem Tag geschlossen, dafür lädt das Team Große und Kleine, Familien und Alleinstehende, Freude und Cliquen von 14 bis 17 Uhr auf die große Spielwiese in die Erlen ein. „Wir wollen eine Eierparty in der Natur feiern. Für den Gaumen gibt es frisch Gegrilltes und kühle Getränke vom DLRG und das Erlenbadteam hat einen Stand mit Eierlikör-Cocktails, natürlich auch alkoholfrei für die Kleinen. Und, sollte das Wetter etwas frischer sein, steht auch Glühwein parat“, verrät Bäder-Geschäftsführer Ralf Kaufmann.

Aber nicht nur das: Auf der großen Spielwiese neben dem Erlenteich habe das Team des Alsfelder Schwimmbades ein paar Überraschungen vorbereitet und rufe unter anderem zur großen Suchaktion auf. Neben den üblichen Ostereiern, die rund um die große Spielwiese versteckt seien, würden sich auch kleine grüne Plastikfrösche zwischen den Büschen tummeln. „Die Kinder sollten am besten Osterkörbchen mitbringen, denn über 350 Eier und 50 Frösche wollen gefunden werden“, empfiehlt Anja Kierblewski, zuständig fürs Marketing des Erlenbades. Jeder gefundene Frosch bringe einen Gutschein mit sich: Saisonkarte fürs Freibad, Gutscheine für Aqua-Kurse, Sauna-Mehrfachkarten, Karten für das Hallenbad, Freibad oder Salzgrotte. Insgesamt gebe es Preise im Wert von 650 Euro zu gewinnen.

Eier-Weitwurf, Eierlauf und buntes Osterprogramm geplant

Für diejenigen, die sich daran erinnern: Letztes Jahr waren die Frösche im ganzen Stadtgebiet und in umliegenden Ortschaften auf Spielplätze, in Geschäften oder an öffentlichen Orten versteckt, im Hinblick auf die kommenden Freibadsaison, für die man einige Preise einheimsen konnte. So auch in diesem Jahr. „Allerdings gibt es hier eine kleine Regel“, weist Kaufmann aus Erfahrung vom letztes Jahr hin: „Jeder darf nur einen Frosch einlösen!“

„Mit den gefunden oder auch mitgebrachten Eiern wollen wir dann spielen: Eierlaufen, Dreibeinlauf, Eier-Weitwerfen oder „Bring‘ das Ei zum Schwimmen“, Familienwettkämpfe und Gemeinschaftsaktionen, die uns alle in Bewegung bringen, stehen auf dem Programm.“, erzählt Eva Schwalm, die die Moderation des Nachmittages übernommen habe und schon fleißig in den Vorbereitungen stecke.

Einen strikten Programmablauf gebe es nicht, allerdings ein paar Rahmenpunkte: Beginn der Eierparty sei um 14 Uhr. Ab dem Zeitpunkt können die Eier und Frösche gesucht werden und die ersten Spiele beginnen. Ab 15.30 Uhr können die Frösche in Preise umgetauscht werden. „Die Hauptpreise werden um 16 Uhr offiziell vergeben“, plant Kaufmann. Offizielles Ende sei um 17 Uhr. Man werde aber so lange dableiben, wie Gäste das seie und die Leckereien reichen.

Kein Plan B bei schlechtem Wetter

„Also, packt eure Sachen, motiviert eure Freunde und Nachbarn, macht einen schönen Osterspaziergang in die Erlen, schaut nur mal auf ein Getränk vorbei oder feiert mit uns mal ganz anders ein Oster- und Frühlingsfest. Und wenn es ein Erfolg wird, erschaffen wir eine neue Ostertradition in Alsfeld“, meint auch Kierblewski.

Eines noch: Es gebe keinen Plan B. Sollte es kalt, windig oder regnerisch sein, finde die Party trotzdem statt. „Wie heißt es immer, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung! Dann holen wir eben noch mal Winter- oder Gummi-Stiefel, Spielhosen und Daunenjacken raus. Davon lassen wir uns doch den Spaß nicht verderben“, erklärt Kaufmann abschließend.

9 Gedanken zu “Eierparty auf der Raab’schen Wiese

  1. @ S.Tatisker 04.04.2018
    Und wieder hat ein ungebetener Ratgeber nach dem bewährten Muster D. Ummkopf das Licht der Welt erblickt und weiß ganz genau, was alle anderen zu tun haben. Herr Ummkopf, nutzen Sie doch einfach die Zeit, in der ich dadurch abgelenkt bin, Perlen vor die Säue zu werfen, um das eigene Gehirn zu regenerieren. Sie sind nicht in der Position, mir die Welt erklären zu dürfen und nicht in der Situation, mir die Welt erklären zu können. Rein tatistisch machen Sie sich hier zum Sprecher von max. 0,03 Prozent der potenziellen OL-Leser. Glauben Sie wirklich, dass ich mir überlege, ob oder warum ich dieser armseligen Zufallsstichprobe auf die Nerven gehe? Ich weiß auch nicht, was Sie autorisiert, für die OL-Redaktion zu sprechen. Machen Sie Ihr Ding, ich mache meines. Wenn Sie meine Kommentare nicht lesen wollen, lesen Sie sie einfach nicht. Und niemand zwingt Sie, Ihrem Ärger, der sich ja leicht vermeiden ließe, durch irgendwelche Kommentare Ausdruck zu verleihen. S. Chönentachnoch!

  2. Einer von mehreren hunderten Lesern und Kommentatoren wurde als vollkommen ironische und satirisch hochwertige Nachfolge auf dem Posten des Chefredakteurs benannt.

    Klar, rein statistisch könnte es sein, dass die anderen 99,9% der User der Aprilscherz sind und Herr Lange hier einfach nur eine vom Pöbel verkannte, wertvolle Arbeit leistet. Rein statistisch ist es aber wahrscheinlicher, dass Herr Lange immer noch nicht versteht, wie er allen inkl. der Redaktion auf die Nerven geht oder zumindest – im durchaus guten Fall – zu einigen Schenkelklopfern beiträgt. Herr Lange, bitte doch einfach mal 5 Minuten meditieren, etwas Sauerstoff tanken und dann den Neustart wagen.

  3. @ Ich.hasse.Ironie 03.04.2018 um 17:12 Uhr
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    Willst Eierlyrik du verfassen
    muss einiges zusammen passen.
    Zur Konstruktion der ironischen Spitzen
    reicht’s nicht aus, gelangweilt am Thresen zu sitzen.
    Du konntest nicht kochen und konntest nicht dichten
    und wolltest wohl nur deine Notdurft verrichten.
    Und es gibt ja Leute, die gern dabei lesen,
    und so ist’s wahrscheinlich bei dir auch gewesen.
    Doch bei einem tiefen Blick in die Schüssel
    dreht im Schlüsselloch sich der musische Schlüssel.
    Und beim mehrstimmigen Tone einer Fanfare
    erschienen dir Eier und ziemlich viel Haare.
    Und prompt traf dich auf deinem hölzernen Sitz
    der Kuss einer Muse wie ein heiterer Blitz,
    oder besser: wie der Blitz aus heiterem Himmel
    Und sie diktierte dir direkt in den P… in die Feder:
    Ein Eiergedicht! Das kann schließlich jeder.
    „Die Eier die schwimmen gekocht im Topf,
    und landen sogleich an Ulrichs Kopf.“
    Hätt’st du seine Gedichte gelesen
    wär das Ergebnis wohl besser gewesen.
    Dies jedenfalls hättest du besser versteckt
    oder die Eier wenigstens abgeschreckt.
    So blieb dir zum Zwecke der notwendigen Kühlung
    nur noch der Toilette wild rauschende Spülung.
    Die Spuren verwischt, verweht das Gedicht,
    nur noch etwas Gischt auf Gesäß und Gesicht.
    Nun noch die Gerüche vertreiben…
    Wenn du was nicht kannst, lass es bleiben.

  4. @ Beobachter
    Vielleicht haben Sie sich ja nur verschrieben. Wollten Sie sagen: „Herr Lange, auf Ihre Kommentare zu antworten, bin ICH eigentlich zu blöde?“ Das erschiene mir plausibler. Denn „als Aprilscherz abgestempelt“ wurde überhaupt nichts und niemand. Weder ich noch der Marktbrunnen von Romrod, der Alsfelder Pfingstmarkt oder die angeblich fusionierenden Städte Alsfeld und Lauterbach. Einem klugen Menschen müsste man dies ebenso wenig erklären wie die Frage, auf wessen Kosten der Aprilscherz „Ulrich Lange wird Chefredakteur von Oberhessen-live“ wohl hauptsächlich gehen sollte. Vielleicht war der Jubel des „Lange Fanclubs“ ja etwas verfrüht? Oder es haben sich sogar die Falschen gefreut!? Satire darf nie zu eindeutig sein. Nach Möglichkeit bekommen immer alle ihr Fett weg. Lieber auf einen guten Freund verzichten als auf eine gute Pointe.
    Übrigens: Ihr Post Beobachter 01.04.2018 um 14:40 Uhr war schlichtweg zu kurz. ZU KURZ!!!

  5. Die Eier die schwimmen gekocht im Topf,
    und landen sogleich an Ulrichs Kopf.
    Ich hab sein Gedicht nicht gelesen,
    ich kann nicht dichten, Wirtshaustresen.

  6. Herr Lange, auf Ihre Kommentare zu antworten ist mir eigentlich zu blöde. Zumal Sie als Aprilscherz abgestempelt worden sind.

  7. Alsfeld, Eier, Erlenbad
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    Ist es auch noch zu kalt zum Schwimmen
    im Freibad um die Osterzeit,
    kannst du dich trotzdem sportlich trimmen,
    nimmst du am Sonntag dir die Zeit.

    Gab’s früher höchstens Eierlaufen,
    Sackhüpfen, Schlagen auf den Topf,
    kannst du dich jetzt gepflegt besaufen,
    ei, ei und Schoppe in de Kopf.

    Aus Eiern macht der Sprit Likörchen
    und es ist auch noch Glühwein da!
    Da kriegt das Langohr rote Öhrchen
    (Ade Salat und fade Möhrchen!)
    auch wenn’s noch reichlich früh im Jahr.

    Ja, heute muss sich jeder tummeln,
    denn kurz ist häufig die Saison.
    Schaut auf die wechselwarmen Hummeln,
    die machen’s richtig, lernt davon.

    So zeigt das Tier sich in der Lage
    selbst unter null Grad zu agiern.
    Und sind auch kalt die Feiertage
    (der Mensch hilft sich durch ein Gelage)
    so kann man trotzdem losmaschiern.

    Zum Eiersuchen und zu Spielen
    lädt man ab 14 Uhr euch ein.
    Wer eins gefunden von den vielen,
    der setzt beim Spielen es gleich ein.

    Zusätzlich kann man Frösche suchen
    im Rahmen einer Tombola.
    Und die Gewinner können buchen,
    was preislich ausgeschrieben war.

    Wenn alles läuft, wie es geplant ist
    bei dieser Spiel- und Suchaktion,
    dann stiftest du, wenn du dabei bist
    ’ne neue Ostertradition.

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